ANOTHER DESTINY PROJECT – Tell me what you see

Band: Another Destiny Project
Album: Tell me what you see
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Beim stöbern durchs Netz trifft auf so manche talentierte Band. Über einen Namen bin ich in der letzten Zeit immer häufiger gestolpert. ANOTHER DESTINY PROJECT ist eine junge, aufstrebende Prog Band aus Italien.
Die ganze Geschichte der Band begann als sich Peter Pahor (Gitarre) und Federico Ahrens (Gesang) begegneten. Die beiden hatten schon mehrere Jahre in anderen ortsansässigen Bands gespielt und wollten jetzt etwas Gemeinsames auf die Beine stellen. Das Projekt sollte eine Mischung aus den unterschiedlichsten Stilen darstellen. Ein Mix aus Heavy, Power und Industrial Metal, mit einem kleinen Schuss Prog Metal.
Schnell wurden mit Emanuele Petrucci (Schlagzeug), Davor Pavelic (Bass) und Gabriele Giorgi (Gitarre) weitere Bandmitglieder angeheuert und im Januar 2012 war es dann soweit, das von Peter Pahor selbstproduzierte Debütalbum „Tell me what you see“ kam auf den Markt.
Um sich besser zu promoten nahm man auch zwei Videoclips zu den Songs „Sleepwalker“ und „Once again“ auf, die ihr auf der Bandpage anschauen könnt. Desweiteren könnt ihr euch das komplette Album auf der Soundcloudpage der Band anhören. Na wenn das mal nichts ist.
Hören wir nun also mal gleich in den ersten richtigen Track, der Opener R.E.M ist nur ein Intro, „Insomnia“ rein, um uns von der Qualität des Debüts zu überzeugen.
Die Nummer wird mit ordentlich Keyboards und dem Schlagzeug eröffnet, bevor dann auch die restlichen Instrumente einsetzen. Hmm, wo bleibt der Gesang? Richtig es gibt keinen, wie? Keinen Gesang schon das zweite Instrumental hintereinander? Na das kann ja was geben, denke ich mir…
Der dritte Track „Sleepwalker“ beginnt wieder mit vielen Keyboardklängen und dann setzt  doch wirklich so etwas wie eine Melodie und hey auch endlich Gesang ein! Die Stimme ist klar und kraftvoll und kann sich durchaus hören lassen. Der Song an sich fällt mit seinen Tempowechseln und dem gelungenen Melodien auf. Auf jeden Fall eine empfehlenswerte Nummer.
Bei „Doomsday“ fegt es einen erst einmal zum Anfang gehörig aus den Socken, so brachial ist die Soundwand die einen hier erwartet. Die Melodien sind zwar wieder ganz ok, aber irgendwie fehlt dem Song ein Höhepunkt im Chorus. Eine komische Nummer, die irgendwie nicht so recht auf den Punkt kommt.
Und endlich in der Mitte des Album’s finden wir mit „Once Again“ einen Track, der wirklich einen gelungenen Aufbau hat und auch mit einem guten Chorus glänzen kann, geht doch!
Tja und leider war es das schon fast, denn so wirklich viele erwähnenswerte Songs kann ich danach nicht mehr ausmachen, alle plätschern nur so vor sich hin, ohne wirklich zu glänzen. Einzig „Life of Lies“ hat noch etwas Erwähnung verdient.
Anspieltipps:
Die besten Tracks sind hier ganz klar “Sleepwalker”, “Once Again” und “Life of Lies”.
Fazit :
Himmel Hilf, wie kann man sich nur so irren! Nachdem ersten Hören von “Sleepwalker” und “Once Again” dachte ich mir schon, wow was eine coole Truppe. Dass diese beiden Nummern, aber fast die einzigen guten Tracks auf dem Debütalbum der Band sein werden, das hätte ich echt nicht gedacht.
Das Album ist einfach teilweise mit Synthies und Keyboards zu überfrachtet und viele Songs kommen ohne richtigen Höhepunkt aus, sorry Jungs aber so wird das nix!
Da solltet ihr euch wirklich nochmal auf den Hosenboden setzen und an eurem Songwriting feilen….
WERTUNG:
Trackliste:
01. R.E.M
02. Insomnia
03. Sleepwalker
04. Doomsday
05. Once again
06. Sand
07. Rorschach
08. Life of Lies
09. Assembly
10. In my Name
Julian
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