ASTRAL DOORS – Notes From The Shadows

Band: Astral Doors
Album: Notes from the Shadows
Spielzeit: 49:12 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 29.08.2014
Homepage: www.astraldoors.com

ASTRAL DOORS gehören zu dieser Art Bands die mich eigentlich noch nie enttäuscht haben! Seit den Anfängen im Jahr 2003 verfolge ich die Band und obwohl die Meilensteine der Band „Of the Son and the Father“ oder „Astralism“ schon eine ganze Zeit zurückliegen, hat die Band nie ihre Klasse verloren und dies auch wieder zuletzt mit den beiden Alben „Requiem of Time“ 2010 und „Jerusalem“ 2012 unter Beweis gestellt.
Dazu konnte ich auch schon die Live und Interviewqualität der Band testen und muss sagen wer als Heavy Rock Fand diese Band noch nicht kennt hat schlicht weg was verpasst und sollte dies schleunigst nachholen!
Das neue, siebte, Album hört auf den klangvollen Namen „Notes from the Shadows“ und präsentiert die Band mal von ihrer etwas düsteren, mystischen Seite.
Die richtige Vertonung dieser Songs dürfte Fronter Nils Patrik Johansson mit Sicherheit spielend gelingen, gehört der Gute doch stimmlich zu einer der vielen sehr nahen DIO Erben unserer Zeit.
Aber genug gesabbelt, steigen wir in den neuen Diskus mal direkt mit dem Opener „The Last Temptation of Christ“ ein. Und hier zeigen die Jungs einen direkt wo der Hammer qualitätsmäßig auf dem neuen Album hängt, verdammt hoch! Absolut typisch rockt man sich durch die Nummer, der Chorus ist zum dar niederknien und Patrik singt außerirdisch gut! Hammer Opener!
Das anschließende „Disciples of the Dragon Lord“ gehört mit absoluter Sicherheit zu den besten Songs die ASTRAL DOORS je hervorgebracht haben, alleine schon der geile Einstieg mit dem geflüsterten Teil ist hervorragend umgesetzt und wenn der Song dann noch erneut mit einem absoluten Ohrwurmchorus und einer genialen Orgeluntermalung überzeugen kann, dann hat man glaube ich relativ viel richtig gemacht!
Und ohne euch jetzt zu langweilen oder mit Jubelstürmen zu überhäufen aber auch die nachfolgenden Songs sind allesamt allererste Sahne!
Egal ob man die flotten Rocker „Walling Wall“, „Walker the Stalker“, „Name of Rock“ oder die etwas epischeren, atmosphärischen Nummern „Shadowchaser“, „Die Alone“, „Southern Conjuration“ ancheckt alles hier hat Hand und Fuß und präsentiert die Jungs sicherlich auf dem Höhepunkt ihres Schaffens auch wenn ich das schon das ein oder andere Mal auf einem der vorherigen Alben dachte, man steigert sich hier wirklich noch mal im Vergleich zum letzten Album!
Sehr interessant ist das recht poppige „Desert Nights“, eine etwas andere Seite der Band, die aber genau so gut ist wie die gewohnte.
Mit „Confessions“, welches wieder wunderbar von den Orgelklängen untermalt wird, beschließt man dann ein Album was sicherlich irgendwann zu den ASTRAL DOORS Alltimeklassikern gezählt werden wird!

Anspieltipps:

Wie auch schon beim letzten Album “Jerusalem” schlechte Songs sucht mach hier vergebens, das gesamte Album ist ein einziger Anspieltipp!

Fazit :

Ich glaube ich brauche hier nicht viele Worte zu verlieren, ASTRAL DOORS bleiben ASTRAL DOORS wie wir sie kenne und lieben und wer hier als Fan der Band und Verfechter des Heavy Rocks nicht zuschlägt ist wirklich selbst Schuld! Selten klang die Band so stilecht und rockig.
Fronter Patrik ist sowieso über alle Zweifel erhaben und ist für mich eh der einzig wahre DIO Erbe, zusätzlich ist er ein absolut sympathischer Zeitgenosse was ich nun schon das ein oder andere Mal bei einem persönlichen Interview feststellen durfte.
Gratulation ASTRAL DOORS zu einem der Heavy Rocks Highlights 2014, auf das ihr uns noch lange mit solchem Ohrenschmaus verwöhnt! Zugreifen Leute!!

WERTUNG:


Trackliste:

01. The Last Temptation of Christ
02. Disciples of the Dragon Lord
03. Wailing Wall
04. Shadowchaser
05. Die Alone
06. Hoodoo Ceremony
07. Southern Conjuration
08. Walker the Stalker
09. Desert Nights
10. In the Name of Rock
11. Confessions

Julian

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