SINNER News

SINNER: Lyric Video zu "Battle Hill"!

Die deutsche Hard'n'Heavy-Legende SINNER veröffentlicht am 31. März das neue Album "Tequila Suicide". Als ersten Vorgeschmack pröäsentiert die Band nun ein Lyric Video zum Song "Battle Hill".

Auf SINNER ist Verlass: Auch wenn Bandboss mit zahlreichen anderen Aktivitäten (man nenne nur Primal Fear, das „Rock meets Classic“ Projekt und Voodoo Circle) stets viel beschäftigt ist, so findet er doch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auch immer wieder die Zeit, mit SINNER neue Alben zu produzieren und auf Tour zu gehen. Zuletzt war dies 2013 der Fall, als dem 2011er „One Bullet Left“ Album mit „Touch Of Sin 2“ eine Neueinspielung von SINNER-Klassikern der 80er folgte.
„Tequila Suicide“ ist nun aber wieder ein ganz frisches, aus neuem Songmaterial bestehendes Album, das von Mat Sinner und Dennis Ward (Co-Produzent) produziert wurde. Einerseits ist „Tequila Suicide“ natürlich (und alles andere wäre Frevel gewesen) typisch SINNER, aber beinhaltet auch kleine Überraschungen wie den „Sinner Blues“, eine bluesige Rockballade von feinster Qualität.
Starke Songs paaren sich auf „Tequila Suicide“ mit einem mächtigen und doch homogenen Sound, der keinerlei Wünsche offen lässt. Zahlreiche hochkarätige Gastmusiker (u.a. Gus G von Ozzy Osbourne & Firewind, Ricky Warwick (The Almighty und Thin Lizzy) und Pete Lincoln (Sailor, Sweet) ließen es sich nicht nehmen, Teil des Albums zu werden. SINNER – die deutsche Hard’n’Heavy-Legende ist zurück!

BLOODBOUND News

BLOODBOUND: "Battle In The Sky" Videoclip!

Die schwedischen Power Metaller BLOODBOUND sind am 24. Februar mit ihrem brandneuen Studioalbum "War Of Dragons" zur Stelle.
Zum als erste Single ausgekoppelten "Battle In The Sky" ist nun auch ein Videoclip online.

Nicht wenige Szenebeobachter zeigen sich über die enorme Entwicklung der Power Metaller BLOODBOUND erstaunt. Nicht, dass man den Schweden je ihre Qualität absprechen wollte; aber einen derartigen Popularitätsschub, wie ihn die Truppe seit ein paar Jahren erfährt, sah man nicht kommen. Dabei sind das die Früchte harter Arbeit, denn seit Festigung des Line-Ups vor gut 5 Jahren (nach Einstieg von Sänger Patrik Johansson) ist der Schweden-Sechser auch vermehrt livehaftig auf Europas Bühnen zu bewundern. Tourneen mit HammerFall, U.D.O.und zuletzt Sabaton machten BLOODBOUND selbst zu einer festen Größe. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Band zum neuen Album „War Of Dragons“ erstmals selbst als Headliner touren wird.
„War Of Dragons“ stellt erneut einen wichtigen Schritt für BLOODBOUND dar. War schon das letzte Album „Stormborn“ (2014) bombastischer angelegt, so wird diese Entwicklung auf dem neuen Longplayer rasant vorangetrieben. Hier darf die Beschreibung „rasant“ durchaus wörtlich genommen werden, denn „War Of Dragons“ verbindet den auf „Stormborn“ eingeschlagenen Weg mit speedlastigerem Songmaterial. Dass dabei weder Melodie von Hymnenhaftigkeit zu kurz kommen, zeigt deutlich, wie sehr BLOODBOUND in den gut 10 Jahren seit ihrem Debüt „Nosferatu“ gereift sind – und wie gut sie ihre Stärken kennen.
Johansson brilliert mit seinem schneidenden Organ und unterstreicht, warum er zu den besten Sängern der Szene gezählt wird, die Keyboards von Fredrik Bergh setzen mehr denn je bombastische Akzente und insgesamt macht es den Eindruck, als hätten sich BLOODBOUND im Laufe der Jahre einfach perfekt aufeinander eingespielt.

EDENBRIDGE – The Great Momentum

Band: Edenbridge
Album: The Great Momentum
Spielzeit: 54:48 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Steamhammer.SPV
Veröffentlichung: 17.02.2017
Homepage: www.edenbridge.org

Ein absoluter Perfektionist seines Fachs ist mit Sicherheit Lanvall der Mastermind der österreichischen Symphonic Metalband EDENBRIDGE! Der Mann hat es absolut drauf mitreißende und packend inszenierte Alben zu schreiben und mit seiner kongenialen (Gesangs)partnerin Sabine Edelsbacher hat er seit dem Jahr 2000 8 Studioalben eingespielt die wahrlich nicht von schlechten Eltern waren!
Das letzte „The Bonding“ erschien 2013 und räumte fast überall tierisch ab! Von daher konnte man sehr gespannt sein ob das neue, dieser Tage erscheinende Werk „The Great Momentum die Qualität des Vorgängers halten oder sogar noch übertreffen kann. Vorab wird es auf jeden Fall als mit das härteste und chorreichste der Band bezeichnet.
Das klingt doch schon mal alles sehr vielversprechend, horchen wir nun direkt mit dem Opener „Shiantara“ in die neue Scheibe rein. Nach einer kleinen, instrumentalen Einleitung nimmt die Nummer ordentlich Fahrt auf und begeistert im weiteren Verlauf durch das Wechselspiel zwischen harten Riffs und tollen Melodien ganz so wie man es von der Band gewohnt ist! Erster Hit, check.
Nach dem etwas langatmigen und nicht so wirklich zur Sache kommenden „The Die is not cast“ gibt es dann mit dem abwechslungsreichen „The Moment is Now“, der Gänsehautballade „Until the End of Time“ und dem harten aber auch melodischen „The Visitor“ die nächsten Ohrwürmer.
Danach ist „Return to Grace“ ganz in Ordnung und kratzt scharf an der nächsten Empfehlung, „Only a Whiff of Life“ kommt nicht so wirklich in Schwung und verhalt ziemlich unspektakulär.
Zum Abschluss der Platte erwarten uns dann aber noch zwei absolute Schwergewichte mit „A Turnaround in Art“ und „The Greatest Gift of All“ wobei letzteres mal eben ganz locker die 12 Minuten Marke überspringt! Hier bekommt der Fan viel geboten und der vorletzte Song kann hier ganz knapp im Vergleich den Qualitätssieg einfahren.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall muss ich hier “Shiantara”, “The Moment is Now”, “Until the End of Time”, “The Visitor” und “A Turnaround in Art” nennen.

Fazit :

Das neue EDENBRIDGE Album ist auf jeden Fall eines der härtesten der Bandgeschichte! Da hat die Promoinfo nicht zu viel versprochen. So ein bisschen geht das Ganze aber zu Lasten der Leichtigkeit und Eingängigkeit des letzten Albums. Aber trotzdem kommen Fans der Band und des Genre hier immer noch voll auf ihre Kosten und insofern gibt es auch die dementsprechende, hohe Benotung!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Shiantara
02. The Die is not cast
03. The Moment is Now
04. Until the End of Time
05. The Visitor
06. Return to Grace
07. Only a Whiff of Life
08. A Turnaround in Art
09. The Greatest Gift of All

Julian

GHOST AVENUE – Impact

Band: Ghost Avenue
Album: Impact
Spielzeit: 51:49 min
Stilrichtung: Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Pitch Black Records  
Veröffentlichung: 03.02.2017
Homepage: www.ghostavenue.com

Seit 2013 hat man nichts mehr von den Norwegern von GHOST AVENUE gehört. Dort erschien nämlich ihr letztes, selbstbetiteltes Album. Nun kehren die Jungs mit ihrem dritten Album „Impact“ zurück auf die Bildfläche und versuchen sich das erste Mal an einem Konzeptalbum über eine Alien Invasion und den Kampf der Menschen auf der Erde dagegen.
Und ganz getreu nach der 3. Album Regel Make it or break it, wird sich wohl nun zeigen wo der Weg der Band hingeht! Das letzte Album konnte nicht komplett überzeugen, mal schauen ob der Silberling dieses Mal bessere Noten einfährt.
Mit dem Titelstück „Impact“ geht es direkt los. Nach einer kleinen Anlaufphase rockt die Nummer gut los und durch den treibenden Groove bekommt man recht schnell Zugang zu dem Song. Als Opener ist das Ganze recht gut gelungen, die Mega Ohrbombe ist es jetzt aber noch nicht geworden.
Auch das folgende „Escape“ tönt ganz gut aus den Boxen, kann aber leider auch nicht komplett überzeugen. Aber immerhin ist hier schon mal eine kleine Steigerung zu beobachten!
Endlich richtig überzeugend sind dann die nächsten beiden Tracks „The Prison“ und „Time Traveller“. Hier kann man sowohl die Heavy als auch die Melodic Fans zufrieden stellen und zeigt das doch noch nicht Hopfen und Malz verloren sind.
Und siehe da auch „Affection“ entpuppt sich als ziemlich brauchbarer Hit.
Leider ist damit das Strohfeuer schon wieder vorbei, denn bei den nächsten Songs kommt man dann leider nicht mehr über Durchschnittsware hinaus!
Mit dem verklingen des letzten Tons von „The Ace“ fragt man sich dann wo ist hier die Weiterentwicklung geblieben?

Anspieltipps:

Hier kann ich euch “The Prison”, “Time Traveller” und “Affection” ans Herz legen.

Fazit :

Schon das letzte Album hatte mich damals ja nicht so recht überzeugt, die Songqualität war einfach zu schwankend und die Tracks bewegten sich alle im drögen immer gleichen Midtempobereich. Und genau dasselbe Problem haben wir eigentlich auch hier!
So springt dann insgesamt nur eine durchschnittliche Bewertung für das wegweisende 3. Album heraus.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Impact
02. Escape
03. The Prison
04. Time Traveller
05. Affection
06. Dancing with the Devil
07. Construction
08. The Edge of Darkness
09. Collateral Damage
10. The Ace

Julian

SWEET MARY JANE – Winter in Paradise

Band: Sweet Mary Jane
Album: Winter In Paradies
Spielzeit: 41:08 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 27.01.2017
Homepage: https://www.facebook.com/Sweet-Mary-Jane-218359021659380                                                                                                                                                                

Das aus Schweden seit Jahrzehnten immer wieder gute bis herausragende AOR und Melodic Rock Scheiben kommen, ist seit Bands wie Alien, Treat, Europe, The Magnificent, nicht wirklich etwas Neues. Die 2012 gegründete Truppe SWEET MARY JANE macht da keine Ausnahme und legt mit Ihrem Debütalbum "Winter In Paradise" einen erstklassigen Longplayer in die Regale der CD Dealer.

Auf "Winter In Paradise" präsentiert die Combo um Sänger Tomas Berggren, dessen Bruder Stefan Berggren übrigens als Frontmann von Snakes In Paradise und Grand Slam bekannt ist, einen guten Mix aus poppigen AOR und hartem Melodic Rock, der öfter mal Querverweise an Journey, Loverboy oder auch Survivor bietet.

Mit dem Opener "Fire In Your Eyes", wozu es auch einen Videoclip gibt, zeigen SWEET MARY JANE gleich mal Ihr Potenzial eingängige Songs zu Schreiben, die aber immer noch genügend Durchschlagskraft in Sachen Gitarren haben.

Songs wie das geniale "Madeleine", die Hymne "Carry On", der AOR Smasher "Angel Of Mine" oder das mit einer leichten Toto Schlagseite ausgestattete "Keep The Fire Burning" bestätigen den gewonnenen Eindruck des erstklassigen Songwritings. Die gute Produktion rundet diese Album ab, daher können und sollten alle Freunde der oben genannten Bands hier bedenkenlos zugreifen.

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Fire In Your Eyes
02. No Retreat No Surrender (kein Phenomena Cover)
03. Winter In Paradise
04. Madeleine
05. Mirac
06. Carry On (kein Manowar Cover)
07. Angel Of Mine
08. Surrender
09. Keep The Fire Burning
10. Don´t Be Too Late

Heiko Füchsel

JIM JIDHED – Push on Through

Band: Jim Jidhed
Album: Push On Through
Spielzeit: 49:30 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: AOR HEAVEN
Veröffentlichung: 27.01.2017
Homepage: https://de-de.facebook.com/JimJidhed

Der schwedische Sänger JIM JIDHED, dürfte den meisten Musikbegeisterten, als Frontmann der ebenfalls im Ikea Land beheimateten Melodic Rock Band Alien bekannt sein, denn deren Debütalbum aus dem Jahr 1988 gehört zu den Meilensteinen der Melodic Rock History.

Dieser Tage erscheint nun sein inzwischen sechstes Soloalbum `Push On Through´, wovon er drei allerdings in seiner Heimatsprache eingesungen hat. So gesehen ist die im Jahr 2000, über das nicht mehr existente Label Atenzia Records veröffentlichte Scheibe `Full Circle´, seine letzte für den Internationalen Markt gewesen.

War `Full Circle´ noch relativ Pop lastig, so geht er mit seinem neuen Silberling deutlich rockiger zu Werke. Produzent Daniel Flores (The Murder Of My Sweet, Find Me) hat mit dem klaren druckvollen Sound seinen Teil zum stimmigen Gesamtbild des JIM JIDHED Langdrehers beigetragen. Das erstklassige Songmaterial ist über jeden Zweifel erhaben, denn Tracks wie der Hardrock beeinflusste Opener `Glorious´, der Toto-esque Titelsong, die grandiose Ballade `Too Many Words´, oder der mit einem erstklassigen Refrain ausgestattete AOR Groover `Drowning´ dürften alle Fans der gepflegten melodischen Rockmusik in Verzücken versetzen.

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Glorious
02. Push On Through
03. If We Call It Love
04. Waiting For Summer
05. The First Time
06. One Breath Away
07. Too Many Words
08. Next In Line
09. Drowning
10. Love Was Waitin
11. It Is What It Is

Heiko Füchsel

FIREWIND – Immortals

Band: Firewind
Album: Immortals
Spielzeit: 44:38 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Century Media  
Veröffentlichung: 20.01.2017
Homepage: www.firewind.gr

Fünf Jahre nach ihrem letzten Album „Few Against Many“ kehren die griechischen Power Metal Urväter von FIREWIND endlich wieder zurück auf die musikalische Bildfläche! Gut Bandgründer Gus G war schwer beschäftigt die letzten Jahre, brachte er doch zwei Soloalben raus und ist Gitarrist bei Ozzy Osbourne da kann man schon mal die erste Liebe etwas nach hinten stellen, aber nun sind er und seine Mannen Gott sei Dank wieder da! Obwohl nicht alle Manne sind wieder mit an Bord, auf der Strecke geblieben ist leider Fronter Apolo dessen Nachfolger ist niemand geringeres als Henning Basse (Ex METALIUM)! Schlagzeuger Jo Nunez ist ja nicht mehr so neu, war er doch schon auf der letzten Platte zu hören.
Und noch etwas ist neu, die Band versucht sich nun mal an einem Konzeptalbum und hat dazu auf „Immortals“ die größten historischen und mythischen griechischen Geschichten vertont!
Einiges Neues also im Hause FIREWIND, man darf gespannt sein wie das neue Album so tönt, den ersten Eindruck davon bekommt man mit „Hands of Time“ welches ja schon vorab im Internet zu bestaunen war. Und hier macht die Band direkt aber mal so gar keine Gefangenen! Schnell, druckvoll und mega eingängig geht der Track zu Werke und dazu kommt noch der charakteristische, raue Gesang von Neufronter Henning. Ein Machwerk sonder gleichen, direkt zum Einstieg, das kann ja heiter werden!
Das zweite Mal so richtig weg geblasen werden wir dann bei Track Nummero Zwo „We Defy“. Ähnlich druckvoll und eingängig aber einen kleinen Ticken langsamer geht es hier zur Sache. Ebenfalls eine geniale Nummer!
Der nächste Internettrack gibt es dann mit dem epischen „Ode to Leonidas“ zu bestaunen. Und auch hier gehen wieder nur beide Daumen nach oben für die Nummer, die nach einem sanften Beginn so richtig an Fahrt aufnimmt und sich metertief in eure Gehörgänge graben wird!
Zum ersten Mal richtige Keyboardunterstützung gibt es dann bei „Back on the Throne“ zu Beginn bevor auch hier ziemlich amtlich die Metalriffs kreisen gelassen werden. Auch hier macht man ebenfalls wieder nicht viel falsch, bleibt aber etwas unterhalb der Bombenqualität der ersten Tracks.
Akkustikgitarre und sanfterer Gesang gibt es dann zu Beginn von „Live and Die by the Sword“ auf die Ohren bevor auch hier dann die Geschwindigkeit und die Metalbreitseite voll angezogen wird. Hier sind wir aber eher im klassischen Midtempobereich unterwegs.
„War of Ages“ im Anschluss ist zwar kein Ausfall, kann aber bislang als schwächster Track verbucht werden, bevor uns dann mit „Lady of 1000 Sorrows“ eine waschechte Halbballade erwartet wo Sänger Henning natürlich absolut glänzen kann!
Der Titeltrack „Immortals“ ist das „nur“ ein Instrumental geworden, aber definitiv eins von der besseren Sorte was Mastermind Gus in absoluter Höchstform präsentiert.
Die zwei Tracks „Warriors and Saints“ und „Rise from the Ashes“ zum Abschluss des Albums sind dann wieder etwas schwächer ausgefallen als der Rest, von richtigen Ausfällen kann man aber auch hier absolut nicht reden.

Anspieltipps:

Hier tönen definitiv “Hands of Time”, “We Defy”, “Ode to Leonidas”, “Live and Die by the Sword” sowie “Lady of 1000 Sorrows” am Besten.

Fazit :

Hach wie gut tut das FIREWIND mal wieder zu hören! Die Jungs waren viel zu lange weg von der Bildfläche! Der neue Sänger Henning passt wie Arsch auf Eimer zur Mucke auch wenn er anders klingt als Apolo.
Zum Schluss geht den Jungs ein klein wenig die Puste aus, aber das ist meckern auf hohem Niveau! Für alle Fans der Band und des Power Metal Genre ist diese Platte eine absolute Pflichtanschaffung in diesem Jahr! Und es sollte mit dem Teufel zu gehen wenn das gute Stück nicht in einigen Hitlisten auftaucht!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hands of Time
02. We Defy
03. Ode to Leonidas
04. Back on the Throne
05. Live and Die by the Sword
06. War of Ages
07. Lady of 1000 Sorrows
08. Immortals
09. Warriors and Saints
10. Rise from the Ashes

Julian

LANCER – Mastery

Band: Lancer
Album: Mastery
Spielzeit: 52:02 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records  
Veröffentlichung: 13.01.2017
Homepage: www.lancermetal.com

Vor zwei Jahren brachten die Heavy Metaller von LANCER ihr zweites Album heraus. Dies war eine klare Steigerung zu deren Debüt und brachte der Band die große Aufmerksamkeit bei Fans und Presse ein die sie sich mühevoll erarbeitet hatten.
So war es kein Wunder das der Branchenriese Nuclear Blast Records aufmerksam wurde und die Truppe unter Vertrag nahm.
Das dritte Album welches dieser Tage erscheint hat den klangvollen Namen „Mastery“ und soll den bislang reinsten und organischsten Sound der Bandgeschichte bieten. Mit der Hilfe von Nuclear Blast sollte den Jungs nun mit dem dritten, wichtigen Album der große Durchbruch gelingen, alles andere wäre ja ein Wunder!
Apropos, drittes Album, drittes Label das muss man als Band auch erstmal schaffen! : )
Aber genug der schnöden Infos, steigen wir mit dem Opener „Dead Raising Towers“ direkt in das neue Album ein. Ohne viel Aufschub steigt man hier direkt krachend ein. Der Gesang ist wie immer extrem hoch, was nicht jedermanns Geschmack sein sollte, und auch ansonsten hat sich nicht viel im Hause LANCER geändert. Der Song ist ein sehr ordentlicher Midtempotrack den man schon nach kurzem nicht mehr aus dem Kopf bekommt!
Nach dem etwas, schwer in die Gänge kommenden „Future Millennia“ geht es beim Titeltrack „Mastery“ wieder deutlich eingängiger und kompakter zur Sache und von daher landet auch dieses Stück Mucke auf unserer Hitliste.
Die nächsten, recht ordentlich tönenden Tracks sind dann „ Iscariot“ und das stampfende „Follow Azrael“. Hier passt die Mischung aus Heavyness und Eingängigkeit wieder recht gut, was man leider von „Victims of the Nile“ zuvor und „Freedom Eaters“ nicht komplett sagen kann.
Danach gibt es leider wieder etwas Durchschnittskost auf die Ohren, vor allem das ruhige „World Unknown“ plätschert irgendwie einfach nur so vor sich hin.
Das flotte „Widowmaker“ und das überlange „Envy of the Gods“ bildet dann das Abschlussdoppel dieser Scheibe, aber auch hier kann man das gute Niveau der Anspieltipps nicht wirklich halten. Schade abschließend wäre hier glaube ich echt mehr drin gewesen!

Anspieltipps:

Dieses Mal gebe ich euch hier “Dead Raising Towers”, “Mastery”, “Iscariot” und “Follow Azrael” mit auf den Weg.

Fazit :

Mein letzter Rezisatz beschreibt das Fazit eigentlich schon ganz gut…hier hat man auf jeden Fall Potential verschenkt! Irgendwie will das Album nicht komplett zünden auch wenn gute Ansätze vorhanden sind und die Band sich wirklich Mühe gibt. Manch Song kommt einfach nicht auf den Punkt!
So bleibt abschließend immerhin noch eine starke Leistung zu verzeichnen, ich hatte hier aber irgendwie definitiv mehr erwartet und der große Durchbruch ist auch hier leider noch nicht zu verzeichnen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Dead Raising Towers
02. Future Millennia
03. Mastery
04. Victims of the Nile
05. Iscariot
06. Follow Azrael
07. Freedom Eaters
08. World Unknown
09. Widowmaker
10. Envy of the Gods

Julian

VOODOO CIRCLE News

VOODOO CIRCLE stellen ihren neuen Sänger vor! / Neuer Song online!

VOODOO CIRCLE, die Classic Hardrocker um Gitarrist Alex Beyrodt, haben sich mit ihren bisherigen vier Studioalbum nicht nur einen exzellenten Ruf, sondern auch eine weltweite Fangemeinde erspielt. Nach erfolgreichen Touren und Festivalgigs deutete sich 2016 der Abschied von Sänger David Readman an. Seither steht die spannende Frage im Raum: Wer wird sein Nachfolger?
VOODOO CIRCLE freuen sich, ab sofort Sänger Herbie Langhans (u.a. Avantasia) als neuen Frontmann vorstellen zu können.
"Herbie hat alle Qualitäten, die ein echter Frontmann braucht: Tolle, gefühlvolle Stimme mit einer ganz eigenen Farbe und Charakteristik und einem hohen Wiedererkennungswert. Darüber hinaus verfügt Herbie über Charisma und Entertainerqualitäten. Seine sympathische Art und Energie sind ansteckend. Wir blicken kommenden Aktivitäten hochmotiviert entgegen“, sagt Gitarrist und Bandleader Alex Beyrodt.

Derzeit befindet sich die Band in der letzten Phase des Songwritings für ihr (noch unbetitelte) fünftes Album, deren Veröffentlichung im Sommer erfolgen soll.

Einen Vorgeschmack gibt es aber jetzt schon, denn VOODOO CIRCLE haben Herbie ihren Song "Heart Of Stone" (vom aktuellen Album "Whiskey Fingers") neu einsingen lassen.

SINNER News

SINNER veröffentlichen neues Album "Tequila Suicide" am 31. März!

Auf SINNER ist Verlass: Auch wenn Bandboss Mat Sinner mit zahlreichen anderen Aktivitäten (man nenne nur Primal Fear, das „Rock meets Classic“ Projekt und Voodoo Circle) stets viel beschäftigt ist, so findet er doch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auch immer wieder die Zeit, mit SINNER neue Alben zu produzieren und auf Tour zu gehen. Zuletzt war dies 2013 der Fall, als dem 2011er „One Bullet Left“ Album mit „Touch Of Sin 2“ eine Neueinspielung von SINNER-Klassikern der 80er folgte.

„Tequila Suicide“ ist nun aber wieder ein ganz frisches, aus neuem Songmaterial bestehendes Album, das von Mat Sinner und Dennis Ward (Co-Produzent) produziert wurde. Einerseits ist „Tequila Suicide“ natürlich (und alles andere wäre Frevel gewesen) typisch SINNER, aber beinhaltet auch kleine Überraschungen wie den „Sinner Blues“, eine bluesige Rockballade von feinster Qualität.
Starke Songs paaren sich auf „Tequila Suicide“ mit einem mächtigen und doch homogenen Sound, der keinerlei Wünsche offen lässt. Zahlreiche hochkarätige Gastmusiker (u.a. Gus G von Ozzy Osbourne & Firewind, Ricky Warwick (The Almighty und Thin Lizzy) und Pete Lincoln (Sailor, Sweet) ließen es sich nicht nehmen, Teil des Albums zu werden. SINNER – die deutsche Hard’n’Heavy-Legende ist zurück!

Tracklist:
01. Go Down Fighting
02. Tequila Suicide
03. Road To Hell
04. Dragons
05. Battle Hill
06. Sinner Blues
07. Why
08. Gypsy Rebels
09. Loud & Clear
10. Dying On A Broken Heart
11. House Of Rock *
12. Monday Morning *
13. I Am *

* Bonustracks