DEGREED – Curtain Calls

Trackliste:

01. One Helluva Ride
02. Holding On To Yesterday
03. Believe
04. Guiding Light
05. My Blood
06. Curtain Calls
07. The Rambler
08. Matter Of The Heart
09. Broken Dreams
10. Promise Me

 

Spielzeit: 38:54 min – Genre: Melodic Hard Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 24.04.2026 – Page: www.facebook.com/degreedmusic

 

Das schwedische Erfolgsquartett DEGREED melden sich mit ihrem achten Album zurück. DEGREED besteht noch aus der Besetzung die energiegeladenen eingängigen Melodic Hard Rock auf höchstem Niveau zelebriert.

Zur Besetzung zählen Robin Eriksson Gesang und Bass, Daniel Johansson an Gitarren, Mikael Blanc an Keyboards und Mats Eriksson an den Drums. Robin shoutet sich wie auf den Vorgängeralben souverän durch die 10 Songs. Die Gitarren sorgen für die nötige Härte ohne es zu übertreiben. Die Tasten werden sehr variabel eingesetzt, entweder als 80s Keyboard oder als 70er Hammond und Classic Orgel, was als Kontraste sehr gut ankommt. Der Bass macht genau das für was er geschaffen wurde, er wummert in den tiefen Lagen vor sich hin. Die Drums spielen mit Intensität den Antreiber. Die Produktion ist wie bei DEGREED nicht anders zu erwarten war kraftvoll und mit viel Druck ausgeführt.

DEGREED gingen die ersten Jahre ihrer Karriere irgendwie an mir vorbei, obwohl ich das gleichnamige Album von 2017 im Schrank stehen hatte. Ich dachte mir anfangs klingt alles ganz nett, aber Überflieger hätte ich damals nicht ausgesagt. Erst als ich die Jungs 2019 Live gesehen habe machte es Klick und ich wusste, dass DEGREED mehr können als nur nett klingen. Also wurde nochmals genauer hingehört und der Eindruck den ich Live von der Band hatte bestätigte sich auch auf Konserve. Die letzten beiden Alben und EP wurden von mir durchgekaut, also war es fast schon meine Pflicht „Curtain Calls“ auch zu übernehmen. DEGREED setzen auf dem neuen Album genau da an wo sie mit dem letzten Album „Public Address“ 2013 und der EP „The Leftovers Volume 1“ vom letzten Jahr aufgehört haben. Es gibt auch auf dem achten Album wieder Melodic Hard Rock Made in Scandinavia, mal mit einer kleinen modernen Ausrichtung oder ganz klassisch gehalten. Die 10 Songs kommen wie aus einem Guss aus den Boxen gerauscht um gute Laune zu verbreiten. Vergleiche kann ich nur wieder die von den vorangegangenen Rezis auflisten, DREAM POLICE wenn die Gitarre trockener als trocken ausgeführt ist, ECLIPSE, NORDIC UNION, TREAT, H.E.A.T., CAPTAIN BLACKBEARD, wenn es modernen wird HINDER und NICKELBACK. Alles keine schlechten Bands und auch Vertreter des gepflegten Melodic Rock. Die Songs besitzen ausnahmslos traumhafte Melodien und starke Refrains, wie man es von einer skandi Band erwartet – so wird auch geliefert.

Einziger Kritikpunkt ist die Laufzeit die deutlich unter 40 Minuten bleibt, ein bis zwei Songs mehr und 45 Minuten oder mehr Laufzeit sollten im Normalfall kein Problem darstellen.

„One Helluva Ride“ ein energiegeladener Rocker mit Orgelsound, „Holding On To Yesterday“ der erste melodische Happen den die Band vorsetzt. „Believe“ ein Highlight mit viel Melodie und Gefühl, „Guiding Light“ ein Rocker der was kann, mit schrägem Solo. „My Blood“ bewegt sich zwischen Powerballade und Rocker, „Curtain Calls“ es wird wieder kräftig drauf los gerockt. „The Rambler“ mir kommen Passagen sehr bekannt vor – in einer ähnlichen Art schon mal bei einem anderen Song gehört, trotzdem ist der Song ein Burner, „Matter Of The Heart“ die Boys haben hier eine Zeitreise in die 80er gemacht und deren Geist aufgesogen. „Broken Dreams“ Drama und Gefühl sorgen bei dem Rocker für die richtige Stimmung, „Promise Me“ zum Schluss gibt es noch eine traurige Ballade.

Balle

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