NIGHT DEMON – Curse Of The Damned

Band: Night Demon
Album: Curse of the Damned
Spielzeit: 44:03 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: SPV/Steamhammer
Veröffentlichung: 19.01.2015
Homepage: www.nightdemon.net

Nach der starken selbstbetitelten EP gehören NIGHT DEMON aus Ventura, Kalifornien, für mich zu den großen Hoffnungsträgern für 2015. Lange warten musste ich auch nicht, gleich im Januar erblickt das Debüt „Curse of the Damned“ das Licht der Welt. Jarvis Leatherby (Gesang und Bass) und Brent Woodward (Gitarre) haben sich mit Dusty Squires am Schlagzeug einen neuen Mann ins Boot geholt.

Dann gleich mal ab damit, Regler auf Anschlag und los geht die wilde Fahrt. Der Opener „Screams In The Night“ ist eine flotte und eingängige Nummer, ganz im Stile der „Night Demon“ EP und huldigt in tiefen Zügen dem Geist des NWOBHM. So darf es weiter gehen!

Der Titeltrack ist dann leider etwas schwächer ausgefallen. Dem Song fehlt der Biss, die Handbremse wird nie wirklich gelöst. Besonders das Schlagzeug klingt etwas sehr stumpf und kraftlos. Überhaupt ist der Produktion im Vergleich zur EP der Schwung ein wenig verloren gegangen. „Satan“ entfaltet erst ab der Hälfte sein Potential und läuft gerade zu Beginn etwas an mit vorbei. „Full Speed Ahead“ macht dann seinem Namen alle Ehre und hat auch wieder das Feuer, welches der Band so gut zu Gesicht steht. Tolle Melodien, starke Riffs. Es geht doch!

Im weiteren Verlauf verhält es sich ähnlich, die Songs wechseln zwischen solide bis hin zu gut. Unter dem Strich ist das Debüt „Curse of the Damned“ für mich ein klein wenig enttäuschend, es fehlt an der Energie von Kollegen wie ENFORCER oder STALLION. Schlecht ist das Album aber auf keinen Fall, solider aber eben nicht weltbewegender traditioneller Heavy Metal. Nicht mehr, nicht weniger. Genrefans werden voll auf ihre Kosten kommen, alle anderen sollten der Scheibe auf jeden Fall ein paar Umdrehungen spendieren.

Live gibt es die Amis übrigens am 31.01. in Würzburg auf dem Metal Assault zu sehen. Und auch wenn das Debüt mich nicht komplett überzeugen kann, freue ich mich drauf die Jungs in Aktion zu erleben.

WERTUNG: 


Trackliste:

01. Screams In The Night
02. Curse Of The Damned
03. Satan
04. Full Speed Ahead
05. The Howling Man
06. Heavy Metal Heat
07. Livin‘ Dangerous
08. Mastermind
09. Run For Your Life
10. Killer
11. Save Me Now

Chris

Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen