01. War in Heaven
02. Neverealm (feat. Laura Guldemond)
03. Mirkwood Forest
04. The Underdark
05. To Mend the Ring
06. Elden Lord
07. Come what May
08. Arch Nemesis (feat. Zak Stevens)
09. The Battle of Hornburg
Spielzeit: 47:00 min – Genre: Power Metal – Label: Thegonia Records – VÖ: 16.01.2026 – Page: www.facebook.com/valiantsentinel
Das erste selbstbetitelte Album der griechischen Power Metaller von VALIANT SENTINEL von 2021 ist noch etwas an uns vorbeigegangen.
Mit ihrem neuen Label Thegonia Records im Rücken bringt man aber nun mehr Aufmerksamkeit auf sich und das neue Album „Neverealm“.
Das Debütalbum war noch eine Ansammlung von einzelnen Songs mit unterschiedlichen Gastsängern. Dieses Mal hängen die Songs zusammen in einer Fantasy Geschichte und rund um Gitarrist und Mastermind Dimitris Skodras hat sich eine neue Band mit dem neuen Fronter Veandok, der auch bei SUBFIRE aktiv ist, gescharrt.
Auf dem Album hat aber noch ein sehr bekannter Gastschlagzeuger sein Können bei allen Songs beigesteuert, niemand geringeres als BLIND GUARDIAN Felldrescher Frederik Ehmke ist hier zu hören.
Desweiten sind mit BURNING WITCHES Sängerin Laura Guldemond sowie SAVATAGE Sänger Zak Stevens noch zwei bekannte Gastsänger zu hören,
Alles ein Setup, was mich auf jeden Fall sehr neugierig gemacht hat und deswegen gehen wir jetzt mal zusammen durch das neue Album beginnend mit dem Opener und der Videosingle „War in Heaven“. Klassischer und kraftvoller Power Metal erwartet uns hier. Den roughen Gesang von Fronter Veandok kennt man schon von SUBFIRE und er passt sehr gut zur Mucke.
Über einen guten Chorus baut sich die Nummer ordentlich auf. Weichgespült ist es hier auf jeden Fall nicht, hier regiert die Axt anstatt die Keys. Toller Opener, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht!
Im Anschluss gibt es dann das Titelstück „Neverealm“ wo die Gute Laura Guldemond ihre Gastbeitrag abliefert. Und was soll man sagen, die Dame macht ihre Sache ausgezeichnet, bereichert den Song ungemein und keift, was das Zeug hält! Passt perfekt zum roughen männlichen Gegenpart. Ein toller Song!
Episch wird es dann bei „Mirkwood Forest“. Schön abwechslungsreich, mal ruhiger und dann wieder volle Power, bahnt sich die Nummer ihren Weg und ist das nächste Highlight der Platte.
Der Mittelteil wird mit „The Underdark“, dem atmosphärischen Zwischenstück „To Mend the Ring“ sowie dem ziemlichen klassischen „Elden Lord“ ordentlich ausgefüllt.
Die Ballade „Come what May”, wo Fronter Veandok mal eine andere tolle gesangliche Seite zeigen kann, ebnet dann den Weg für die letzten beiden Songs.
Und beides sind absolute Plattenhighlights, das sei schon mal vorweggenommen!
Zuerst haben wir bei „Arch Nemesis“ den Gastbeitrag von Zak Stevens, irgendwie kommen da sofort die CIRCLE 2 CIRCLE oder SAVATAGE Einflüsse hoch, aber auch ansonsten ist der Song echt stark und als zweites haben wir dann den epischen HERR DER RINGE Gedächtnissong „The Battle of Hornburg“ inklusive Film und Buchzitaten und Szene. Ein geiles Stück mit 9 Minuten Spielzeit, was vor allem den HDR-Fans ein absolutes Fest sein wird!
Ein starkes neues, zweites Album haben die Jungs von VALIANT SENTINEL hier an den Start gebracht! Mastermind Dimitris Skodras hat starke neue Mitmusiker um sich geschart, tolle Gäste am Start und starke Songs in der Hinterhand!
Von weichgespültem Keyboard geschwängerten Power Metal gibt es hier keine Spur, kraftvoller, teilweise recht klassischer Power Metal ist hier am Start was nicht nur mir als Fan gut schmecken sollte.
Da ist der Sprung in den vordersten Punktebereich bei uns absolut verdient und für mich gibt es hier direkt eines DER Power Metal Highlights des Jahres 2026!
Fans von klassischen Power Metal ala z.B. frühen BLIND GUARDIAN sollten hier auf jeden Fall fix zugreifen und sich das Album über die Label Bandcampseite (https://theogoniarecords.bandcamp.com/album/neverealm) zulegen!
Julian






