01. Welvcome
02. The Bards Alliance
03. Moriality
04. Another Tale
05. The Dark Flames
06. Someday
07. Ruins of Fantasy
08. Elfic
09. There and Back Again
10. Namärie
Spielzeit: 45:48 min – Genre: Folk Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 12.09.2025 – Page: www.facebook.com/lothloryenofficial
Über 10 Jahre ist es her das man etwas von den brasilianischen Folk Power Metallern von LOTHLÖRYEN gehört hat. Damals 2015 erschien ihr letztes Album „Principles of a Past Tomorrow” welches mir gut gefiel!
Da war ich doch sehr erfreut das die Band noch aktiv ist und nun in Eigenregie ihr neues Album „of Bards and Madmen“ veröffentlicht.
Aber Moment, neu? Naja, ganz neu ist das gute Stück nicht, handelt es sich hierbei doch um eine Wiederveröffentlichung des gleichnamigen Debütalbums aus 2005.
Macht Sinn da dies vermutlich mittlerweile schwierig zu bekommen ist, vor allem wenn man wie hier die Stücke komplett neu eingespielt, umgestaltet und neu aufgenommen hat, lohnt sich das Ganze noch mehr.
Nach wie vor sind personell die Bandkonstanten Sänger Daniel Felipe sowie Gitarrist und Gründungsmitglied Leko Soares.
Die Band ist in Europa nicht so bekannt, in Brasilien aber umso mehr, was auch fleißiges Touren geschuldet ist.
So, genug der Infos, widmen wir uns nun den „neuen“ Songs beginnend mit dem Albumopener „Welvcome“. Eine größtenteils instrumentale und atmosphärische Nummer die auf knapp zweieinhalb Minuten noch nicht viel Aussagekraft hat. Ganz anders das anschließende „Bards Alliance“. Kraftvoller Power Metal mit ein paar Folkelementen wird hier geboten. Genauso wie wir es schon von der Band gewöhnt sind.
„Moriality” ist dann auch ein eher typischer Power Metaltrack, der aber etwas uninspiriert wirkt.
Dagegen ist „Another Tale“ eine schöne Powerballade geworden, die einen toll mitnimmt und über einen klasse Chorus verfügt. Nur etwas kurz das Ganze irgendwie…hätte auch gerne länger gehen können.
Passend dazu ist „The Dark Flames“ auch mit einem düsteren Touch versehen und versprüht seine eigene Note. Schön druckvoll kommt die Nummer aus den Boxen, schick!
Über das klassische „Someday“ geht es in die zweite Albumhälfte, wo wir direkt mit „Ruins of Fantasy“ ein weiteres Highlight hätten. Eine epische Powermetalnummer die schön abwechslungsreich aus den Boxen kommt.
Im weiteren Verlauf haben wir dann mit „There and Back Again“ sowie dem abschließende „Namarie“ noch zwei weitere Tracks, die sich relativ weit oben bei den Hits ansiedeln.
Also wenn man sich die damalige Veröffentlichung und die heutige Neuveröffentlichung von „of Bards and Madmen“ kann man soundtechnisch schon sagen da liegen Welten dazwischen. Dass die Songs schon ein gewisses Alter haben merkt man auch und die letzten Veröffentlichungen haben mir definitiv etwas mehr zugesagt, sie waren irgendwie eingängiger.
Aber trotzdem ist das hier Gebotene nicht wirklich schlecht, sondern siedelt sich im Mittelfeld gut an und wird definitiv seine Fans finden.
Power Metalfans die auf Folkeinflüsse stehen sollten sich auf jeden Fall hier wohl fühlen!
Julian






