CHILDREN OF BODOM – Halo Of Blood

Band: Children Of Bodom
Album: Halo Of Blood
Spielzeit: 41.30 min
Stilrichtung: Melodic Death Metal   
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 07.06.2013
Homepage: www.cobhc.com

CHILDREN OF BODOM oder kurz COB braucht man in der Metalwelt nicht mehr vorzustellen. Die melodischen Todes-Metaller bringen ihr mittlerweile achtes Studioalbum auf den Markt; „Halo Of Blood“.

Und eines sei vorneweg schon gesagt – „Halo Of Blood“ ist eine fette Scheibe, welche deine Gehörgänge unaufhaltsam entern wird.
Von den zehn Tracks gibt es keinen, der nicht mit einer gehörigen Portion Power einfährt. Einzig „Dead Man’s Hand On You“ ist eine Ballade, welche die stimmlichen Qualitäten von Alexi Laiho klar hervorhebt. Halb Sprechgesang, halb Scream – die Stimme dominiert diesen Song mehr, als Hailo das bei den anderen Tracks macht. Die Nummer ist prädestiniert um die Fans live kurz etwas zurückzufahren, bevor es in die nächsten Powertracks geht.
Leider müssen wir in der Schweiz noch bis Ende Jahr warten, am 24. Oktober kann man sie im Z7 in Pratteln sehen, am 7. November im Les Docks in Lausanne. Bis dahin müssen wir uns mit dem Album und den diversen Filmen auf ihrer Site zufrieden geben.
Wie bereits gesagt, das Stück Metal aus Finnland ist zwar tierisch fettes Brot, wer aber mitgeht, wird kein Gramm an Körpergewicht zusetzen.
Zwei meiner Lieblingstracks sind „All Twisted“ und „Transference“, beide Songs sind nicht ganz so schnell wie etwa „Halo Of Blood“, gefallen mir aber gerade deshalb. Und wegen der Gitarren. Besonders bei „All Twisted“ können Alex Laiho und Roope Latvala zeigen, wie sie Stahlsaiten und Strom umzugehen vermögen.
„Waste Of Skin“ ist ein klarer Opener. Der Zuhörer erhält eine Portion „sanften Einstieg“ ins Album, damit er auf die kommenden Powerliner vorbereitet wird. Das bedeutet aber nicht, dass die Nummer nicht schon voll abgeht – sie beginnt einfach ziemlich nett.
„Scream For Silence“ ist die zweite „langsame“ Nummer auf dem Album, zusammen mit „Dead Man’s Hand On You“ werden COB ihrem Ruf als melodische Metaller gerecht. Den rest des Albums würde ich schon eher in die Sparte Powermetal einordnen.
Ein Tempohobel der besonderen Art ist „Bodom Blue Moon“. Zuerst steigen die Gitarren mit Hochgeschwindigkeitsriffs ein, dann steigen Bass und Drums ein und Laiho gibt das Stimmsahnehäubchen oben drauf.
Bei „Your Days Are Numbered“ legen die Jungs tatsächlich nochmals einen Zahn zu. Von Beginn weg rasen sie mit 200 Sachen über den Metalhighway. Jedes einzelne Instrument scheint darum zu kämpfen, wer das höchste Tempo vorlegen kann. Hammer!
Mit „Damaged Beyond Repair“ lassen es die Jungs – wenigstens teilweise – etwas langsamer angehen und geben dem geneigten Ohr eine klassische Blastbeat-Orgie mit Gitarrenriffs und Stimme, der man einigermassen folgen mag.
Das Album endet mit „One Bottle And A Knee Deep“, einer weiteren Powernummer. Der Track rundet ein Album ab, an dem es schlicht Nichts auszusetzen gibt. COB vom Feinsten und bestimmt eines der Highlights dieser Albensaison.
Die Scheibe muss man gehört haben, egal ob man COB-Fan ist oder einfach gutgemachten Metal mag!

WERTUNG:

Lineup:
Alexi Laiho (guitars & vocals)
Jaska Raatikainen (drums)
Henkka Blacksmith (bass)
Janne Warman (keyboards)
Roope Latvala (guitars)

Trackliste:
01. Waste Of Skin
02. Halo Of Blood
03. Scream For Silence
04. Transference
05. Bodom Blue Moon (The Second Coming)
06. The Days Are Numbered
07. Dead Man’s Hand On You
08. Damage Beyond Repair
09. All Twisted
10. One Bottle And A Knee Deep

Danny

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