01. You Don`t Know my Name
02. Faust (To Hell and Back)
03. Midnight in the Night of Ghosts
04. Shadowking
05. Lady Nosferatu
06. The Battle
07. Fireflies
08. Ballad of the Lost
09. Deceiver
10. Emerald in the Dark
11. The Drive
Spielzeit: 56:22 min – Genre: Heavy Metal – Label: Uwesen Records – VÖ: 29.05.2026 – Page: www.uwelulisproject.de
Das UWE LULIS PROJECT entstand 2020 während der Coronazeit, aus dem kreativen Stillstand des Lockdowns heraus.
Gitarrist Uwe Lulis (ACCEPT/ GRAVE DIGGER) nutzte diese Phase, um sich wieder vollständig seinen eigenen Songs zu widmen. Nach seinem Ausstieg bei ACCEPT im Jahr 2025 rückte das Projekt endgültig in den Fokus.
Gemeinsam mit Erdmann Görg (Gesang, ELMSFIRE), Cord Kunze (Bass) und Katharina „Knattadrum“ Kunnert (Drums/Piano) formierte sich die Truppe aus dem Raum Frankfurt (Germany), die für handgemachte Rock- und Metal-Musik mit klarer
Haltung steht: kraftvoll, direkt und ohne Kompromisse. Musikalisch bewegt sich das Projekt zwischen Rock und Metal.
Das Debütalbum „Analog“ ist analog produziert. Keine KI, echte Drums, echte Performance. „Analog“. Der Sound lässt bewusst Ecken und Kanten zu und wurde produziert von Uwe Lulis selbst.
Als Gast haben wir beim Song „Faust“ den Fronter Alexander Spreng der deutschen Rocker von ASP am Start.
So viel als Vorabinfo, steigen wir mit dem Opener „You Don`t Know my Name“ mal in die Scheibe ein. Moderne Klänge schlagen uns erstmal entgegen bevor die klaren Riffs von Uwe sowie das kraftvolle Drumming von Katharina und die Basslines von Cord dazustoßen. Erdmann ist schön rough und modern gesanglich unterwegs, was dem Song zusätzlich Charakter gibt. Ein ganz anderer Beginn als man es vermutlich von Uwe Lulis erwartet hätte.
Anschließend folgt das Gastspiel von ASP beim rockigen „Faust“. Auch wieder so ein Song den man von Uwe Lulis jetzt nicht unbedingt erwartet hätte. Eine schöne neue Interpretation von Mephisto mit tollem Wechselgesang von ASP und Erdmann!
Mit „Midnight in the Night of Ghosts” gibt es dann eine der Videosingles auf die Ohren. Ein toller atmosphärischer Song der mit schönen modernen Einflüssen sowie dem erdigen Groove überzeugt. Sehr charakteristischer Gesang von Erdmann hier.
Also bis jetzt klingt jeder Song hier anders, keine Spur vom klassischen Heavy Metal so wie man es gewohnt ist von Uwe Lulis. Sehr schön!
„Shadowking“ geht dann eher schon in die klassische Metalrichtung und ist ein erdiger Midtempo Groover mit einem tollen Chorus.
Nachdem ebenfalls wieder recht klassischen Metaltrack „Lady Nosferatu“ kommt dann die erste Videosingle „The Battle“ und die Nummer hat so richtig schön Druck, einen tollen Groove und eine geile Gitarren sowie Bass Arbeit. Ein mega Song der durch Gesang und Chorus abgerundet wird und mit zu den besten Songs hier auf der Platte gehört!
Recht erdig und rockig kommen dann die „Fireflies“ aus den Boxen bevor mit dem atmosphärischen „Ballad of the Lost“ das letzte Drittel der Scheibe eingeläutet wird.
Hier halten das harte und im Chorus schön melodische „Emerald in the Dark“ sowie das abschließende ebenfalls schön melodische „The Drive“ die Fahnen oben.
Klar, und da bin ich ehrlich, im ersten Moment hat natürlich der Name Uwe Lulis sehr gezogen bei der Auswahl dieser Rezension. Aber da würden man der gesamten Platte sowie den restlichen Musikern absolut Unrecht tun!
Tolle, abwechslungsreiche Songs, die mit schönen modernen Elementen aufgepeppt sind, aber immer den Geist des klassischen Metals ausstrahlen.
Dazu die tolle Produktion, die man den Aufwand und die Entstehung anmerkt und die tolle instrumentale Leistung plus der sehr charakteristische Gesang von Fronter Erdmann runden diese Debüt dieser sehr erfahrenden Musiker einfach ab.
Julian






