MORTICIAN – Titans

Band: Mortician
Album: Titans
Spielzeit: 39:49 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pure Underground Records
Veröffentlichung: 17.04.2020
Homepage: www.mortician.at

Die Österreicher von MORTICIAN machten zuletzt 2014 mit ihrem letzten Album „Shout for Heavy Metal“ auf sich aufmerksam. Auch auf ihrem neuen Album „Titans“, mit einem coolen Cover wie ich finde, regiert der schon bekannte bandtypische Heavy Metal mit 80er Speed Einflüssen.
Neu sind nur die Hälfte der Bandmitglieder denn neben den Gründern Thomas Metzler (Gitarre) und Patrik Lercher (Bass) gibt es mit Twain Cooper (Gesang) und Alex Astivia (Schlagzeug) zwei neue Mitglieder.
Als Opener fungiert „Inmates“ der nach einer kurze Cinematic Einleitung so richtig Fahrt aufnimmt. Hier erwartet uns knochentrockener Old School Heavy Metal der ordentlich aufs Gaspedal drückt. Als Opener nicht schlecht, aber ansonsten noch nicht das Gelbe vom Ei.
Das anschließende „Spiral of Death“ tönt dann erstmal ganz schön schief aus den Boxen begeistert dann aber durch seine einfache aber doch irgendwie mitreißende Art! Der Gesang ist dabei extrem aggressiv.
Der quasi Titeltrack „Titans of Rock“ ist dann ein straighter und erdiger Metalstampfer geworden der die Hörgänge direkt im Sturm erobert und man sofort mitgehen kann!
Das flotte „Hell Raiser“ und das etwas epische „Rat Lines“ können dann auch direkt überzeugen und wandern daher auch direkt auf unserer Hitliste.
Mit „Screamer“ kommt man dann nicht über den gängigen Metalstandard hinaus und auch die beiden vorletzten Tracks „Blood Sucking Industry“ sowie das sehr kurze „Can`t stop Rock N Roll“ gehören zu dieser Kategorie.
Einzig das dazwischen liegende „Rebel Heart“ kann noch einigermaßen begeistern.

Anspieltipps:

„Spiral of Death“, „Titans of Rock“, „Hell Raisers“, „Rat Lines“ und „Rebel Heart“

Fazit :

Gerade in der zweiten Albumhäflte tummeln sich dann doch einige Standardmetaltracks zu viel auf dem neuen Diskus von MORTICIAN! Dazu kommt dann noch die doch recht magere Spielzeit.
Positiv hervorzuheben sind auf jeden Fall der tolle bandeigene Old School Metal Stil sowie der neue Sänger Twain Cooper der seine Sachen gut macht.
Insgesamt bleibt zum Schluss trotz allem eine starke Leistung, wo aber noch eindeutig Luft nach oben ist. Den Vergleich mit den beiden Vorgänger verliert das neue Album aber!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Inmates
02. Spiral of Death
03. Titans of Rock
04. Hell Raiser
05. Rat Lines
06. Screamer
07. Rebel Heart
08. Blood Sucking Industry
09. Can`t stop Rock N Roll

Julian