AIRLESS – Changes

Band: Airless
Album: Changes
Spielzeit: 44:35  min
Plattenfirma: Lion Music
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Homepage: www.airlessband.com

AIRLESS starteten ihre Band 2002 und wechselten mehrmals ihre Plattenfirmen. Bisher wurden drei offizielle Alben der spanischen Rocker veröffentlicht. Die Band besteht aus Iñaki Lazakano (Gesang), Miguel Manjón (Bass), Pako Martinez (Schlagzeug ), und Robert Rodrigo (Gitarre). Die Bühnen wurden bereits mit einigen bekannten Kollegen geteilt. 
   
Ein schwarz-blaues Cover mit einem gesichtslosen Typen, der seinen Kopf mit einer Kapuze verhüllt hat, haben uns die Südeuropäer zu bieten.

„Start Again“, ein passender Beginn für ein neues Album, ist ein melodischer ruhiger Song, der Lust auf mehr macht. Zu Beginn von „I Don’t Care“ ein Piano-Spiel. Sobald die restlichen Instrumente einsetzen, geht es im Balladen-Stil weiter. Die Stimme von Lazakano passt hervorragend zum Sound der Kollegen. Ein wohlgesetztes Gitarrenschreddern macht das Stück interessant. Nettes Gitarrensolo wird auch geboten. Man rockt bei „Upstream“. Dort röhrt Lazanoko regelrecht. Hier prägnant – der Bass. Zwischendurch stoppen die Instrumente und ein Schreie folgt, das den Ausklang des Liedes einleitet. Stark gemacht. „Dead Inside“ (feat. Danny Vaugh) ist auch ein Song, der so ganz im AIRLESS-Stil ist. Melodisch und doch powerful. Auch hier kommen einmal mehr die Instrumente sehr schön zur Geltung. Die Stimme klingt teilweise in mehreren Lagen übereinander. Schön, aber doch sehr technisch. Mit „Changes“ ist ein netter Titelsong gewählt worden. Fügt sich nahtlos ins Album ein. Mittig ruhig, fast balladig – und dann geht ein herrliches Gitarrengeklimper ab, das Schlagzeug gibt noch mal alles… Auch „Till The End Of Time“ und „Rescue Me“ rocken und erfüllen die Erwartungen, die die Vorgänger-Stücke geweckt haben, voll und ganz. Letzteres hat noch ein schönes Gitarrenspiel, das hervorzuheben wert ist. Einprägsames, eingängiges Stück ist „Reach For You“. Ein schönes romantisches Liedchen, sehr balladig. Das Schluss-Lied ist „Latest Prophecy“ und man bekommt schon durchaus Lust, das Album ein weiteres Mal abzuspielen.

Ein sehr melodisches Album, dass dennoch „rockt“. Stimme und Instrumente ergänzen sich sehr gut miteinander, die Band ist ein eingespieltes Team.

Anspieltipps: „I Don’t Care“, „Dead Inside “, „Reach For You“

Fazit : Schönes Album, nicht zu hart, erfüllt alle Erwartungen, die man an ein Hardrock-Album stellt.

WERTUNG:

Trackliste:

1.Start Again 3:53
2.I Don’t Care 4:59
3.Upstream 4:05
4.Dead Inside (feat. Danny Vaughn) 4:55
5.Changes 4:53
6.Till The End Of Time 4:51
7.Rescue Me 3:16
8.Gone Too Far 4:55
9.Reach For You 4:23
10.Come Back Home 4:20
11.Latest Prophecy 2:45

Sandra

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