01. My Worst Enemy
02. Rocker’s Confession
03. You Know Better
04. I Just Wanna Make Love To You
05. The Rest Of The World
06. Shape Up Or Ship Out
07. Chicks Can’t Rock
08. First In Line
Spielzeit: 30:27 min – Genre: Hard Rock – Label: Fireflash Records – VÖ: 26.06.2026 – Page: www.facebook.com/rockjustice.band
Mit ROMEO und ROCK JUSTICE habe ich mir zwei Newcomer ausgesucht, die sich einen Namen im Rockcircus machen möchten. ROCK JUSTICE stammen aus den Niederlanden und ist das Baby von Sängerin Maggy Luyten (bekannt von AYREON, BEAUTIFUL SIN und noch ein paar mehr) und Gitarrist Bas Maas (u.a. DORO, AFTER FOREVER). Das Debütalbum ist das Ergebnis eines lange geplanten Traums von Bas Maas der in Maggy Luyten die Partnerin fand um die Idee von ROCK JUSTICE in die Tat umzusetzen.
Neben Maggy und Bas gehören noch Nick McGrath an Bass und Misch Aussems am Schlagzeug zu Besetzung um ROCK JUSTICE zu komplettieren. Maggy hat ein raues Organ das sie effektvoll einzusetzen weiß, diese Stimme ist genau das Richtige für die Mucke von ROCK JUSTICE. Die Range und Art kommt mir von wo anders bekannt vor, mir fällt beim besten Willen nicht ein bei wem. Die Gitarren reizen die Bandbreite des Genres voll aus und hauen ein Riff nach dem anderen raus. Die Gitarren lassen öfter Gedanken an SANTERS zu. Der Bass gibt Vollgas und steht knapp hinter den Gitarren, das Schlagzeug kann mächtig Eindruck schinden und gibt mit Energie den Takt vor.
Im Promoinfo steht über die musikalische Ausrichtung von ROCK JUSTICE, das es sich um Rock N Roll handelt, Alles zwischen Hard Rock und Metal. Bei den beiden erst genannten gehe ich mit, bei Metal streike ich, dafür ist die Mucke nicht wild genug. Der Stil bewegt sich im Hard Rock mit einer Schlagseite in die goldenen 1980er Jahre. Wenn man unbedingt meint kann man bis in den Heavy Rock reingehen, aber nur mit sehr viel gutem Willen. Ansonsten wird Hard Rock geboten der sich irgendwo bei DOKKEN, BABYLON A.D., DARXON auf Hard Rock, ein wenig ältere SANTERS, SPEEDY, XYZ und fast der Eingängigkeit von BLACK PAISLEY einpendelt.
Ein sehr gutes Debüt Album das alle Facetten des Hard Rocks abdeckt, leider nur mit acht Songs und einer Laufzeit von nicht Mal 30.5 Minuten, was einen Punktabzug zur Folge hat. Leute bitte beim nächsten Album zwei bis drei Songs mehr die dann 10 Minuten mehr auf der Uhr ergeben.
„My Worst Enemy“ ein kräftiger Rocker der gefühlvolle Momente hat gibt die Marschrichtung für das Album vor, „Rocker’s Confession“ hier wird gerockt bis der Arzt kommt. „You Know Better“ kräftig, energisch und eingängig grüßen die 80er, „I Just Wanna Make Love To You“ die Eingängigkeit ist abhanden gekommen, der braucht mehrere Anläufe. „The Rest Of The World“ irgendwie denke ich an die EAGLES auf Dope und Gefühl im Hard Rock wildernd, „Shape Up Or Ship Out“ hier soll der Geschwindigkeitsrekord gebrochen werden, schnell und wuchtig prasselt das Dingens auf den Hörer ein. „Chicks Can’t Rock“ sie machen es erneut – rocken eingängig mit viel Schmackes drauf los, „First In Line“ ein geiles Duett mit DORO haben sich ROCK JUSTICE für den Schluss aufgehoben.
Balle






