MARC BROUSSARD – Chance Worth Taking

Trackliste:

01. You’ll Be Sorry
02. Trying To Do Right
03. I’m Going Home
04. No More
05. Fever
06. Chance Worth Taking
07. Let Me Take You Out Tonight
08. Sweet Love
09. These Walls
10. Satisfaction Guaranteed
11. Blame
12. Whispers
13. Laissez Street Parade Intro
14. Laissez Les Bons Temps Rouler

Spielzeit: 60:35 min – Genre: Blues – Label: KTBA Recrods – VÖ: 17.04.2026 – Page: www.facebook.com/marcbroussard

 

Der aus Louisiana stammende MARC BROUSSARD hat ein neues Album mit dem Titel „Chance Worth Taking“ am Start. Mit diesem Album veröffentlicht MARC ausschließlich selbst geschriebenes Blues Material, dass von Joe Bonamassa, Josh Smith und Calvin Turner produziert wurde. Was kann man schon falsch machen wenn ein Joe Bonamassa an der Seite eines Blues Musikers ist? Eigentlich nichts!

Leider steht über die Besetzung der Instrumente nichts im Pressetext, also ist nur MARC selbst als Sänger bekannt und vielleicht sogar noch Gitarre, und Joe ist mit Beiträgen an der Gitarre bei 10 Songs zu hören und hat beim Songwriting ausgeholfen. MARC verfügt über eine sehr soulige Stimmfärbung die bei Bedarf durch mehrstimmige Chöre unterstützt wird. Die Stimmfärbung erinnert von der Tonlage an einen sehr soften und nicht so rauen JOE COCKER, die sehr gut mit Blues Rock harmoniert ohne sich dabei in die Quere zu kommen. Die Gitarre ist für Blues (Rock) typisch schwer und mit traurigem Unterton ausgeführt. Die Tastenabteilung geht es mit herrlichem Old-School georgel an. Der Bass kann sich sehr gut durchsetzen, die Drums geben den Takt sehr intensiv vor. Angereichert wird das Ganze mit mehrstimmigen Backing Vocals, Streicher- und Bläserarrangements. So schafft es MARC eine Soundkulisse zu erzeugen, bei der sehr viel passiert.

Beim Stil kommt Blues (Rock) mal heftiger oder softer, Boogie Töne und alles mit einer souligen Note versehen. Vergleichen kann man wie soll es anders sein mit JOE BONAMASSA und den BLUES BROTHERS mit ausgeprägtem Südstaaten Charme. Das Album ist auf jeden Fall nichts um mal schnell reinzuhören, sondern benötigt sehr viel Zeit um sich alle Feinheiten auf der Zunge zergehen zu lassen. Denn nur wenn man sich die Zeit nimmt, hört man alles genauestens raus, beim schnellen drüber fliegen entgehen dem Hörer die besten Stellen. Wenn Bläser oder Streicher hinzu kommen wird es abgefahren und interessant. Ich habe es im Normalfall nicht mit Soul aber auf diesem Album ist die soulige Note eine Bereicherung für die Stimmung.

MARC hat mit seinen Helfern ein höchst interessantes Blues (Rock) Album geschaffen, dass mit allem kommt was man erwartet und zusätzlich einigen Bonüssen.

„You’ll Be Sorry“ ein perfekter Sumpf-Blueser der als Soundtrack für jedes Bayou BBQ geradezu prädestiniert ist, „Trying To Do Right“ es wird sehr schwer mit geilem Orgelspiel. „I’m Going Home“ hier steht sehr viel Positives im Raum, „No More“ eine Ballade die schwerer als schwer wirkt. „Fever“ die Bläser machen es hier runder, „Chance Worth Taking“ es wird balladesk und soft zu Werke gegangen. „Let Me Take You Out Tonight“ das Tempo steigt an und befindet sich im Boogie, „Sweet Love“ die Schwere nimmt wieder zu. „These Walls“ trotz langsamen Tempo sehr eingängig und cool. „Satisfaction Guaranteed“ noch so ein geiler Blues Sumpfer aus dem Bayou, „Blame“ man könnte meinen der Song stammt aus einem Mafiastreifen – wenn der Pate gerade seine Macht spielen lässt, „Whispers“ die Taschentücher werden ein letztes Mal mit Tränen benetzt. „Laissez Street Parade Intro“ das Intro besteht aus Bläsern und könnte sehr gut in New Orleans als Saloon Nummer herhalten, „Laissez Les Bons Temps Rouler“ der Blueser klingt nach New Orleans und Bayou.

Balle

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