01. 2 Forgive Is 2 Forget
02. Miracles
03. What Can We Do
04. Tonight
05. Doctor Of The Blues
06. Love Never Lasts
07. Stand Up And Shout
08. Can’t Hide Your Tears
09. Taking It Day By Day
10. Tease N Please
11. Bourreè
Spielzeit: 42:17 min – Genre: Melodic / Hard Rock – Label: Victor Musical Industries Japan – VÖ: 1991 – Page: —
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Im Jahr 1989 veröffentlichte eine schwedische Band mit dem Namen GLORY ihr AOR / Melodic Rock Debütalbum „Danger In This Game“. Mit diesem Debütalbum konnte die Truppe ordentlich Staub aufwirbeln, leider ist dieses Album mittlerweile schwer gesucht und rar, mit Glück treibt man eine gebrauchte CD zu einem erträglichen Preis auf. Diese Band kam zwei Jahre später mit einem Nachfolger „2 Forgive Is 2 Forget“ aus dem Studio, der Unterschied zum Debüt bestand darin das die Jungs mit einem Mann weniger nur noch mit vier Mitgliedern ohne festen Keyboarder kamen und einer Ausrichtung des Sounds der sich im Melodic / Hard Rock bewegte. Auch dieses Album ist rar geworden und schwer aufzutreiben.
Zur damaligen Besetzung gehörten Peter Eriksson am Mikro, Jan Granwick an den Gitarren, Andy Loos am Bass und Matt Driver an den Drums. Als Keyboarder werden im Booklet Mats Lindfors, Pelle Blom und Shouter Peter Eriksson angegeben. Peters Stimme befindet sich in den mittleren Tonlagen und kann bei Bedarf auch rau und böse klingen. Stimmlich liegt er einem Jon Bon Jovi sehr nahe, dem er auch problemlos das Wasser reichen kann. Die Gitarren kommen sehr knackig, mit viel Biss aus den Lautsprechern, und lassen dabei nichts aber auch rein gar nichts vermissen. Mich erinnern die trockenen Riffeinlagen an Trond Holter vom Debütalbum der Norweger DREAM POLICE. Die Keys sind dezent und stehen als Unterstützung hinter den Gitarren. Der Bass steht gut und wohldosiert im Raum. Die Drums sind sehr Auffällig und zeigen einen Drummer der mit sehr viel Energie die Bespannung bearbeitet.
Gegenüber dem Debütalbum gehen GLORY den zweiten Output knackiger und kerniger, wenn nicht sogar eine Spur aggressiver an und haben sich vom AOR des Debüts verabschiedet. Die neu Auslegung wirkte sich nicht auf die Qualität der Songs und deren Ausführung aus. GLORY agierten immer noch auf einem traumhaft hohem Level und spielten mit Leichtigkeit ein Album für die einsame Insel ein. Auf diesem Album befindet sich auch der erste Song den ich von GLORY gehört habe, „Tonight“ ein Song für die Ewigkeit und jede Lebenslage der alles besitzt, Melodie, traumhafte Instrumentierung und eine Stimme die alles bügelen kann was Rang und Namen hat. Auf „2 Forgive Is 2 Forget“ wird Melodic / Hard Rock von einem anderen Stern geboten, vergleichen kann man mit Bands wie DREAM POLICE, EUROPE, EVENRUDE, und sehr viel 220 VOLT zu „Eye To Eye“ Zeiten, STAGE DOLLS, BAI BANG mit „Ridin’ Hight“ und BOYCOTT. GLORY setzten auf ihren ersten beiden Alben die Messlatte verdammt hoch, die nicht oft gerissen wurde, außer von den genannten Vergleichen die auf dem selben Niveau agierten und ähnlich starkes Material veröffentlicht haben. Mit GLORY ging 1989 ein heller Stern auf, der mit dem Nachfolger noch heller strahlen konnte obwohl sich beide Alben auf Augenhöhe befinden.
Es folgten von 1993 bis 2000 noch drei Alben, die mir unbekannt sind und ich auch keine Aussage tätigen kann ob sich der Sound weiter entwickelt hat oder zum Debüt zurück ging. Die ersten beiden GLORY Alben gehören zum Pflichtprogramm jedes Hard Rockers und in jede anständige Sammlung. Hier gibt es leider nur geile Mucke mit Melodie und einer perfekten Umsetzung um die Songs für die Ewigkeit auf Tonträger zu konservieren.
„2 Forgive Is 2 Forget“ ein kräftiger Hard Rocker stimmt auf das Album ein, „Miracles“ bissig und melodiös geht es weiter. „What Can We Do“ ein cooler Hard Rocker mit allem was es braucht, „Tonight“ ein Superhit den nur Skandibands zustande bringen, besser kann man Melodic Rock nicht präsentieren. „Doctor Of The Blues“ knackiger Hard Rock mit Drive, „Love Never Lasts“ noch so ein Highlight im Stil von „Tonight“ nur flotter. „Stand Up And Shout“ ein Hard Rocker mit starkem Refrain, „Can’t Hide Your Tears“ sie können sogar Blues mit ihrem Sound kombinieren. „Taking It Day By Day“ es wird flott und unbeschwert drauf los gerockt, „Tease N Please“ hier riskieren die Jungs mehr als nur ein Auge in Richtung Nordamerika, „Bourreè“ ein mit Akustikgitarre gespieltes kurzes Outro.
Balle






