HERMAN FRANK News

HERMAN FRANK: "The Devil Rides Out" – am 18. November!

Als großartiger Gitarrist und Songwriter hat sich HERMAN FRANK (nicht nur durch sein Mitwirken bei Accept und Victory) einen legendären Ruf erspielt. Er führte Moon Doc (die in den 90ern und frühen 2000ern drei Alben veröffentlichten) an und ist seit 2009 auch auf „Solo“-Pfaden unterwegs. Mit ‚Loyal To None‘ nahm diese Reise ihren Anfang und wurde drei Jahre später mit ‚Right In The Guts‘ fortgesetzt. Nachdem diese beiden Werke im September neu aufgelegt wurden, ist es nun Zeit für neues Material. Und was die Fans bei ‚The Devil Rides Out‘ erwartet, begeistert: hier wird beeindruckender, teutonischer Heavy Metal geboten, bei dem Hermans hochklassige Gitarrenarbeit mit dem rauen Organ Rick Altzis (Masterplan, At Vance), dem Power-Drumming von André Hilgers (ex-Rage) und dem energischen Bass von Michael Müller (Jaded Heart) verschmilzt.
‚The Devil Rides Out’ wurde von Herman Frank produziert, Mixing Engineer war Charly Bauerfeind (Blind Guardian, HammerFall, Helloween). Dieses großartige Album wird Metalheads weltweit begeistern – und das weit über die Anhängerschaft von Accept und Victory hinaus…

hm_tdro_c_1500x1500Tracklist:
1. Running Back
2. Shout
3. Can't Take It
4. No Tears In Heaven
5. Ballhog Zone
6. Run Boy Run
7. Thunder Of Madness
8. License To Kill
9. Stone Cold
10. Dead Or Alive
11. Run For Cover
12. I Want It All
Bonustrack Digipak:
13. You Don't Know

"The Devil Rides Out" erscheint als CD, Digipak, ltd. Vinyl & ltd. Boxset.

PYOGENESIS News

PYOGENESIS: Jetzt auf Headliner-Tour + anschließend als Support bei Life Of Agony!

PYOGENESIS starten nach ihrem erfolgreichem Comeback-Album "A Century In The Curse Of Time" (erschien im August 2015) nun den zweiten Teil ihrer Headliner-Tour.
Die Band ist in den nächsten Wochen auf deutschen Bühnen zu sehen. Ab Mitte November stehen dann weitere Konzerte als Support von Life Of Agony an:

03.09.16 (GER) Essen, Turock Open Air
24.09.16 (GER) Hamburg Metal Dayz
06.10.16 (GER) Lübeck, Rider's Cafe
07.10.16 (GER) Osnabrück, Bastard Club
08.10.16 (GER) Köln, Luxor
12.10.16 (GER) Saarbrücken, Garage
13.10.16 (GER) Stuttgart, Universum
14.10.16 (GER) Lingen, Alter Schlachthof
15.10.16 (GER) Braunschweig, Eulenglück
13.11.16 (AUT) Vienna, Nimm City*
15.11.16 (POL) Gdansk, Start Manez*
16.11.16 (POL) Warsaw, Progresja M.Z.*
18.11.16 (GER) Aschaffenburg, Colos-Saal*
30.11.16 (GER) Saarbrücken, Garage*
01.12.16 (GER) Bochum, Zeche*
02.12.16 (GER) Siegen, Vortex
03.12.16 (GER) Augsburg, Kantine*
04.12.16 (GER) Herford, X*
06.12.16 (GER) Hamburg, Markthalle*
08.12.16 (SWE) Stockholm, Fryhuset*
09.12.16 (SWE) Gothenburg, Sticky Fingers*
* mit Life Of Agony

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BURNING POINT News

BURNING POINT: "The Blaze" erscheint am 25.11.!

Die finnische Melodic Power Metal-Institution um Mastermind Pete Ahonen meldet sich schlagkräftig zurück: Im Gepäck "The Blaze", das neue, am 25.11. erscheinende Studioalbum von BURNING POINT.
Nachdem das 2015er Werk "Burning Point" eine Mischung aus alten und neuen Songs beinhaltete, setzt die Band auf "The Blaze" nun wieder auf ausschließlich brandneues Material.
Die mit "Burning Point" erstmals vorgestellte neue Sängerin Nitte valo (ex-Battle Beast) ist natürlich auch weiterhin mit von der Partie.
Neben 10 neuen Tracks in bester Burning Point-Traditon wurde eine starke neue Version von "Metal Queen" (Lee Aaron Cover) eingespielt.

burningpoint_cover_2016 Tracklist:

1. Master Them All
2. Time Has Come
3. Incarnation
4. My Spirit
5. The Lie
6. Dark Winged Angel
7. Chaos Rising
8. Lost In Your Thoughts
9. Things That Drag Me Down
10. The King Is Dead, Long Live The King
11. Metal Queen (Bonustrack)

ANCILLOTTI – Strike Back

Ancillotti-CoverArt-Logo-DimitarNikolov.psdBand: Ancillotti
Album: Strike Back
Spielzeit: 47:44 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records  
Veröffentlichung: 16.09.2016
Homepage: www.ancillottiband.com

Gut zweieinhalb Jahre nach dem Longplayer-Debüt „The Chain Goes
On“,welches ebenfalls über Pure Steel Records veröffentlicht wurde, kehren die Italiener ANCILLOTTI mit ihrem Zweitling „Strike Back“ zurück. Gegründet von den
Ancillotti Brüdern Daniele (ex-Strana Officina) und Bud sowie Sohn/Neffe Brian Acillotti und dem Blutsbruder Ciano, hat sich das Familienunternehmen den klassischen Heavy Metal auf die Fahnen geschrieben. Melodisch, zeitgemäß produziert und dennoch mit viel Rock’n’Roll-Drive versehen.
So ist es auch kein Wunder das auch das vorliegende Tondokument eine konsequente Fortsetzung des Debüt ist.
Dies wird schnell mit dem ersten richtigen Track „To Hell with you“ klar. Das sehr metalfremde „Intro“ überspringen wir mal gekonnt. Treibende Drums und krachenden Riffs beherrschen die ersten Takten des zweiten Songs. Der Gesang ist schön rough und erinnert nicht von ungefähr an den seeligen Lemmy. Als Appetithappen geht die Nummer voll in Ordnung, nicht mehr aber auch nicht weniger!
Besser tönen da schon die anschließenden „Immortal Idol“ und „Fight“ welche einfach eingängiger gestaltet sind und trotzdem noch genug Heavyness besitzen damit man so richtig schön mitgehen kann.
Bevor mit „The Beast is Rising“ dieser Weg weiterverfolgt wird unterbricht das etwas mehr nach Melodic Metal tönende „Firestarter“ diese Reihenfolge. Diese Nummer wandert auch direkt auf unsere Hitliste, zeigt es die Band doch auch mal von einer etwas anderen Seite die sie auch absolut drauf haben!
Apropos andere Seite die hören wir dann auch bei der tollen Ballade „Lonely Road“. Es geht also nicht immer nur dreckig und rockig hier zur Sache, sondern auch mal gefühlvoll und sanft.
Aus dem letzten Abschnitt kann man am meisten mit dem klassischen „The Hunter“ punkten wobei das jetzt nicht heißt das die anderen Nummern nur Mittelmaß sind.

Anspieltipps:

Am Besten abgehen könnt ihr hier mit “Immortal Idol”, “Fight”, “Firestarter”, “Lonely Road” und “The Hunter”.

Fazit :

ANCILLOTTI beweisen auf ihrem neuen Album auf jeden Fall das sie wesentlich mehr drauf haben als nur die straighte Heavy Metalschiene die man auf dem Debütalbum größtenteils zu hören bekommen hat. Hier hat man auch mal etwas mainstreamigere und ruhigere Songs im Gepäck welche der Band wirklich gut zu Gesicht stehen!
Mit den Jungs wird auf jeden Fall in Zukunft weiter zu rechnen sein und daher gibt es hier erneut von mir eine klare Kaufempfehlung für Fans der Band und des Genre.

WERTUNG:

8

 

 

Trackliste:

01. Intro
02. To Hell with you
03. Immortal Idol
04. Fight
05. Firestarter
06. The Beast is rising
07. When Night Calls
08. Burn, Witch Burn
09. Lonley Road
10. Life is for Livin
11. Never too Late
12. The Hunter

Julian

HARTMANN – Shadows & Silhouettes

Chess horse with it wild horse shadow on two legs

Band: Hartmann
Album: Shadows & Silhouettes
Spielzeit: 52:05 min
Stilrichtung: Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music  
Veröffentlichung: 30.09.2016
Homepage: www.oliverhartmann.com

Der deutsche Rock Gitarrist und Sänger Oliver Hartmann ist ja vielen mittlerweile durch sein mitwirken bei AVANTASIA und ROCK MEETS CLASSIC bekannt. Das der gute Oliver aber auch solo sehr erfolgreich ist weiß nicht unbedingt jeder!
Nach vier Jahren Pause erscheint dieser Tage das fünfte Soloalbum mit dem Namen „Shadows & Silhouettes“. Hier wird uns ein schicker Mix aus AOR und Rock mit mal morderneren, mal klassischen Elementen geboten, welcher für jeden Fan des Genre gut hörbar sein sollte.
Echte Metalheads die sich aufgrund der AVANTASIA Erwähnung hierhin verirrt haben können nun getrost aufhören zu lesen, allen Rockfans sollten aber dran bleiben!
Denn das auch auf dem neuen Album die gewohnte HARTMANN Qualität geboten wird, wird direkt beim Albumopener „Irresistible“ klar. Flott, melodisch und eingängig geht es hier zur Sache und alles mit einer wunderbaren Akkustikgitarrenunterlegung, sehr feine Kost zu Beginn!
Aber, mit dem anschließenden „High on you“ toppt man den Beginn direkt und aus dem Stand um Längen. Hier geht man noch songdienlicher zur Sache und hat einen Chorus im Gepäck der euch eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr loslassen wird, das verspreche ich euch!
Nach dem sehr atmosphärischen und gefühlvollen „Glow“ gibt es die mit einem starken 70iger Jahretouch versehende Singleauskoppelung „When your Mama was a Hippie“. Wer hier keine gute Laune bekommt, dem ist echt nicht mehr zu helfen!
Nun gibt es drei starke Balladen hintereinander wo ich normalerweise sofort aufschreien würde, da drei Balladen hintereinander doch zu viel des Guten sind. Aber, Oliver schafft es das jede Ballade absolut einzigartig ist und klingt und so von Eintönigkeit keine Rede sein kann. Noch dazu ist man vom Kitsch manch anderer Rockkapelle hier ganz weit entfernt!
Bei „I would murder for you“ geht es dann wieder etwas melodischer und flotter zur Sache bevor bei „The letting go“ das Tempo wieder gedrosselt wird und auch aufgrund von leichten Folkelementen etwas Lagerfeueratmosphäre aufkommt.
Und auch das letzte Drittel der Platte kann vollauf begeistern. Auch wenn hier erneut eher die ruhigeren Nummern präsent sind, wird es zu keiner Zeit langweilig oder eintönig sondern man freut sich über jede Note und jede Gesangszeile von HARTMANN.

Anspieltipps:

Hier könnt ihr mal wieder hingreifen wo ihr wollt, ihr macht nichts falsch! Alles ist absolut top und wunderbar hörbar.

Fazit :

Ganz klar Oliver Hartmann beweist mit seiner Soloband erneut das er vielleicht einer der besten Rocksänger und Songwriter aus deutschem Lande ist!
Die Metalvergangenheit mit AT VANCE hat er lange hinter sich gelassen, heutzutage steht sein Name für moderne Rockmusik mit tollen Texten und mit einer tiefgründigen Messsage und Atmosphäre.
Hier sollten Fans der Band und des Genre nicht lange zögern sondern sich umgehend ihr Exemplar sichern! Eine geile Scheibe!

WERTUNG:

9

 

 

Trackliste:

01. Irresistible
02. High on you
03. Glow
04. When your mama was a hippie
05. Jaded Heart
06. Amazing
07. Still the same
08. I would murder for you
09. The letting go
10. Too good to be true
11. Shadow in my eyes
12. Last Goodbye

Julian

CRUZH – Cruzh

cruzh-st-cover2016Band: Cruzh
Album: Cruzh
Spielzeit: 51:00 min
Stilrichtung: AOR
Plattenfirma: Frontiers Records  
Veröffentlichung: 26.08.2016
Homepage: www.facebook.com/cruzhofficial

Die schwedische Band CRUZH gründete sich aus den Überresten der Glam Rocker TRASHQUEEN. Mit viel Tam Tam ist die Band da erste Mal 2013 auf der Bildfläche erschienen nachdem man ein mysteriöses Foto der Band nur als Silhouette erkennbar postete. Keine Frage kaufmännisch haben es die Jungs voll drauf, sie wissen wie man sich vermarktet bzw. interessant macht!
Nach den ersten Hörproben der Band die stark nach der Hochzeit des AOR klangen wurde recht schnell Frontiers Records auf die Jungs aufmerksam und nahm sie unter Vertrag.
Das Ergebnis dieser ersten Zusammenarbeit werden wir uns nun etwas näher, in Form des selbstbetitelten Debütalbums anschauen. Als Opener fungiert das schon vorab veröffentlichte „In n‘ out of Love“. Mit einer kleinen Einleitung beginnt das Stück bevor sich der typische Arena AOR der 80iger seinen Weg aus den Boxen bahnt und einem langsamen Midtempotrack Platz macht. Als Opener ist der Track ganz ok, der große Wurf ist das Ganze aber noch nicht geworden.
Das ändert sich dann aber direkt beim nächsten Song „First Cruzh“ bei dem man die Sonne und das Sommerfeeling förmlich spüren kann. Ein tolles Stück welches direkt in die Blutbahn übergeht und einen so schnell nicht mehr loslässt!
Zwar nicht mehr ganz so viel Sommerfeeling, dafür aber ähnliche packend geht es dann beim anschließenden „Aim for the Head“ zur Sache, welches daher ebenfalls direkt auf unsere Hitliste wandert.
Richtig viel Kitsch und ordentlich Plüsch gibt es dann bei der folgenden Ballade „Anything for You“ zu hören. Nicht schlecht gemacht das Ganze, mir ist es aber irgendwie schon zu seicht und zu offensichtlich damit man hier glänzen kann.
Bei den nächsten Tracks entwickelt sich dann eine Mischung aus Balladen und AOR Midtemponummern wo ganz klar die etwas flotteren Beiträge das Rennen machen.
Ergo sind „Survive“ und „Hard to Get“ hier die Gewinner.
Im letzten Abschnitt kann auf jeden Fall noch das melodische „Before i walk Alone“ so richtig punkten, der Rest geht im Vergleich dazu dann doch etwas unter.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “First Cruzh”, “Aim for the Head”, “Survive” und “Before I walk Alone” genauer anhören.

Fazit :

Die Jungs von CRUZH verstehen auf jeden Fall ihr Handwerk! Im melodischen, teils doch recht plüschigen AOR fühlt sich die Band pudelwohl und man hat auf dem Debütalbum auch ein paar sehr ordentliche Tracks an Bord. Allerdings finde ich den Anteil der Plüschballaden hier doch recht hoch, ein bisschen mehr Abwechslung hätte der Platte durchaus gut getan!
So bleibt es schlussendlich „nur“ bei einer soliden Bewertung, ich bin aber überzeugt das man bei Album Nummero Zwei gut zulegen wird, die Basis dafür ist auf jeden Fall ausreichend vorhanden. AOR Fans sind hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse!

WERTUNG:

6,5

 

 

Trackliste:

01. In n’ out of Love
02. First Cruzh
03. Aim for the Head
04. Anything for You
05. Survive
06. Stay
07. Hard to Get
08. You
09. Set me Free
10. Before i walk alone
11. Straight from my Heart

Julian

GRAVE DIGGER News

GRAVE DIGGER – Geben Tourtermine zum neuen Album bekannt!  – 'Healed By
Metal' erscheint im Januar 2017

tour-poster-2017-gold-kopie-2GRAVE DIGGER haben die Tourtermine zu ihrem im Januar erscheinenden neuen
Album „Healed By Metal“ bekanntgegeben. Eine der etabliertesten Bands, die
sich mit Krachern wie ‘Headbanging Man‘ oder ‘Heavy Metal Breakdown’ als
eine der wegweisenden
Bands in Sachen deutschem Metal Anfang der 80er Jahre international
durchsetzten, starten ihre Gastspielreise am 13. Januar in Peine.

Exakt 36 Jahre nach Bandgründung hat sich dabei am Ethos der Band nichts
geändert. Noch immer gehören sie der Speerspitze eines ganzen Genres an,
und präsentieren sich auch im Jahr 2017 stärker, heavier und mehr Metal
als je zuvor.

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Healed By
Metal“ begeben sich die Mannen um Chris Boltendahl on the road:

13.01.17 DE – Peine /Black Hand Inn
14.01.17 DE – Coesfeld / Fabrik
19.01.17 DE – Berlin / Columbia Theater
20.01.17 DE – Geiselwind / Eventzentrum Music Hall
21.01.17 DE – Glauchau / Alte Spinnerei
22.01.17 DE – Ludwigsburg / Rockfabrik
27.01.17 CH – Pratteln / Z7
28.01.17 AT – Graz / Explosiv
10.02.17 DE – Hamburg / Markthalle
11.02.17 DE – Bochum / Zeche
16.02.17 DE – München / Backstage
17.02.17 DE – Memmingen / Kaminwerk
18.02.17 DE – Andernach / Juz-Live-Club

TEMPERANCE – The Earth Embraces us All

temperance-coverBand: Temperance
Album: The Earth Embraces us All
Spielzeit: 62:01 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Scarlet Records  
Veröffentlichung: 16.09.2016
Homepage: www.temperanceband.com

TEMPERANCE sind fleißig! Etwas über 1 Jahr nach ihrem letzten Album „Limitless“ sind die Jungs rund um die stimmgewaltige Frontfrau Chiara Tricarico schon wieder zurück mit einem neuem Album. „The Earth Embraces us All“ und der lange Titel, im Vergleich zu den bisherigen Alben, deutet schon mal an, das die Band einen Sprung nach vorne gemacht hat was die Komplexität angeht. War die bisherige Mucke sehr straight und nach vorne gibt es nun etwas verschachteltere Songs und es gibt auch ein paar neue Folk Elemente und Klänge zu entdecken!
Der Band kann das nur gut tun und weiter vorwärts bringen, obwohl ihre bisherigen Alben ja schon bärenstark waren, ist hier bestimmt noch eine Steigerung zu erwarten.
Horchen wir also mal in den Opener „A Thousand Places“ rein um eine ersten Eindruck vom „neuen“ Sound der Band zu bekommen. Eins wird schnell klar die Promoversprechen haben nicht gelogen, es geht gleich definitiv komplexer und auch folkiger zur Sache. Der Song braucht zwar ein bisschen aufgrund des doch recht langen Vorspiels um in Fahrt zu kommen, zeigt dann aber direkt sein Hitpontential! Ein mehr als ordentlicher Beginn!
Und das dies nur der Einstieg war, zementiert man dann direkt mit den nächsten Ohrwürmern „At the Edge of Space, „Unspoken Words“ und „Empty Lines“.
Hier fährt man ganz fett auf und greift qualitätsmäßig ganz ins obere Regal, hier sollten Fans der Band als auch des Genre voll auf ihre Kosten kommen.
Und die Lobpreisung gehen direkt weiter, denn auch der Mittelteil bestehend aus „Maschere“ und „Haze“ kommt so richtig schön satt und eingängig aus den Boxen bevor es dann mit „Fragments of Life“ etwas ruhiger wird und wir hier eine ganz tolle Powerballade am Start haben!
Und ich kürze das Ganze jetzt mal ab, die bisher gebotene Qualität hält auch bis zum Schluss der Scheibe an und wird sogar noch etwas ausgebaut!
Beispiele gefällig? Nehmt nur mal „Advice from a Caterpillar“ welches ein echt geiles Break besitzt und sogar danach mit Saxophonklängen aufwarten kann. Also im Metalbereich habe ich das Instrument noch nicht zu hören bekommen, das ist echt eine tolle Idee und ein sehr hervorstechendes Merkmal.
„Change of Ryhme“ ist dann wieder eine tolle Schmachtballade geworden wo Sängerin Chiara richtig glänzen kann und das abschließende „The Restless Ride“ ist ein 12 minütiger Ohrenschmaus geworden der zu keiner Minute langweilig wird.

Anspieltipps:

Hier könnt ihr mal wieder hin greifen wo ihr wollt! Alles erste Sahne Qualität!

Fazit :

Die Vorschusslorbeeren für das neue Album von TEMPERANCE waren mehr als berechtigt! Was die Band uns hier präsentiert gehört mit zum Besten was man im Female fronted Melodic Metalbereich aktuell geboten bekommt! Noch dazu hat sich die Band wieder ein Stückchen weiterentwickelt und schreckt auch vor mehr Komplexität und ein paar Folkeinschüben nicht zurück. Dazu eine tolle Sängerin die von einer männlichen Stimme gut unterstützt wird.
Ich erwähnte AMARANTHE schon letztes Mal in der Rezi, dieses Mal fällt die Band wieder und zwar das sie sich warm anziehen können, denn TEMPERANCE sollten mit diesem bockstarken, neuen Album den Sprung aus der Geheimtippecke endlich geschafft haben!

WERTUNG:

9,5

 

 

Trackliste:

01. A Thousand Places
02. At the Edge of Space
03. Unspoken Words
04. Empty Lines
05. Maschere
06. Haze
07. Fragments of Life
08. Revolution
09. Advice from a Caterpillar
10. Change the Ryhme
11. The Restless Ride

Julian

SILVER BULLET – Screamworks

silver-bullet-screamworks-artworkBand: Silver Bullet
Album: Screamworks
Spielzeit: 57:30 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: 7Hard  
Veröffentlichung: 16.09.2016
Homepage: keine gefunden

Mal wieder Newcomeralarm in unserer Rock-Garage! Die Symphonic Metaller von SILVER BULLET steigen wie Phönix aus der Asche empor und präsentieren uns ihr Debütalbum „Screamworks“. Gegründet 2008 unter dem Namen DIRGE ETERNAL fand man schnell ein Nische im Heavy/Symphonic Metal. Nische deswegen weil all ihre Tracks und Texte auf Horrorfilmen beruhen und uns auch musikalisch das Feeling dieses Genre vermitteln sollen.
Die Liveshows der Band sollten ebenfalls genau diese Feeling rüber bringen und so inszeniert die Truppe ein wahres Horror Theaterschauspiel mit Zombie Krankenschwestern und allerlei Horror Gestalten.
Am Gesang finden wir mit Nils Nordling (Ex DREAMTALE) ein bekanntes Gesicht, ansonsten sind die Jungs recht unbekannt.
Klingt alles recht interessant, werfen wir daher mal einen Blick auf das Debüt in Form des Albumopeners „Slaughterhouse“. Nach einer kurzen instrumentalen Einleitung startet die Nummer dann so richtig mit kraftvollen Riffs und aggressiven Geangslinien von Fronter Nils. Für einen Opener hat der Track eigentlich genau die richtige Länge, aber so ganz will der Funke hier noch nicht überspringen, mal schauen ob das beim folgenden Stück „Tormentor“ anders ist?
Die Nummer ist auf jeden Fall sehr langsam geworden, fast schon im doomigen Geschwindigskeitsbereich bewegt man sich, aber anders als beim Vorgänger hat man hier mehr klarere Strukturen und auch der Chorus kann direkt überzeugen.
„The Rite“ im Anschluss kommt dann schön abwechslungsreich daher und bietet eine Überlänge die gut ausgefüllt wird und zu keiner Zeit langweilig wird. Kraftvolle Riffs und Ohrwurmchorus natürlich wieder inklusive.
Und so langsam hat man sich anscheinend warm gespielt, denn auch „Buried Alive“und „More than meets the Eye“ wissen zu überzeugen.
Der nächste Track der richtig überzeugt ist dann „Under the Spell“ welches einen tollen mehrstimmigen Refrain besitzt und auch ansonsten zu gefallen weiß.
Danach lässt die Qualität der Songs leider ein bisschen nach und erst der Quasi Abschluss „Within the Dark“ kann wieder vollends begeistern.
Als Bonussong gibt es dann mit „Burn Inside“ die einzige waschechte Ballade des Albums auf die Ohren, die zwar auch ganz nett ist, aber ansonsten nicht weiter ins Gewicht fällt.

Anspieltipps:

“Tormentor”, “The Rite”, “Buried Alive”, “More than meets the Eye” sowie “Within the Dark” sollten euch am Ehesten zusagen.

Fazit :

Das Debütalbum von SILVER BULLET schafft so ganz knapp den Sprung in unseren starken Punktebereich. Man schafft es hier noch nicht die Songqualität auf einem gleich bleibenden Niveau zu halten und auch konzeptionell ist man noch nicht vollends überzeugend.
Egal der Anfang ist gemacht und die Grundvoraussetzungen sind gut, so können wir denke ich sehr gespannt sein was wir noch aus dem Hause SILVER BULLET hören werden.
Eins ist der Band aber zu raten, baut euch einen gescheiten Internetauftritt auf! Denn bislang findet man die Truppe nicht dort, das ist in der heutigen digitalen Zeit eigentlich ein No Go!

WERTUNG:

7

 

 

Trackliste:

01. Slaughterhouse
02. Tormentor
03. The Rite
04. Buried Alive
05. More than meets the Eye
06. The Resurrected
07. Under the Spell
08. Life Undone
09. Soul Apart
10. Within the Dark
11. Burn Inside (Bonus Track)

Julian

LORDI – Monsterreophonic

lo_m-c_2400x2400Band: Lordi
Album: Monsterreophonic
Spielzeit: 64:31 min
Stilrichtung: Hard Rock/Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 16.09.2016
Homepage: www.lordi.fi

Schau an, schau an die Monsterrocker von LORDI waren fleißig und bringen ohne großartige Ankündigung dieser Tage ihr achtes Album „Monsterreophonic“ auf den Markt. Seit 2002 aktiv hat die Band uns schon einige tollen Alben präsentiert und unvergessen bleibt natürlich der überraschende Sieg beim Eurovision Song Contest 2006.
Nun also ein neues Album auf dem wir laut Promoinfo einige Überraschungen erwarten können. Denn das Album ist zweigeteilt und bietet in der ersten Hälfe gewohnten, flotten, rockigen Stoff bevor man in der zweite Hälfte etwas moderner, heaviger und verspielter zu Werke geht und auch ein textliches Konzept zu bieten hat.
Alles etwas anders also beim neuen LORDI Werk, schauen wir mal wie uns das Ganze mundet. Wie üblich gibt es das typische AB Intro auf die Ohren bevor es mit „Let‘s Go Slaughter He-Man“ den ersten direkten Ohrwurm zu hören gibt! LORDI typischer Humor paart sich mit tollen Keys und den satten Riffs von Mumie Amen. Dazu ein eingängiger Chorus und fertig ist das Ganze! Ein starker Start. Am Schluss gibt es übrigens ein Geräusch was jeden Master of the Universe Fan ein Schmunzler entlocken dürfte : )
Danach gibt es dann das vorab veröffentlichte „Hugh you Hardcore“ auf die Ohren, welches aber nicht dauerhaft überzeugen kann. Die Gitarrenriffs sind zwar schön außergewöhnlich und machen das Ganze echt schön Gaga (wie übrigens auch die Keys) aber irgendwie nutzt sich die Nummer zu schnell ab und kann nur im ersten Moment begeistern.
Wesentlich besser tönt da wieder „Down with the Devil“ welches sich direkt wieder in den Gehörgängen festsetzt und auch „Sick Flick sowie „None for One“ können überzeugen. Das dazwischen gesetzte, ruhige und schaurige „Mary is Dead“ weiß aber nicht so recht zu zünden.
Am nächsten Zwischenspiel „SCG VIII Opening Scene“ merkt der geneigte Fan dann ok Break und etwas muss danach anders sein. Ja richtig, denn ab hier haben wir dann die schon angesprochene zweite Hälfte die heavier und komplexer zu Werke geht!
Dies merkt man direkt beim krachenden „Demonarchy“ welches überlang und schnell aus den Boxen kommt. Aber keine Sorge trotz allem hat man einen Ohrwurmchorus an Bord welches das Ding direkt eingängig gestaltet. Ein starker zweiter Beginn!
Wesentlich epischer, aber kein Deut schlechter geht es dann beim anschließenden „The Unholy Gathering“ zur Sache bevor es bei „Heaven Sent Hell on Earth“ wieder flotter zu geht.
Die beiden anschließenden Tracks können dann wieder nicht in voller Gänze überzeugen, der Schlusspunkt „The Night the Monsters Died“, welches eine kraftvolle Halbballade geworden ist, kann aber wieder ordentlich abräumen.

Anspieltipps:

Hier gebe ich euch “Let’s Go Slaughter He-Man”, “Down with the Devil”, “Demonarchy”, “, “Heaven Sent Hell on Earth”, sowie “The Night the Monsters Died” mit auf den Weg.

Fazit :

Tja LORDI wagen mit ihrem neuen Album auf jeden Fall viel Mut denn man versucht mit der zweiten Hälfte mal etwas Neues und beweist das man auch in diesem Gefilde gute Songs am Start hat.
Allerdings muss man insgesamt festhalten das die Songqualität doch stark schwankt und wir so leider “nur” schlussendlich bei einer starken Leistung und Benotung rauskommen! Den Vergleich zum letzten Knalleralbum “To Beast or not to Beast” hält das neue Werk leider nicht ganz stand.

WERTUNG:

7,5

 

 

Trackliste:

01. SCG8 One Message Waiting
02. Let‘s Go Slaughter He-Man
03. Hugh you Hardcore
04. Down with the Devil
05. Mary is Dead
06. Sick Flick
07. None for One
08. SCG VIII Opening Scene
09. Demonarchy
10. The Unholy Gathering
11. Heaven Sent Hell On Earth
12. And the Zombie Says
13. Break of Dawn
14. The Night the Monsters Died

Julian