OZ – Burning Leather

Band: OZ
Album: Burning Leather
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 18.11.2011
Ich hab mir sagen lassen, das uns hier ein absoluter Hochkaräter ins Haus steht. Genau kann ich es aber nicht sagen, war ich doch im Jahre 1991 noch zu jung, um die letzte Veröffentlichung der Underground Helden OZ mitzubekommen. Nach einer 20 jährigen Pause erscheinen die Finnen nun also mit ihrem neuen Album „Burning Leather“ wieder zurück auf der Bildfläche.
Auf der neuen Scheibe gibt es einen Mix aus alten und neuen Songs, wobei die alten Songs im neuen Gewand daher kommen und somit auch für die Fans etwas sein werden, die die alten Fassungen noch kennen.
Ein schönes Package also was und OZ hier schnüren.
Kurz ein kleiner Geschichtskurs. OZ gründeten sich Ende der 70iger Jahre und brachten erst 1982 ihr Debütalbum „Heavy Metal Heroes“ heraus. Auch danach brachte man in regelmäßigen Abständen vier Alben und eine EP unters Volk, bevor man sich dann 1991 auflöste.
Das Lineup besteht damals wie heute aus, Ape DeMartini (Gesang), Mark Ruffneck (Schlagzeug), Jay C. Blade (Bass), Costello Hautamäki (Gitarre) und Markku Petander (Gitarre).
Genug der Vergangenheit, wenden wir uns der musikalischen Gegenwart zu.
Mit dem neuen Song „Dominator“, zu dem es auch ein Video gibt, legen die Jungs schon mal los, als wären sie nie weg gewesen. Mit kraftvollen Rifffs und einem erstklassigen Gesang von Fronter Ape brennt sich die Nummer quasi in die Gehirnwindungen ein, sehr fein!
Das folgende „Searchlights“ fällt gegen den Vorgänger aber ein wenig ab, ist aber trotzdem noch ganz ok.
Wieder aufwärts geht es dann aber wieder beim Klassiker „Fire in the Brain“. Dieser Song ist einfach OZ! Krachende Riffs, kraftvoller Gesang und ein tierischer Groove machen diese Nummer so einzigartig und zu einem amtliche Live Kracher.
Nichts verkehrt macht man auch beim extrem groovenden „Seasons in the Darkness“, dem Klassiker „Turn the Cross Upside down“ und dem Titeltrack „Burning Leather“. Alle Tracks haben das gewisse Etwas und sind einfach geniale Ohrwürmer!
Zum Ende der Platte hat man ebenfalls mit dem extrem eingängigen „Enter Stadium“ und dem klassichen „Total Metal“ zwei absolute Voltreffer in der Hinterhand. Ein würdiger Abschluss einer gelungen Vorstellung und Comeback von OZ.
Anspieltipps:
Da gibt es nichts einzelnes zu nennen, ihr müsst euch schon das ganze Album reinziehen!
Fazit :
OZ sind zurück, und wie sie zurück sind! Für solche wie ich, die die Band in ihrer Hochzeit nicht erleben durften, zum Glück kann man da nur sagen. Ihr neues Werk “Burning Leather” ist eine perfekte Mischung aus alten Klassikern und neuen Tracks und bietet dem geneigten Fan oder Neuling gutes Futter für die Ohren. Die Hitdichte ist ordentlich, über die gelungene Instrumentalisierung und den genialen Gesang braucht man glaube ich keine Worte mehr zu verlieren.
Leute was steht ihr hier noch rum, ab in den nächsten Plattenladen und dieses Referenzwerk des Heavy Metal’s sichern!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Dominator
02. Searchlights
03. Let Sleeping Dogs Lie
04. Fire In The Brain
05. Seasons In The Darkness
06. Turn The Cross Upside Down
07. Burning Leather
08. Gambler
09. Enter Stadium
10. Total Metal
11. Third Warning
Julian
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