Trackliste:
01. In Spirit, In Shadow
02. Evermore
03. Valkyire’s Fire
04. Cascade
05. Burning Sky
06. Shattered
07. I See The Angels Fly
08. Skylark
09. Labyrinth
10. Bone And Thorne
11. Dark Moon
12. Nocturne
13. I Will Rise Again
Spielzeit: 71:14 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Eclipse Records – VÖ: 18.09.2026 – Page: www.valkyriesfire.com
Mit „Out Of Darkness“ legt die in Nashville beheimatete Symphonic Metal Band VALKYRIE’S FIRE dieser Tage Ihr Debütalbum vor. Wer bei Nashville zuerst an Country Music denkt und glaubt hier Einschläge davon zu finden, liegt komplett daneben. Stattdessen gibt es hier Symphonic Metal der europäischen Prägung, wie man Ihn von NIGHTWISH, EPICA, WITHIN TEMPTATION oder VISIONS OF ATLANTIS kennt. Allerdings ohne die Klasse der eben genannten Bands zu erreichen.
Der hier vorliegende Erstling von VALKYRIE’S FIRE ist nicht schlecht und immer noch ein gutklassiges Album, aber es ist Songwriting Technisch deutlich Luft nach oben. Den Songs fehlt der große Spannungseffekt und die Eigenständigkeit. Darauf sollte man mehr Augenmerk legen und weniger versuchen bei den genannten Vorbildern abzuschreiben.
Nach dem Genre typischen Bombast Intro „In Spirit, In Shadow“ legt die Band um das Gesangs Duo Bettie Floyd und Adam Sanders mit „Evermore“ durchaus ansprechend los. Potenzial ist vorhanden, allerdings bleibt der richtig packende Refrain aus. Der folgende Track „Valkyrie’s Fire“ ist dann schon deutlich direkter und geht gradliniger zu Werke und die Melodie packt auch mich. Live dürfte sich der Track schnell zur Bandhymne mausern. „Cascade“ ist dann für mich das eingängige Highlight des Longplayers. Wenn Sie es beim nächsten Album schaffen, mehr von solchen Klassetracks zu schreiben, dann wird die Scheibe ein Fest.
In dem mit einer eigenwilligen Rhythmik ausgestatteten „Shattered“ liefern sich die beiden Stimmen ein ergreifendes Duell und wieder blitzt das Können der Band auf. Die opulente Bombast Ballade die nicht fehlen darf ist „I See The Angels Fly“. Die folgenden Tracks wie „Skylark“, „Labyrinth“ oder „Dark Moon“ gehen dann zwar alle mehr aufs Tempo überzeugen kompositorisch leider nicht in Gänze. Bei der Gesamtspieldauer von 71 Minuten wäre vielleicht weniger mehr gewesen um die Spannung aufrecht zu erhalten.
Unter dem Strich bleibt das Album ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber es hinterlässt zumindest bei mir keinen tieferen Eindruck. Sehr schade, denn die Kreativität und das Können sind vorhanden, sollten aber besser genutzt werden, dann hat die Band durchaus eine Perspektive in diesem Genre.
Heiko Füchsel





