NERGARD – Eternal White

Band: Nergard
Album: Eternal White
Spielzeit: 52:04 min
Stilrichtung: Symphonic Power Metal
Plattenfirma: Pride & Joy
Veröffentlichung: 21.05.2021
Homepage: www.facebook.com/nergardmusic

Die Band NERGARD wurde schon 2010 vom norwegischen Musiker Andreas Nergard als Studioprojekt gegründet.
In den folgenden Jahren brachte er zwei Alben heraus auf denen mit Elize Ryd, Ralf Scheepers, Göran Edman, Mike Vescera, Michelle Luppi, Tony Mills, David Reece, Michael Eriksen oder Nils K Rue einige bekannte Metalsänger zu hören waren.
Ab 2015 wurde es etwas still um die Band und erst 2020, nachdem man eine Tribute Single für Tony Mills veröffentlichte, kam wieder Leben in die Band!
Bandgründer Andreas entschied das es Zeit war eine neue Ära einzuläuten für die Band und änderte die Ausrichtung hin zu etwas mehr Düsternis und Symponic Metal.
Als neue permanente Sänger wurden Stefani Keogh, Andi Kravljaca und Mathias Molund Indergard in die Band geholt.
Das neue Album „Eternal White“ ist ein Konzeptalbum über den Carolean Todesmarsch wo 3000 schwedische und finnische Soldaten erfroren.
Mit Tim „Ripper“ Owens gibt es einen bekannten Gastsänger auf dem Album und mit Pride & Joy gibt es ein neues Label zu verkünden.
So, nach den vielen Neuigkeiten und Infos kommen wir nun zur neuen Mucke in Form des Albumopeners „God forgive my haunted Mind“. Ein 7 Minuten „Happen“ der direkt klar macht wo die musikalische Reise hingeht! Power Symphonic Metal direkt mit den drei neuen Gesangsstimmen die sich super ergänzen.
Ein Ohrwurmchorus ist hier inklusive, von daher können wir hier ziemlich schnell den grünen Haken dahinter machen!
Etwas kompakter, aber weniger eingängiger geht es dann beim folgenden „Pride of the North“ zur Sache. Hier wird die Ohrwurmqualtität nochmal gesteigert und die Nummer fräst sich gerade zu in die Gehörgänge, sehr geil!
Und apropos Ohrwurmqualtität, die ist auch bei de beiden folgenden Songs absolut gegeben. „From the Cradle to the Grave“ ist ähnlich geil wie sein direkter Vorgänger und „Carry Me“ im Anschluss geht etwas mehr in Richtung Ballade, aber ebenfalls mit einem geilen Chorus.
Danach fällt die Qualität aber etwas ab und wir bewegen uns bei den nächsten Songs eher im Standardmetalbereich. Gut, aber nicht so erstklassig wie die ersten Nummern!
Erst bei „Eternal White“ und dem epischen, abschließenden „Erasing the Memories“ geht die Qualität wieder spürbar nach oben und bewegt sich ganz klar wieder auf dem Topniveau der ersten Songs.

Anspieltipps:

„God forgive my haunted Mind“, „Pride of the North“, „From the Cradle to the Grave“, „Eternal White“ und „Erasing the Memories“

Fazit :

Ein geiler Beginn, ein geiles Ende, viel Licht aber im Mittelteil auch etwas Schatten. So könnte man grob die Comebackscheibe von NERGARD zusammenfassen!
Einen wirklichen Stinkersong findet man hier definitiv nicht und vor allem die Hits auf der Scheibe sind wirklich genial und ein Fest für die Genrefans!
Auch das Zusammenspiel der 3 Stimmen ist richtig gut.
Insgesamt also eine empfehlenswerte Scheibe für die angesprochene Käuferschaft, sollte man sich auf jeden Fall als Liebhaber des Genres nicht entgehen lassen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. God forgive my haunted Mind
02. Pride of the North
03. From the Cradle to the Grave
04. Carry Me
05. Beneath Northern Skies
06. Where no one would shed a Tear
07. Downfall
08. Now barley three
09. Eternal White
10. Erasing the Memories

Video zu „From the Cradle to the Grave”:

Julian

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Eine Antwort zu NERGARD – Eternal White

  1. Aaron sagt:

    Tolle Trackliste

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