BLACK WATER RISING – Pissed And Driven

Band: Black Water Rising
Album: Pissed and Driven
Spielzeit: 44:53 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 26.07.2013
Homepage: www.blackwaterrising.com

Neues von den New Yorkern Heavy Rockern BLACK WATER RISING bringt uns der Juli. Neues in Form des zweiten Albums „Pissed and Driven“ welches eine Kombination aus schweren Riffs und kraftvollen Vocals darstellt und somit den eingeschlagenen Weg des Vorgängers gekonnt fortführt.
Angepriesen wird uns das neue Album als Mischung aus THIN LIZZY, JUDAS PRIEST und BLACK LABEL SOCIETY, welches zwar mit einem modernen Sound daherkommt, seine Wurzeln zum traditionellen Rock und Heavy Metal nicht verleugnen kann.
Markige Töne, viel mehr gibt es hier auch denke ich gar nicht zu sagen, springen wir jetzt also direkt mit dem Opener „Show no Mercy“ in die Scheibe rein um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu überprüfen. Tief gestimmte Gitarren, ein ordentlicher Groove und ein perfekt sitzender Chorus, das sind auf jeden Fall die Eckpunkte dieses Openers. Auch die Tempowechsel zwischen den Songteilen wissen hier zu gefallen. Der Anfang ist schon mal gemacht, bitte weiter so!
Als langsamer Midtemposong enpuppt sich das folgende „Last Man Standing“. Klar auch diese Spielweise haben die Jungs von BLACK WATER RISING drauf, das merkt man zu jeder Sekunde, aber irgendwie hat mir die schnellere Nummer vorher besser gefallen. Der Chorus ist hier aber auf jeden Fall wieder recht ordentlich.
Weiter geht es mit dem Titeltrack „Pissed and Driven“. Hier zieht man wieder das Tempo an und kann auf geile Riffs und einen Bombenchorus zurückgreifen. Hut ab meine Herren, ein eingängiger, geiler Titeltrack, Mission erfüllt würde ich sagen!
Die nächste Nummer „Dance with the Devil“ hat es nicht so mit der Geschwindigkeit, dafür ist der Track anderweitig einzigartig. Schicke Melodien, ein interessanter Chorus und irgendwie eine ganz besondere Atmosphäre, das sind die Zutaten die der Nummer ihre Würze geben. Klasse Nummer!
Danach bekommen wir mit „Along for the Riddle“, „Fire it up“ und „All Gone“ drei Tracks serviert, die eher im soliden Heavy Rockbereich anzusiedeln sind. Nichts weltbewegendes, aber auch nicht wirklich schlecht so könnte man die Songs kurz und knapp beschreiben. Bei mir kann der Mittelteil also nicht wirklich überzeugen.
Mal sehen ob der Schlussabschnitt das Ruder wieder herum reißen kann?
Nun ja nicht ganz würde ich sagen, zwar gehen „The Allure of Self Destruction“ und vor allem der Schlusstrack „We are Authority“ richtig gut ins Ohr, dazwischen hat man aber mit „Broken Man“ eine Nummer die irgendwie so gar nicht zünden will.

Anspieltipps:

Am Besten lauscht ihr hier mal in “Show no Mercy”, “Pissed and Driven”, “Dance with the Devil” und “We are Authority” rein.

Fazit :

Man muss den Jungs von BLACK WATER RISING auf jeden Fall eins zugestehen, sie sind absolut mit Herzblut bei der Sache. Das wird auf ihrem neuen Album “Pissed and Driven” klar. Leider treffen hier nicht alle Songs ins Schwarze und nach dem sehr starken Anfangsteil kommt nicht mehr so viel.
Alles danach versinkt irgendwie stark im grauen Durchschnitt ohne groß aufzufallen. Das ist natürlich zu wenig um in der heutigen Zeit richtig aufzufallen.
Zusammenfassend also eine durchschnittliche bis solide Leistung der Amerikaner, trotz allem sollten Heavy Rockfans hier aber ruhig mal rein hören!

WERTUNG: 

Trackliste:

01. Show no Mercy
02. Last Man Standing
03. Pissed and Driven
04. Dance with the Devil
05. Along for the Riddle
06. Fire it up
07. All Gone
08. The Allure of Self Destruction
09. Broken Man
10. We are the Authority

Julian

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