KILL DEVIL HILL – Kill Devil Hill

Band: Kill Devil Hill
Album: Kill Devil Hill
Spielzeit: 45:54
Plattenfirma: SPV/Steamhammer
Veröffentlichung:25.05.2012
Homepage: www.killdevilhillmusic.com

Sie kommen von der Musik nicht los…  Dinosaurier der Musik. KILL DEVIL HILL sind ein Trupp, der aus bekannten und langgedienten Musikern besteht, nämlich Drummer Vinny Appice (Black Sabbath, Heaven & Hell, Dio) und Bassist Rex Brown (Pantera, Down), Gitarrist Mark Savon und Sänger Dew Bragg.

Das Cover ist einfach gestaltet – schwarzer Hintergrund, ein Stuhl mit einem Totenkopf und einem Buch (einer Bibel?) darauf und darüber ein Jesuskreuz.

Sowohl die Stimme von Drew Bragg ist sehr gut und auch die Musiker haben „es“ drauf – eben langgediente Rocker! Man merkt, die Musik wird mit Herzblut gemacht, finanzielle Interessen stehen nach all der langen Zeit eher im Hintergrund. Es ist ein recht gemischtes Line-up, vom härtesten Thrash bis zum eher klassischen Heavy Metal und das ist eine gute Mischung.

Der erste Song („War Machine“) beginnt mit rhythmischen Drums, Gitarren und melodischer Stimme. Es verheißt Gutes und damit geht es weiter. Direkt eine gute Gitarren- und Drumsection ist in der Mitte zu hören. Ein fast schon unheimlich anmutender Beginn bei „Hangman“. Man sieht förmlich die Henker zum Richtplatz schreiten. Bei „Voodoo Doll“ wieder eine tolle musikalische Gitarren- und Schlagzeugeinlage. „Gates Of Hell“ spricht den Nerv der Hörer an und auch hier ein schauriger Liedanfang mit düsterer Stimme. Ein trostloser Song, der deprimiert. Ebenso der Text. „Strange“ ist sehr rockig und energiegeladen. „Time & Time Again“ ist ein sehr eingängiges Stück, dass man gut im Ohr behalten kann. „Old Man“ – Klänge im Bass-Bereich und man wippt sofort mit. Die Stimme passt wunderbar dazu. Und man sollte es kaum glauben: „Mysterious Ways“ ist eine echte Ballade. Gespielt in den höheren Tönen der Gitarre ist es faszinierend. Ebenso faszinierend ist der Anfang von „Up In Flames“; leider ist es ein wenig öde, wenn der Gesang hinzukommt. Die fast sechs Minuten ziehen sich hin wie Kaugummi. „Revenge“ hat ein sehr gutes Gitarrensolo. Zwischendurch einige Ur-Growls. Diese ziehen sich ziemlich in die Länge und dann ist der Song auch schon fast beendet.

Ein Album, dass vollkommen in Ordnung ist, leichte Schwachstellen, da manches etwas durchschnittlich klingt, aber es ist trotzdem ein gutes Album.

Anspieltipps: “Hangman”, “Voodoo Doll”, “Gates Of Hell”, “Old Man”, “Mysterious Ways”, “Revenge”

Fazit :  Eine gute Mischung der Musiker und eine gute Scheibe. Man merkt, die Musiker machen das, was ihnen gefällt, muss aber nicht jedem gefallen. Kann man gut auflegen.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. War machine 3:09
2. Hangman 3:40
3. Voodoo doll 3:53
4. Gates of hell 4:53
5. Rise From The Shadows 4:03
6. We`re All gonna die 4:26
7. Strange 3:31
8. Time & time Again 3:50
9. Old Man 3:06
10. Mysterious Ways 2:25
11. Up In Flames 6:04
12.Revenge 4:54

Sandra

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