01. Winter is Coming
02. High and Low
03. Wolf and the Queen
04. Custodians
05. Hold the Door
06. Heaven`s Falling
07. Stranger to Myself
08. The Wall
09. Raven
10. End of the World
Spielzeit: 34:58 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 19.06.2026 – Page: www.facebook.com/people/shadowborne
Schweden ist ein nie versiegender Quell von neuen Metalbands. Heute widmen wir uns der neusten female fronted Power Metal Band SHADOWBORNE die passenderweise ihr Debütalbum „Heaven`s Falling“ bei den Italienern von Scarlet Records veröffentlichen.
Die Frontfrau Eira Shadowborne trat bislang noch nicht in Erscheinung und auch ihre verhüllten Mitmusiker die nur mit Fantasynamen ausgestattet sind bleiben im Dunkeln.
Ich vermute aber mal das Produzent Kristoffer Göbel (SIX FOOT SIX) hier auch instrumental dabei ist.
Lyrisch sind wir hier klar in der Fantasy unterwegs und musikalisch sollten Fans von so Bands wie BEAST IN BLACK, BATTLE BEAST oder BROTHERS OF METAL hier schnell warm werden.
Gestartet wird das Album mit dem „Winter is Coming“ welches nur ein instrumentales und stimmungsvolles Intro ist.
Im Anschluss gibt es dann mit „High and Low” den ersten richtigen Track zu bestaunen der immer im Uptempobereich bleibt mit Keys ordentlich unterstützt wird und direkt BATTLE BEAST Charme verströmt.
Die erste Videosingle “Wolf and Queen” folgt dann als Nächstes. Auch hier haben wir wieder massig Keyboardunterstützung, dieses Mal noch garniert mit ein paar elektronischen Drums die uns hier begegnen.
Wo bleibt die Härte frage ich mich? Klar die Nummer ist schön catchy und eingängig, aber ein bisschen mehr Dampf könnte es mittlerweile schon sein liebe Leute!
Und ja “Custodians” im Anschluss hat auf jeden Fall etwas mehr Schmackes, Geschwindigkeit, giftigen Gesang und mit dem Refrain einen ordentlichen Schuss SABATON abbekommen. So kann es bitte bleiben.
Aber nö direkt wird die Fahrt wieder gedrosselt mit dem zwar schmissigen “Hold the Door” aber auch hier fehlt der gewisse Punch.
“Heaven`s Falling” ist dann ähnlich zur schon erwähnte Videosingle und die anschließenden “Stranger to Myself” sowie “The Wall” bringen wieder etwas mehr Schwung in den Nacken und die Arme des Hörers.
Danach gibt es mit „Raven“ noch einen etwas düsterer Farbtupfer bevor mit der Ballade „End of the World“, wo Fronterin Eira ordentlich zeigen kann, was in ihr steckt, der Schlusspunkt hinter dieses Debüt gesetzt wird.
Klar wer auf keyboardlastigen und female fronted Power Metal ala BATTLE BEAST steht, ist hier bei SHADOWBORNE genau richtig. Innovativität sucht man hier vergebens, und häufig auch etwas die Härte.
Dafür findet man tonnenweise catchy Refrains und Melodien die gut ins Ohr gehen.
Fürs nächste Mal wünsche ich mir etwas mehr Eigenständigkeit, eine längere Spielzeit und etwas mehr Härte dann dürfte es um einiges nach oben gehen mit der Benotung. So bleibt insgesamt eine solide Leistung übrig der für die angesprochene Zielgruppe auf jeden Fall aber hörenswert ist.
Julian






