BELLHAVEN – Hunger

Trackliste:

01. Distortion makes me smile
02. Hunger
03. Black Dogs Night
04. Sapient
05. Dal Riata
06. The Wolf
07. Toxic
08. Up in the Attic
09. Welcome Home

 

 

Spielzeit: 45:42 min – Genre: Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 29.11.2025 – Page: www.bellhaven.de

 

Hier kommt noch ein Nachzügler aus dem letzten Jahr! Die Band BELLHAVEN aus Nordrhein-Westfalen hatte sich bei uns in der Talentschmiede beworben und ihr neues Album „Hunger“ fand ich interessant, da mussten wir einfach eine Rezension folgen lassen.
Die Truppe existiert seit 2021 besteht aus Sänger Jörg Schmid, Basser Rudi Lauer, Gitarrist Christoph Blenker sowie seinem Sohn und Schlagzeuger Aaron Blenker.
Die Jungs fühlen sich im modernen Power Metal mit Progeinflüssen zu Hause, welcher auch auf dem neuen Album zu finden ist welches man komplett in Eigenregie produziert und aufgenommen hat.
Ihr Debütalbum „Tavern Tales“ erschien 2022 und man sahnte damit gute Kritiken ein.

Nun schauen wir uns mal näher das neue Album an und beginnen logischerweise mit dem Opener „Distortion makes me smile“. Nach etwas instrumentalen Vorgeplänkel erwarten uns ziemlich heftige Gitarrenriffs sowie der giftige Gesang von Fronter Jörg. Im Refrain ist man dann schön melodisch und songdienlich unterwegs.
Ein ordentlicher Opener also der direkt Lust auf mehr macht!
Auch das Titelstück „Hunger“ ist recht heavy geraten und erinnert von seinen tiefgestimmten Gitarren etwas an METALLICA wie auch schon der Opener im Übrigen.
„Black Dogs Night“ geht dann eher in die Heavy Rock Richtung, was der Band auch echt gut zu Gesicht steht. Interessante Melodiewechsel erwarten uns hier auf jeden Fall.
Auch „Sarpient“ ist eher in der Heavy Rock Ecke zu suchen. Hier kann Sänger Jörg seine Stärken auf jeden Fall ausspielen und weiß mit seinem kraftvollen und variablen Gesang zu überzeugen.
Etwas mehr Geschwindigkeit hat dann das anschließende „Dal Riata“ wieder abbekommen. Hier geht es eher in die modern Power Metalrichtung und mit einem tollen Chorus ausgestattet macht die Nummer keine Gefangenen und setzt sich ordentlich in den Gehörgängen fest.
Den Mittelteil beschließt dann das kraftvolle „The Wolf“ was auch direkt zu überzeugen weiß.
Im letzten Drittel haben wir dann noch als weitere Hitkandidaten die Powerballade „Up in the Attic“ und den abschließenden Groover „Welcome Home“.
Hmm also ich weiß ja nicht Power Metal mit Progeinflüssen höre ich hier nicht dauerhaft auf dem neuen Album der Jungs von BELLHAVEN. Immer wieder geht das Ganze auch sehr in die rockige Richtung, was der Truppe aber auch absolut gut zu Gesicht steht!
Für ein komplett in Eigenregie produziertes Album tönt das Ganze auch echt gut.
An der Songqualität bzw. an der Eingängigkeit muss man denke ich noch etwas feilen, aber für eine aufstrebende Band geht das neue Album auf jeden Fall voll in Ordnung. Solide 6,5 Punkte stehen somit auf unserer Wertungsuhr.
Weiter so kann ich da nur in Richtung NRW rufen!

Julian

 

 

 

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