BLOODBOUND – In the Name of Metal

Band: Bloodbound
Album: In the Name of Metal
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 09.11.2012

Die Schweden von BLOODBOUND haben eine bewegte Bandkarriere hinter sich. Der Sängerposten entwickelte sich zum Schleudersitz. Gerade bringt der langjährige Ex Fronter Urban Breed seine neue Band TRAIL OF MURDER an den Start, das Review zur Debütscheibe findet ihr auch hier bei uns, da kreuzen auch seine alten Weggefährten mit dem, seit der letzten Platte „Unoly Cross“ singenden Patrik Johansson (nein, das ist nicht der ASTRAL DOORS Fronter) mit ihren neuem Album „In the Name of Metal“ auf.
Stilistisch sollte sich seit dem letzten, sehr erfolgreichen, Album nicht viel geändert haben. Schwedischer Power Metal mit den notwendigen Melodien und gewaltigen, teils mehrstimmigen Choren wird uns hier geboten.
Für BLOODBOUND, die sich im übrigen 2004, gründeten steht das neue Album auch für eine gewisse Kontinuität, denn immerhin musste man sich beim Songwriting dieses Mal keine Gedanken um einen neuen Sänger machen, sondern konnte sich komplett auf das neue Album konzentrieren.
Ich war sehr gespannt was mich auf dem neuen Album erwartet, denn der Vorgänger „Unholy Cross“ hat mich regelrecht aus dem Sitz geblasen.
Bevor wir uns auf das neue Werk stürzen, schnell noch einen Blick auf die aktuelle Bandzusammensetzung. Der schon angesprochene Patrik Johansson ist für den Gesang zuständig, die Gitarren bedienen Tomas Olsson und Henrik Olsson, die dicken Saiten werden von Anders Broman gezupft, die Tasten drückt Fredrik Bergh und hinter den Kesseln sitzt Pelle Akerlind.
So genug Infos, lassen wir jetzt mit dem Titeltrack und Opener „In the Name of Metal“ mal die Musik sprechen. Und der kommt gleich genauso aus den Boxen wie wir es von BLOODBOUND gewohnt sind. Solider, stampfender Grundrythmus, eingängige Hooks und ordentliche Melodien. Ein absolut würdiger Titeltrack und ein Bomben Opener.
Die beiden folgenden Nummern „When Demons collide“ und „Bonebreaker“ sind zwar auch ganz in Ordnung, schaffen es aber zu keiner Zeit an den klasse Vorgänger anzuschließen. Schlechte Tracks sind die Nummer aber bei Weitem nicht!
Richtig gelungen ist dann aber wieder der folgende Doppelpack bestehend aus dem Ohrwurmtrack „Metalheads Unite“ und dem melodischen „Son of Babylon“. Hier treffen die Jungs wieder genau den richtigen Ton.
Und auch der Mittelteil wird uns mit starken Tracks versüßt. Da hätten wir das stampfende „Mr. Darkness“, das schnelle „I’m Evil“ und das etwas epische „King of fallen Grace“.
Richtig zur alten Stärke finden die Jungs aber im letzten Abschnitte der Platte, denn hier hat man mit „Black Devil“ und „Bounded by Blood“ zwei der stärksten Tracks des Albums anzubieten.

Anspieltipps:

“In the Name of Metal”, “Metalheads Unite“, “Son of Babylon“ , “Black Devil“ und “Bounded by Blood“ sind hier besonders hervorzuheben.

Fazit :

Wie schon erwähnt, schoss mich das letzte Album “Unholy Cross” doch ziemlich aus dem Sitz, ich war daher gespannt wie das neue Album von BLOODBOUND klingen würde. Erstmal es gibt Entwarnung die Jungs haben es geschafft an den super Vorgänger anzuschließen. Gesteigert hat man sich aber leider nicht. Woran liegt das also? Nun zum einen hatte man auf dem Vorgänger einfach so Übernummern wie “Moria” oder “Drop the Bomb” und die Songs waren auch etwas griffiger. Die neue Platte braucht einfach ein bisschen um zu überzeugen und zu zünden.
Ich hätte mir vielleicht einfach eine kleine Steigerung erhofft und bin deswegen ein ganz klein wenig enttäuscht.
Von einer schlechten Platte sind die Jungs aber meilenweit entfernt, was man ja auch an einer meiner Bewertung sieht. Zugreifen ist also angesagt!

WERTUNG:
 



Trackliste:

01. In the Name of Metal
02. When Demons collide
03. Bonebreaker
04. Metalheads Unite
05. Son of Babylon
06. Mr. Darkness
07. I’m Evil
08. Monstermind
09. King of fallen Grace
10. Black Devil
11. Bounded by Blood
12. Book of the Dead (Bonus)

Julian
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