WICKED – Go Rebel

Trackliste:

01. Teen Riot
02. Reaper Calls
03. Sunflower
04. Red Hot
05. Obsession
06. Go Rebel
07. Cool Bars
08. Strikes Like Lightning
09. Bones
10. Tonight, Maybe
11. Who Do You Love
12. Taking You Back
13. Till You´re In Love

Spielzeit: 50:02 min. – Genre: Hardrock, Sleaze Metal, Glam Rock – Label: Cargo Records – VÖ: 21.08.2026 – Page: www.wickedrocknrollofficial.com

 

Die Amis kommen! So tönt es aus einem kürzlich veröffentlichten Vllog der Hardrocker WICKED. Denn pünktlich zum Release des neuen Albums „Go Rebel“ geht die Band zusammen mit KINGS OF THRASH auf eine UK/Irland Tour. „Wild In The Isles“ ist das Motto dabei. Warum im Info zum neuen Album erwähnt wird, dass „Go Rebel“ erst das zweite Album der Band ist, erscheint ziemlich kurios. Immerhin geht die erste Veröffentlichung bis ins Jahr 2014 zurück und spätestens seit dem 2018 erschienenen Album „Rock´n Roll“ kann man auch nicht mehr von Demos sprechen. Somit wäre „Go Rebel“ also bereits der fünfte Longplayer. Egal.

Ehrlicherweise hatte ich die Jungs stilistisch auch anders in Erinnerung, denn ursprünglich machte das Quartett ziemlich wilden Glam Rock und schwenkt jetzt anscheinend etwas in die modernere Richtung. Die Songs auf dem aktuellen Dreher klingen teilweise nach Bands wie SIMPLE PLAN oder BLINK 182. Optisch ist alles gleich geblieben, hier sind vier blonde Amis die mit ihrem Style definitiv in der glorreichen Vergangenheit irgendwo zwischen T-REX, THE SWEET und der großen Sleaze-Szene der Achtziger gefangen sind.

Mit jeder Menge Punk und Power Pop prescht das eröffnende „Teen Riot“ vor. Coole Nummer. „Reaper Calls“ ist weitaus melodiöser, hat aber auch den moderneren Touch. „Sunflower“ könnte aus einem American Pie Film stammen. Etwas mehr Power Pop hat „Red Hot“ zu bieten. Anspieltipps wären im weiteren Verlauf „Obsession“, der Titeltrack „Go Rebel“, „Bones“ oder die tolle Ballade „Till You´re In Love“. „Taking You Back“ hat eindeutige Anleihen von THIN LIZZY und „Cool Bars“ ist ebenfalls eine lässige Nummer.

WICKED sind beileibe keine neue Band, seit über zehn Jahren treiben sie ihr Unwesen im amerikanischen Underground. Mit „Go Rebel“ haben die Jungs ein durchaus solides Album abgeliefert das neue Wege einschlägt.

Stefan