EDGE – Heaven Knows

Band: Edge
Album: Heaven Knows
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 25.01.2013
Homepage: www.facebook.com/edgebandofficial

Der Winter ist lang in Schweden. Und so haben die Freunde Jonas Forss (vocals, guitars, keyboards) und Tobias Andersson von SEVEN WISHES und SHADOWLAND (guitars, keyboards) beschlossen, etwas Sonne in die ewige Nacht zu bringen und mit EDGE ein neues Melodicrock-Projekt zu starten. Zusammen mit Torbjorn Brogren (bass) und Olle Rodehn (drums) haben sie 11 Songs eingespielt, die sie jetzt unter „Heaven Knows“ in die Läden stellen. So weit so gut – und schon tausende Male geschehen. Und genau das ist auch das Manko dieses Silberlings.

Die Stücke sind ganz nett aber sie hören sich schon nach dem zweiten Durchlauf abgenutzt an. Und es gab schon unzählige Bands, die genau diese Scheibe schon früher herausgebracht haben. Wiedererkennungswert ist somit gleich null!

„Little Girl“ ist ein typischer Midtempo-Stampfer skandinavischer Prägung mit einem Refrain, der schön anzuhören ist aber absolut vorhersehbar klingt. Genau so verhält es sich mit „How Long“ und dem Rest der 11 Songs. Mit „Get Over Me“ haben die Jungs ein Duett mit Martina Edoff im Programm, welches ziemlich an HEART angelehnt ist. Man könnte generell als Vergleich Combos wie CROWN OF THORNS sowie WORK OF ART oder diverse andere Releases aus dem Hause Frontiers Records heranziehen. Oder eine abgespeckte Version von BROTHER FIRETRIBE, die solche Songs mit viel mehr Bums und Leidenschaft zelebriert hätten. Und der letzte Kick fehlt hier den meisten Kompositionen einfach.

Viel mehr gibt es zu „Heaven Knows“ leider nicht zu sagen, Mittelmass kann nun mal keine Freudensprünge heraufbeschwören und so kann es nicht nur Highlights geben sondern auch Scheiben wie diese. Euer Geldbeutel wird es Euch danken!

WERTUNG:

Trackliste:

1.Little Girl
2.How Long
3.Nowhere To Hide
4.Get Over It
5.I Believe In Love
6.There Is no Other Way
7.I Could Never Live
8.Right Now
9.To Hell And Back
10.Through That Door
11.The End Of The World

Stefan

Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen