SYMPHONITY Interview

Epic Symphonic Metal erster Klasse dafür steht die Band SYMPHONITY schon sei Jahren! Zwar hat die Band bislang „nur“ drei Alben unters Volk gebracht, aber man hat schon eine bewegte Bandvergangenheit hinter sich!
Dies plus die Veröffentlichung des neuen Albums „Marco Polo: The Metal Soundtrack“ waren Grund genug Mastermind Libor Krivak mal ein paar Fragen zu stellen.

J.P: Hallo Libor. vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem neuen Album und zu euch selbst als Band beantwortest. Es soll ja Leute geben die euch noch nicht so gut kennen, daher stell dich und die Band doch einfach mal kurz vor und gib uns einen kurzen Überblick über eure Bandgeschichte?

L.K: Wir sind eine europäische Metalband die ihr Heimat in der tschechischen Republik hat. Bislang haben wir 3 Alben über Limb Music veröffentlicht.
Wann man Fan von Melodic Metal mit starken Melodien und symphonischen Elementen ist, dann könnten wir interessante für euch sein.

J.P: Dieser Tage bringt ihr euer neues Album „Marco Polo: The Metal Soundtrack“ heraus. Kannst du uns etwas über die Entstehung des Albums erzählen?

L.K: Ich habe im November 2017 begonnen mit „Venzia“ und „Crimson Silk“ die ersten beiden Songs zu schreiben. Damals war ich mir noch nicht sicher ob ich nur diese 2 Songs über Marco Polo machen wollte, oder ob es komplexer werden sollte.
Weil die unterschiedlichen Bandmitglieder aus unterschiedlichen Ländern kommen, haben wir das Schlagzeug, die Gitarren und den Bass in Tschechien aufgenommen, den Gesang in der Slowakei und der Ukraine und einige Keyboards in Schweden.
Dieses Mal haben wir den finalen Mix und das Mastering in den Finnvox Studios in Helsinki gemacht.
Es lief alles recht problemlos und es war eine gute Stimmung! Als Beispiel ist unser neuer Schlagzeuger Josef Ciganek echt ein lustiger Typ der dauernd Witze macht, aber trotzdem eine unglaubliche Arbeit abgeliefert hat!

J.P: Eine ganze entscheidende Personaländerung gab es im Vorfeld der Platte. Der erst mit der letzten Scheiben „Prince of Persia“ zu euch gestoßene Sänger Sänger Herbie Langhans hat euch wieder verlassen und neu hinzugekommen für ihn ist Konstantin Naumenko. Erzähl doch mal wie kam es zu dem Wechsel und warum habt ihr euch für Konstantin als Nachfolger entschieden? Hatte Herbie aufgrund seiner vielen anderen Bands und Projekte keine Zeit mehr?

L.K: Du liegst vollkommen richtig, Herbie hat einfach zu viele Projekte von daher hatte er auch nie vor Vollzeit bei SYMPHONITY einzusteigen. Zusätzlich ist er aktuell ja auch eher Rock orientiert musikalisch unterwegs und nicht mehr so sehr im Power Metalbereich. Das kann man bei seiner aktuellen band RADIANT gut hören. Aber wir arbeiten nach wie vor mit ihm und es ist auch häufig bei unseren Backing Vocals zu hören. Er ist ein großartiger und sehr professioneller Sänger.
Herbie hat uns beim letzten Album mega geholfen nachdem Olaf aus der Band ausgeschieden war und dafür können wir ihm gar nicht oft genug danken!

J.P: Es war längere Zeit ruhig um euch, kannst du uns erzählen warum es mit dem neuen Album so lange gedauert hat?

L.K: Nach “King of Persia” war die Band nicht in der Lage überhaupt einen einzigen Liveauftritt zu spielen. Es war dann auch sehr hart für mich ein fast komplett neues Lineup aufzubauen und die richtigen neuen Mitglieder zu finden!
Das hat dann schon einige Zeit gedauert.
2020 hatten wir dann die Möglichkeit als Support für RHAPSODY OF FIRE auf ihrer Europatournee dabei zu sein, was wieder ein paar Lineup Veränderungen auslöste.
Nachdem wir wieder zu Hause waren, haben wir dann angefangen die Songs für das neue Album aufzunehmen.
Die letzten Jahre waren schon sehr anstrengend und arbeitsintensiv. Vielleicht sah es so aus das es sehr ruhig bei uns war, aber wie erklärt war es das nicht wirklich!

J.P: Eine Konstante bei euch ist auf jeden Fall eure Labe! Alle Alben wurden bei Limb Music veröffentlicht. Erzähl doch mal was macht diese Partnerschaft aus?

L.K: Limb (Ralf Schnoor, Labelchef) ist großer Fan von unserer Art von Musik. Das ist natürlich ein großer Vorteil für uns.
Und trotz der Tatsache das Limb Music eher ein Underground Label ist im Vergleich zu den großen Namen wie Nuclear Blast fühlen wir uns sehr wohl und sehr gut unterstützt! Ich sehe kein Grund irgendetwas zu ändern beim Label, es läuft ja bis jetzt sehr gut!

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs von „Marco Polo“ ein. Für mich sind “Crimson Silk”, “Mongols”, “Dreaming Home” und “Found my Way Back Home” die hervorstechenden Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich auch irgendwelche Favoriten auf dem Album?

L.K: Weil ich ja alle Songs für das neue Album geschrieben habe ist es natürlich schwierig für mich irgendwelche Favoriten zu benennen. Ich persönlich mag aber die schnellen Songs wie „I found my way back home“ und „The Plague“. Das sind meine Favoriten aktuell.
Aber gehen wir jetzt mal deine Reihenfolge durch.
„Crimson Silk“ ist der älteste Song des Albums und erinnert an HELLOWEEN. In den Strophen haben wir einige besondere Instrumente verwendet und rhythmisch haben wir auf Fernöstliche Musik zurückgegriffen.
Der Rest des Songs ist typischer Symphonic Power Metal und im Solopart haben wir ein kleines Gitarrenbattle mit meinem alten Freund Marek „Ashok“ Smerda von CRADLE OF FILTH.
„The Mongols“ ist unser epischster Song des Albums und mit über 10 Minuten Länge vermutlich mein Meisterstück vom Songwriting her.
Nach der symphonischen Einleitung preschen die mongolischen Reiter mit kraftvollen Gitarrenriffs und Doublebass Drums vor. Im Chorus sind wir dann wieder mehr epischer unterwegs und in der Folge hört man viele mongolische und chinesische Instrumente zusammen mit einem gemischten mongolischen Chor.
„Dreaming of Home“ ist eine der besten Ballade, die ich jemals geschrieben habe. Ich mag die Dynamik, die der Song hat.
„I found my way back home” ist ein sehr schneller Song. Man kann in diesem Song schön die Einflüsse meiner favorisierten Bands hören, aber wenn man die Augen schließt, kann man auch die Seeleute, die See und die Geräusche von fernen Ländern hören.

J.P: Warum habt ihr euch auf eurem neuen Album dazu entschieden ein Konzept zu Marco Polo zu machen, was fasziniert euch daran?

L.K: Vielleicht weil es einfach eine tolle, starke Geschichte ist und das ganze Konzept hatte die tolle Möglichkeit Einflüsse sowohl der europäischen also auch der fernöstlichen Musik in den Power Metal einfließen zu lassen. Jeder Song repräsentiert einen Teil von Marco Polos Reise und ich fand die Idee eines Metal Soundtracks viel besser als wie das bei anderen Metal Opern heutzutage gemacht wird.

J.P: Wirf doch mal einen Blick zurück auf eure lange Bandkarriere. Was würdest du heute anders machen und was genauso? Gibt es vielleicht eine Platte die du so heute nicht mehr rausbringen würdest?

L.K: Natürlich gibt es immer Dinge die man im Nachhinein anders machen würde. Ich glaube wir haben viel zu viel Zeit damit verschwendet das ich die anderen Bandmitglieder gezwungen habe etwas zu machen. Manche Leute sind halt einfach unglaublich faul ; )
Ich glaube auch das es ein großer Fehler war nach „Voice from the Silence“ keine Tour zu machen. Und auch das Cover dieses Albums war nicht die beste Wahl, ich kann mich auch daran erinnern das Limb zum Beispiel auch dagegen war ; )

J.P: Was sind denn deine größten musikalischen Vorbilder? Welche CD’s stehen bei dir so im Plattenschrank?

L.K: Als ich angefangen habe Gitarre zu spielen hörte ich so Bands wie RUNNING WILD, SCORPIONS oder HELLOWEEN. Ebenfalls hörte ich viele Fans aus meiner Heimat wie TUBLATANKA oder KREYSON.
Später waren so Bands wie GAMMA RAY, STRATOVARIUS, RHAPSODY, ANGRA oder AVANTASIA angesagt.
Ich bin aber auch breiter aufgestellt und heute Morgen habe ich z.B. BROTHER FIRETRIBE gehört. Die letzten CDs die ich mir gekauft haben waren JANI LIIMATAINEN`S „My Father`s Son“ und KENZINER „Phoenix“.

J.P: Libor wie geht es denn jetzt genau bei dir weiter? Was ist als nächstes mit der Band geplant?

L.K: Vor kurzem war Premiere für uns neues Musikvideo „I found my way back home” und Ende Juni wird auch endlich die Vinyl Version unseres neuen Albums veröffentlicht. Als nächstes wollen wir natürlich auf Tour gehen oder auch auf Festivals spielen. Aktuell haben wir da aber noch nichts Festes.
Ich persönlich habe ich auch einiges vor dieses Jahr, aber wer weiß schon was passiert!

J.P: Vielen Dank Libor für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interview! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.

L.K: Vielen Dank für deine Fragen und für die Möglichkeit uns bei euch vorzustellen. Ich möchte allen Fans danken und hoffen ihnen gefällt unser neues Album!

Julian

English Version:

J.P: Hi Libor it’s me Julian from Rock-Garage.com is speaking. Thank you that you answer me a few questions about your new album and SYMPHONITY itself.

For those people who did not know you, can you introduce the band first and show the previous career?

L.K: We are European metal band with the headquarters in the Czech republic. We released three full length albums until now under Limb Music label. If you are fan of melodic metal music with strong melodies with symphonic elements our music can be interesting for you.

J.P: So, your new record “Marco Polo: The Metal Soundtrack” was released some days ago. Can you tell us something about the „birth“ of the record? How were the recording sessions?

L.K: I started the writing process in November 2017 with the first two parts called“Venezia“ and „Crimson Silk“. At that time, I wasn’t sure whether these will be just two songs about Marco Polo or if there will be something much more complex about the story. Because band members are from different European countries we recorded drums, guitars, keys and bass in Czechia, vocals in Slovakia and Ukraine and some keyboards in Sweden. This time we made a final mix and mastering in famous Finnvox studios in Helsinki with Mikko Karmila and Mika Jussila. Recording sessions were trouble-free and in very good mood I think. For example our new drummer Josef Ciganek is very funny guy. He is still making jokes during a recordings but his playing is just amazing.

J.P: So, you have a big personal change before the record comes on the way. Your new singer on your last records “King of Persia” Herbie Langhans leave you and you replace him with Konstantin Naumenko. So why did you make these decision and the change? Had Herbie no time for SYMPHONITY in case he had much other bands and projects, or what was the reasons?

L.K:You are right. Herbie have too many other projects so he never planned to devote himself for the full-time to Symphonity. Moreover at the present he prefer more rock oriented music instead of power/speed metal stuff I think. You can listen to his band Radiant to make an idea. But we still cooperate with him and he is singing almost all backing choirs on the new album you can hear. He is real professional and great singer. But Olaf Hayer was a true Symphonity singer in the past and Herbie just helping us when we need that. And of course we thank him for that.

J.P: For a long time there will be silence around SYMPHONITY. What have you done while the last years? Why did it take so much time to recording “Marco Polo”?

L.K: After the King of Persia release, the band was not able to play even a single gig. So, I had to do a very hard decision to build a completely new line-up to be able to do tours. And finding the right band members took a very long time. In 2020 Symphonity finally participated their first European tour as a support of the Rhapsody of Fire which resulted in another line-up changes. After the returning back home we started recording the material for the new album with the modified line-up. The last few years have been a lot of hard work. Maybe it looks like a silence around us but it is not true.

J.P: All of your records were released by Limb Music. A very constant situation for you. What is the secret in your partnership and your work? Are you pleased with them and did you planed another records with the label?

L.K: Limb (Ralf Schnoor) is a real fan of this kind of music and that is a big advance for us. So even if Limb Music is still quite underground label compared to the biggest ones like Nuclear Blast we feel the real support from our company. There is no need to change what works well until now.

J.P: Let us look at the songs of “Marco Polo”. For me Crimson Silk”, “Mongols”, “Dreaming Home” and “Found my Way Back Home” are the best songs. Can you tell us something about these songs? Are these also your favorite songs on the album?

L.K: Since I composed all the songs on the new album is quite difficult to choose my favorites ones. I personally like a fast songs so „I found my way back home“ and „The Plague“ are my favorites at the moment. But let’s go in order. First on your list is Crimson Silk, the oldest track on the album. Intro guitar riff reminds me old Helloween times some way. In the verses we used a lot of ethnic instruments along with a rhythm section typical of Middle Eastern music. Rest of the song is symphonic power metal as the fans expect. In solo section we fought a small guitar battle with my long time friend Marek „Ashok“ Šmerda from Cradle of Filth. Second one on your list is part no.5: „The Mongols“. This more than 10 minutes long epic song is my composers peak on the album I think. After symphonic introduction the Mongolian riders entering with very heavy guitar riffs and fast triplet bass drums. With the pre-chorus we changed tempo rapidly and choirs in the chorus are very epic. In the folloving part you can hear lots of Mongolian and Chinese instruments together with man’s and women’s mongolian choirs. At the very end we picked up tempo again. Next one called „Dreaming of home“ is one of the best ballads ever I composed. I still really like the chord progression and dynamics changes it has. I found my way back home is very fast song and Miko Karmila during the mixing process called this tune „stratosong“. Of course, in this song you can hear influences of my favourite band from Finland but if you close your eyes you can hear also the sailors, sea and sounds of a distant lands.

J.P: Why did you choose the Marco Polo Story as the lyricial base for your new record and create a concept record?

L.K: Maybe because it is a strong story and the whole concept was also a great opportunity to incorporate influences of both the classical European and middle or far eastern music into the power metal music. Every single part on the album represents exactly one period of Marcos’s journey. And I also found the idea of metal soundtrack quite more original instead of many metal operas today.

J.P: When you look back at your long career what things where things which did you wrong or which would you do different today? Perhaps a record which you don’t release today as you do it in the past?

L.K: Yes, there are few things which I would do a different way. I think we’ve wasted a lot of time in the past because I forced my bandmates to do something. Some people are incredibly lazy 😉 I think it was a big fault that we didn’t go on tour after Voice From The Silence album release. Also for example the cover artwork of the Voice From The Silence album is not the best one and I remember well that Limb was against this cover artwork at the time 😉

J.P: What are your music Heroes? What kind of records have you got in your record desk?

L.K: When I started to play guitar, I listened to the bands such as Running Wild, Scorpions or Helloween and also a few bands from my country like Team, Tublatanka or Kreyson.
Later bands like Gamma Ray, Stratovarius, Rhapsody, Angra, Avantasia, Thunderstone and many others. But for example today morning I was listening in the car on the way to work the last album „Feel the Burn“ from Brother Firetribe. Lattest CD’s I buyed yesterday was Jani Liimatainen’s „My Father’s Son“ and „Phoenix“ the lattest album from band Kenziner.

J.P: Libor what comes next for your band? What’s next for yourself?

L.K: Today is premiere of our brand new music video „I found my way back home“ and on the end of the June the vinyl version of Marco Polo will be released. Next step is going to the tour and play some festivals but at the moment we have nothing confirmed yet. In my personal life I also have some plans for this year but who knows what´s happened.

J.P: Thank you Libor for your time, and for the interesting answers! I wish you all the best for the future, the last words, of course are yours.

L.K: Thank you for your questions and giving me a space in your magazine. I would like to say thank you for all our fans and I hope you will enjoy our new album. Thanks.

Julian

 

ADAMANTIS – The Daemon`s Strain

Trackliste:

01. Storm the Walls
02. Dark Moon Goddess
03. Thundermark
04. The Daemon`s Strain

 

 

 

 

 

Spielzeit: 28:57 min – Genre: Epic Power Metal – Label: Cruz Del Sur Music – VÖ: 10.06.2022 – Page: www.facebook.com/adamantisband

 

Mit der Label Wiederveröffentlichung ihres Debütalbum „Far Flung Realm“ brachten sich die amerikanischen Power Metaller von ADAMANTIS auf die Metallandkarte.
Das Album strotze nur so vor Querverweisen zu so Bands wie BLIND GUARDIAN, GAMMA RAY oder STRATOVARIUS.
Als Fan dieser Bands war ich da natürlich begeistert und war auch sehr erfreut als die Truppe nun ihre neue EP „The Daemon`s Strain“ angekündigt hat und sie dann bei mir als Promo ankam.
Stilistisch dürfen wir vermutlich nicht viel Neues erwarten, aber bei nur 4 Songs eine Länge von knapp 30 Minuten, da verstecken sich bestimmt der ein oder andere tolle Longtrack!

Gestartet wird die EP aber erstmal recht klassisch mit „Storm the Walls“. Shouts, kraftvolle Riffs und ein tolles Drumming erwarten uns hier. Wie ich finde der perfekte Einstieg und vor allem vermutlich DER zukünftige Livekracher der Band!
In eine ganz andere Richtung, nämlich weg vom klassischen Power Metal hin zu mehr Folk Metal, geht es dann beim anschließenden „Dark Moon Goddess“. Es kommt eine schöne Lagerfeuerromantik auf, die ab der Mitte dann doch noch einen ordentlichen Härteschub verpasst bekommt und auch mit Abwechslung punkten kann.
Ein toller Track der mal wieder die Wandelbarkeit der Band hervorhebt.
„Thundermark“ ist dann wieder klassischer Epic Power Metal erster Güte und steht ganz im Zeichen des Openertracks.
So und nun sind wir schon beim letzten Song gelandet, dem Titelstück „The Daemon`s Strain“ und was die Band hier auf über 12 Minuten! Länge auffährt ist einfach nur geil!
Eine epische Geschichte wird erzählt die musikalisch erstklassig untermalt ist, zwischen Power, Epic und Folk Metal immer schön hin und her pendelt und zusätzlich noch weibliche Gesangsunterstützung erfährt!
Eine Nummer, die trotz ihrer Länge niemals langweilig wird und vom ersten bis zum letzten Ton begeistert!

Ihr habt es meiner Rezi bestimmt angemerkt, ich bin restlos begeistert von dieser EP! Alle Songs darauf können komplett überzeugen und die Band beweist hier erneut über welches Songwriting Geschick sie verfügt!
Vier Songs, alles Volltreffer und das auf knapp 30 Minuten, das schaffen viele Bands nicht auf einer kompletten Spielzeit um die 45 Minuten.
Von daher kann ich nur beide Daumen nach oben recken und eine glasklare Kaufempfehlung für die geneigte Käuferschaft aussprechen!

Julian

 

 

 

EVIL – Book of Evil

Trackliste:

01. A Terrible Thing
02. Divine Conspiracy
03. Evil Never Dies
04. Future Denied
05. The Raven Throne
06. King of the Undead
07. Beyond Mind Control
08. Sanctuary
09. Storm Warning
10. Evils Message
11. Book of Evil

Spielzeit: 46:48 min – Genre: Heavy Metal – Label: From the Vaults – VÖ: 27.05.2022 – Page: www.facebook.com/evilmetaldk

 

Die Band EVIL war schon immer sehr stark in der dänischen Underground Szene verwurzelt und vermutlich nur Insidern bekannt!
In den 80igern veröffentlichte man die einzige EP „Evil`s Message“ verschwand dann irgendwann von der Bildfläche und tauchte dann 2015 mit dem Album „Shoot the Messenger“ mit dem einzigen verbliebenen Originalmitglied Schlagzeuger Freddie Wolf und Sänger Soren Nico Adamsen (ARTILLERY) wieder aus der Versenkung auf.
Nun 7 Jahre später ist die Band, weiterhin angetrieben von Freddie Wolf, wieder zurück mit ihrem zweiten kompletten Album „Book of Evil“ und man hat mit Martin Steene (IRON FIRE) einen neuen Sänger im Gepäck!
Geboten wird uns wie eh und je klassischer, teilweise recht düsterer Heavy Metal.

Das beweist zwar noch nicht das Cinematic Intro „A Terrible Thing“ aber die anschließende Video Single „Divine Conspiracy“ umso mehr. Knochentrocken ballern uns hier die Riffs um die Ohren und über allen thront der charismatische Gesang von Fronter Martin Steene. Er passt perfekt zur Mucke finde ich, eine gute Wahl!
Der Song ist recht eingängig aufgebaut und ist somit ein guter quasi Opener der definitiv Lust auf mehr macht.
Und dieses mehr wird gleich mal erfüllt, nämlich mit den nächsten klasse Songs in Form von „Evil Never Dies“, „Future Denied“ „The Raven Throne“ und „King of the Undead“. Klassischer, düster angehauchter Heavy Metal der trotz seiner Härte immer melodisch und eingängig aus den Boxen tönt!
Somit verging die erste Hälfte des Albums doch schon mal wie im Flug, mal schauen was uns in der zweiten Hälfte so erwartet?
Auf jedem Fall wird mal kein Millimeter vom bisherigen Sound abgewichen und es geht weiter im klassischen, düsteren Heavy Metal zur Sache.
Das flotte „Beyond Mind Control“ macht den Anfang, danach folgt das epische „Sanctuary“, das überlange „Evils Message“, welches etwas Anlauf braucht, und das abschließende „Book of Evil“ welches ebenfalls schön episch und wunderbar eingängig daherkommt.
Was ein geiler Abschlusstrack!
Dazwischen haben wir mit „Storm Warning“ tatsächlich nur einen Song, der etwas aus der Reihe fällt und eher in die Kategorie Standard Metal zu zählen ist. Ansonsten ist hier alles auf einem absolut hohen Niveau!

Nach dem ersten Hören bin ich noch nicht wirklich warm geworden mit dem neuen Album von EVIL, aber so nach und nach zeigte sich das volle Potential der Scheibe und mit dem neuen Sänger Martin hat man die passende Stimme zum düsteren Sound gefunden, auf den man hoffentlich aufbauen kann!
Achtung liebe klassische Metalfans, hier kommt ein kleiner Geheimtipp für euch, geile Scheibe!

Julian

 

CIRCLE OF SILENCE – Walk Through Hell

Trackliste:

01. Down to Hell
02. Prisoner of Time
03. Walk Through Hell
04. United
05. I Am Fear
06. At War with Yourself
07. Triumph over Tragedy
08. I Want More
09. The Curse
10. Far Beyond the Sun
11. God is a Machine
12. This is War (Bonus Track)
13. Fire (Bonus Track)

Spielzeit: 47:43 min – Genre: Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 27.05.2022 – Page: www.circle-of-silence.com

 

Die deutschen Power Metaller von CIRCLE OF SILENCE waren auch einige Zeit von der Bildfläche verschwunden, 2018 erschien ihr letztes Album „The Crimson Throne“ was damals ganz ordentlich aus den Boxen kam!
Nun erscheint das neue, vierte Album mit dem Namen „Walk Through Hell“ auf welchem man wohl erneut klassischen Power Metal erwarten kann der aufgrund der Pandemie vermutlich viel Ausarbeitung bekommen hat.
Leider gab es vor kurzem eine sehr schlechte Nachricht von der Band, Basser Björn Boehm verstarb viel zu früh und somit ist das neue Album, auf dem er noch voll mitgewirkt hat, sein großes musikalisches Vermächtnis!

Daher horchen wir doch mal direkt mit dem Openersong „Down to Hell“ rein. Dieser ist nur eine instrumentale Einleitung die gut rüberkommt, schnell also weiter zum ersten richtigen Track „Prisoner of Time“.
Hier haben wir eine melodische Power Metalnummer die sofort ins Ohr und die Extremitäten geht und einen nach kurzen schon nicht mehr los lässt. Ein toller Start der Lust auf mehr macht!
Das Titelstück im Anschluss ist dann etwas atmosphärischer gehalten macht aber auch absolut keine Gefangenen. Schöne Shouts, flotte Riffs und auch ansonsten gehen hier wieder nur beide Daumen nach oben.
„United“ läuft dann ebenfalls gut rein, mit „I`Am Fear“ und „At War with Yourself“ ist man dann aber eher in der Standardmetalecke unterwegs und man kann hier nicht an die bisherigen Hits anknüpfen.
Aber mit „Triumph over Tragedy“ hat man den nächsten Überhit und Ohrenschmaus der Platte schon direkt wieder parat!
Eine Nummer, die etwas ruhiger gehalten ist, unglaublich catchy ist und einfach eine geile Atmosphäre kreiert. Der Chorus ist zum Niederknien!
Danach schlägt man mit „I Want More“ gekonnt die Brücke zum letzten Abschnitt der Scheibe wo das knochentrockene „The Curse“ den guten Einstieg macht bevor es über das schnelle „Far Beyond the Sun“ zum offiziellen Abschluss „God is a Machine“ kommt.
Beides ist gut hörbar, so richtig kommt man aber an die bisherigen Hits nicht mehr heran.

Man hat sich auch dieses Mal wieder sehr viel Zeit für ein Album genommen, das war beim letzten Mal auch schon so.
Und das hat sich gelohnt! Ordentlicher, europäischer Power Metal wird uns hier geboten, der mal mehr mal weniger zündet, von kompletten Ausfällen ist hier aber weit und breit nichts zu sehen.
Von daher gibt es sehr gute 8,5 Punkte und eine klare Empfehlung für die angesprochene Käuferschaft!

Julian

 

VOLTURIAN – Red Dragon

Trackliste:

01. Rebirth
02. Stay
03. Harley
04. Empty World
05. Torn Asunder
06. Burn It Up
07. Distant Caress
08. Bury Me
09. Freeze
10. Descent

 

Spielzeit: 37:51 min – Genre: Modern Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 20.05.2022 – Page: www.facebook.com/volturian

 

2 Jahre nach dem ordentlichen Debütalbum „Crimson“ steht schon das zweite Album der Modern/Gothic Metalband VOLTURIAN in den Startlöchern.
Masterminds der Band sind nach wie vor Gitarrist Frederico Mondelli (FROZEN CROWN, NOCTURNA) und Sängerin Federica Lanna.
Musikalisch ist man nach wie vor im Modern und Gothic Metal Umfeld unterwegs, lyrisch ist das neue Album vom Film Roter Drache (Hannibal Lecter) beeinflusst, was man auch ein bisschen am Cover sieht.

So, schauen wir mal, ob man das ordentliche Niveau des Debütalbums halten konnten und horchen mal in den Opener „Rebirth rein.
Genretypisch nur ein Cinematic Intro, also schnell weiter zum ersten richtigen Track „Stay“. Hier erwartet uns schon der vom Debütalbum bekannte moderne Symphonic Metal der einen schmissigen Chorus hat und gut ins Ohr geht.
Nix Neues also, das bleibt dann eigentlich auch beim folgenden „Harley“ so, auch wenn die Grundstimmung hier ein wenig düsterer ist.
„Empty World“ ist dann der erste Ausreißer, denn hier haben wir nicht mehr viel Symphonic Metal übrig, sondern es geht sehr stark in die Modern Metal und Pop Ecke. Doch eher sehr weich das Ganze würde ich sagen…knallharte Todesmetaller bekommen hier mit Sicherheit Pickel!
Aber die würden sich so etwas eh nicht anhören, von daher….
Und man bleibt dann auch eher sanft und poppig unterwegs, „Torn Asunder“ schlägt voll in die gleiche Kerbe, ist dazu aber noch ne ganze Ecke eingängiger unterwegs. Hier vermisse ich aber definitiv mal so richtig die knackigen Stromgitarren…das hat mit Metal leider nicht mehr wirklich etwas zu tun!
Bei „Burn It Up“ ist man zwar wieder etwas metallischer unterwegs, richtig hervorstechen tut die Nummer dann aber auch nicht wirklich.
Über das 3 minütige Zwischenstück „Distant Caress“ geht es dann schon in das letzte Drittel wo es härtetechnisch Gott sei Dank wieder etwas mehr zur Sache geht.
„Freeze“ geht super ins Ohr und das abschließende „Descent“ ist dann leider nur wieder ein instrumentales Outro geworden.

Puuh…was soll man denn nun dazu sagen? Eine recht knappe Spielzeit erwartet uns hier eh schon, dazu ein Intro, ein Zwischenstück und ein Outro. Bleiben in der Endabrechnung gerade mit 7 Songs übrig die größtenteils eher in der Modern Metal und sogar schon Pop Ecke zu suchen sind!
Das wird definitiv nicht jedem gefallen und im Vergleich zum Debütalbum ist das irgendwie eher ein Rückschritt.
Die angesprochenen Genrefans werden hier mit Sicherheit glücklich werden, allen anderen raten ich auf jeden Fall vor dem Kauf genauer reinzuhören!

Julian

 

RF FORCE- RF FORCE

Trackliste:

01. Fallen Angel
02. Old School Metal
03. Flying Dogs
04. The Beast and the Hunter
05. Creeps of the World
06. In the Heart and Mind
07. Fighter
08. Will you Remember?
09. Beyond Life and Death
10. M.O.A.B

 

Spielzeit: 48:55 min – Genre: Heavy Metal – Label: Black Lion Records – VÖ: 29.04.2022 – Page: www.facebook.com/rfforcemetal

 

Mit der brasilianischen Band RF FORCE haben wir mal wieder einen Newcomer bei uns der dieser Tage ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf den Markt bringt.
Musikalisch ist man eher im Oldschool oder Traditionellen Heavy Metal der Marke DIO, JUDAS PRIEST oder SAXON unterwegs, wobei das mit einer sehr modernen und druckvollen Produktion hinterlegt ist. Was dann dazu führt das die Songs zu keiner Zeit altbackend daherkommen!

Also, die 80iger Fans unter uns sollten jetzt mal etwas genauer lesen, wenn wir uns dem Debütwerk mit dem Opener „Fallen Angel“ widmen. Satte Riffs ertönen und mit einem Scream wird die Nummer eröffnet.
Die Beschreibung hat nicht gelogen, traditioneller Heavy Metal wird uns hier geboten der gut ins Ohr geht und einfach gefällt.
Passend dazu gibt es dann das folgende „Old School Metal“ wozu man dann so richtig gut abgehen kann! Die Nummer lädt zum Bangen quasi ein und begeistert ebenfalls direkt auf Anhieb.
Ein Wort noch zwischendurch zur Produktion, die ist auch mehr als ordentlich, so wie angekündigt.
Mit der letzten Vorabsingle „Flying Gods“ wird dann das erste Drittel abgeschlossen. Glanzpunkt hier ist mit Sicherheit der Refrain der einen schon nach kurzem nicht mehr loslässt und den Track schön eingängig macht!
Hier sind auch klare SAXON Vipes zu spüren, die sich dann auch in den folgenden Songs „The Beast and the Hunter“ und „In the Heart and Mind“ klar fortsetzen.
Mit dem erdigen und groovenden „Fighter“ wird dann der sehr ordentliche Mittelteil abgeschlossen und es ist Zeit für die letzten drei Songs.
Hier geht es dann eher in die Standardmetalecke, alles ist zwar nicht schlecht gemacht, kann aber nicht wirklich mit den bisherigen Hits mithalten!

So ein bisschen geht den Jungs von RF FORCE am Schluss zwar die Luft aus, aber davor hat man den Fans des klassischen Heavy Metals ein starkes Debütalbum präsentiert.
Gesanglich ist hier alles in Butter, die Produktion knallt auch ordentlich und von daher ist es schön mal wieder eine brasilianische Band zu haben die eher im traditionellen Metal zu Hause ist!

Julian

 

SYMPHONITY – Marco Polo: The Metal Soundtrack

Trackliste:

01. Venezia
02. Crimson Silk
03. The Plague
04. Love Theme
05. Mongols
06. Dreaming of Home
07. I found my Way back Home
08. Prisoner
09. Venezia Finale

 

 

Spielzeit: 60:51 min – Genre: Epic Power Metal – Label: Limb Music – VÖ: 20.05.2022 – Page: www.symphonity.com

 

Die Band SYMPHONITY um Mastermind Libor Krivak haben ihren Musikstil bereits im Namen, symphonischer Epic Power Metal wird seit 2008 geboten.
Das letzte Album der Band „King of Persia“ erschien 2016 und brachte eine große Veränderung zur Band, denn man trat mit zwei Sängern an!
Der Eine, Mayo Petranin (Ex SIGNUM REGIS) ist immer noch an Bord, der Andere Herbie Langhans (FIREWIND, AVANTASIA) ist schon wieder raus, an seine Stelle tritt Konstantin Naumenko (SUNRISE).
Personelle Beständigkeit war ja aber leider noch nie die Stärke der Band, es gab schon einige personelle Wechsel.
Aber das ist ja hier nur Nebensache, die Musik ist ja das Wichtigste und da bleibt sich die Band absolut treu und hat rund um die Marco Polo Geschichte ein tolles Konzeptalbum mit dem Titel „Marco Polo: The Metal Soundtrack“ geschrieben, was wir nun mit dem Introsong „Venezia“ starten.

Und das Wort Soundtrack ist hier wörtlich zu nehmen ist, wird relativ schnell klar, denn es wird hier direkt cinematisch und mit einem stimmungsvollen Erzähler wird das Konzeptalbum gut eingeleitet.
Und auch der erste richtige Track „Crimson Silk“ braucht etwas um in Fahrt zu kommen. Aber die Nummer weiß im Laufe der Spielzeit doch zu gefallen und auch die beiden Sänger Mayo und Konstantin machen einen sehr ordentlichen Job.
Man pendelt hier zwischen Symphonic, Epic und Power Metal gut hin und her.
Bei „The Plague“ wird dann aber ordentlich aufs Gas getreten und wir haben hier eine Doublebass Nummer die im weiteren Verlauf schön mit den Rhythmen spielt und sehr viel Abwechslung bietet!
Songwriting technisch echt großes Kino hier!
Das folgende „Love Theme“ ist dann aber nur ein stimmungsvolles Zwischenstück, wo uns auch wieder der Erzähler begegnet. Fürs Konzept gut, alleine kann die Nummer nicht wirklich stehen.
So richtig in die Vollen geht man dann beim anschließenden „Mongols“! Eine 10 minütige Nummer die wieder den Spagat zwischen Symphonic, Epic und Power Metal super hinbekommt und einfach ein kleines Kunstwerk geworden ist!
Sanfter und mit wesentlich weniger Power geht es dann bei „Dreaming Home“ zur Sache, ein Song wo die beiden Sänger ganz klar im Vordergrund stehen.
Im Anschluss gibt es dann mit „Found my Way Back Home“ relativ klassischen Power Metal der Marke STRATOVARIUS bevor wir mit „Prisoner“ den letzten, richtigen Song, zu Ohren bekommen.
Eine Ballade die mit schönem Klavierspiel punkten kann, aber nicht ganz an die bisherigen Hits herankommt.
Das abschließende „Venezia Final“ ist wie der Opener ein Cinematic Stück was das Konzept und die Geschichte zu einem Ende bringt.

Im Vergleich zum letzten Album „King of Persia“ hat sich sowohl personell als auch musikalisch ein bisschen was getan.
Der neue Sänger Konstantin Naumenko fügt sich gut ein in die Band, ist aber nicht so variabel wie Vorgänger Herbie Langhans. Aber echt macht seinen Job natürlich auch sehr gut!
Dazu haben wir es hier eher mit einem Konzeptalbum zu tun, wo man Songwritingtechnisch definitiv den Hut vor ziehen muss!
Tolle Songs, die trotz ihrer Länge nicht langweilig werden und eine gute, passende Atmosphäre versprühen.
Fans der Band und des Genres werden hier auf jeden Fall mehr als zufrieden sein!

Julian

 

Tomorrow`s Fate News

Tomorrow’s Fate veröffentlichen mit ihrer neuen Alternative-Rock Single Be Human einen musikalischen Appell des Friedens.

 

Tomorrow’s Fate veröffentlichen ein wichtiges Statement für das Miteinander und appellieren mit ihrer neuen Single- und Videoauskoppelung Be Human an die Vernunft der Menschen.

 

 

Nachdem Tomorrow’s Fate im Januar des vergangenen Jahres mit ihrer Single Son Come Home ihr Debüt feierten und im November desselben Jahres mit Don’t Forget To Rock, einer treibenden Komposition des Alternative Rock, zahlreiche Musikfans überzeugen konnten, veröffentlichen sie nun am 6. Mai 2022 ihre dritte Single Be Human. Ausgekoppelt aus ihrem kommenden, für diesen Sommer angekündigten Debütalbum Appreciate The Time, enthält dieser Titel eine wichtige Botschaft des Friedens und des Miteinanders, welche von melodischen Leadgitarren und einer soliden Rhythmusinstrumentalisierung zum Tragen gebracht wird.

Hierbei zeigen sich Sänger und Bassist Benjamin Künstner, Gitarrist Manuel Rojak, Gitarrist und Sänger André Reiter und Schlagzeuger Manuel Wallis von ihrer kompromisslos melodischen Seite und erteilen in den ergreifenden Lyrics jeglicher Form von Hass-, Hetze und Kriegstreiberei eine ganz klare Absage. Getreu dem Motto: ,,Zusammen können wir die Welt zu einem besseren Ort machen“, handelt es sich bei Be Human um eine Botschaft des Friedens.

Dies wird noch einmal mit dem dazugehörigen- und kunstvoll inszenierten Lyric-Video unterstrichen, für das Tobias Frick verantwortlich zeichnet. Im Jahr 2017 gegründet, spielten Tomorrow’s Fate im vergangen krisengeschüttelten Jahr ein Streamingkonzert im Rahmen des Events Graz Connected und überzeugten mit einem Akustikset im Rahmen eines Konzertes im Atelier 12 in Graz. Wer sich live ein Bild von dieser jungen und dynamischen Rockband machen möchte, hat hierzu zum einen auf dem MitEinand Festival am 16. Juli 2022 und zum anderen auf dem INNROCKreloaded Festival (Radfeld/Tirol) am Freitag, den 5. August 2022 Gelegenheit. Auf beiden Events rocken Tomorrow’s Fate mit hochkarätigen nationalen- und Internationalen Künstlern.

Von Nino Markgraf (Irem, Awaken Shepherd, Bad Bullet) produziert, ist Be Human ein kompromisslos ehrlicher und berührender Appetizer zu Tomorrow’s Fate’s kommendem Debütalbum Appreciate The Time, welches aller Voraussicht nach diesen Sommer über das Label NRT-Records das Licht der Welt erblickt.

Wer nun noch mehr über die Band erfahren möchte, sollte folgende Links genauer unter die Lupe nehmen.

https://www.facebook.com/tomorrowsfate

MORTON – Horror of Daniel Wagner

Trackliste:

01. Sinful Heart
02. Carry On
03. Fake God
04. Find Me
05. Confinement for the Blind
06. Horror of Daniel Wagner
07. No Fear of Hight
08. Escapist
09. Futures Predetermined
10. Divine Descent
11. Promiseland
12. Through the Never
13. Grand Awakening

Spielzeit: 64:00 min – Genre: Power Metal – Label: Eigenproduktion – VÖ: 30.03.2022 – Page: www.facebook.com/MORTONMETAL

 

Die Power Metalband MORTON hat 2011 ihr viel beachtetes Debütalbum „Come reads the Words forbidden“ über das Label AFM Records veröffentlicht. Danach wurde es recht ruhig um die Band und ich dachte schon das sie in den ewigen Jagdgründen verschwunden ist.
Aber, durch Zufall, als ich zu einer anderen Promo geforscht habe, stieß ich auf das zweite Album der Band „Horror of Daniel Wagner“ welches nun in Eigenregie nach fast 10 Jahren Arbeit endlich veröffentlich wird!
Eine Konzeptgeschichte über den fiktiven Charakter Daniel Wagner liegt dem ganzen zu Grunde.
Mastermind Max Morton erdachte diese Geschichte selbst und spielte fast das ganze Album komplett in Eigenregie selbst ein.

Mal schauen was uns hier geboten wird, starten wir den Albumopener „Sinful Heart“. Ein kraftvoller Power Metalsong, der seinem Genre absolut gerecht wird, wird uns hier präsentiert. Im Hintergrund sind schon erste Growls wahrnehmbar die uns auf der Scheibe noch häufiger begegnen werden, das kann ich euch jetzt schon versprechen.
Insgesamt ein ordentlicher Opener der die Mischung aus Härte und Melodic perfekt schafft.
Diese Mischung bleibt uns dann auch bei den nächsten Songs so erhalten, es schwingt immer der Sound des Debütalbums mit, der an der ein oder anderen Stelle ordentlich aufgepeppt wird.
Immer mit ordentlich Schmackes und der notwendigen Eingängigkeit setzen sich die Songs dann auch ohne Probleme in den Gehörgängen fest. Glanzpunkte sind hier auf jeden Fall „Carry On“, „Fake God“ und der Titelsong „Horror of Daniel Wagner“.
Gerade mit dem letzten Song merkt man aber das sich nun das musikalische Blatt etwas wendet, denn konzeptionell steigt man nun in die zweite Hälfte der Scheibe ein, wo es düsterer, härter und wesentlich moderner zur Sache geht.
Die Growls nehmen mehr Raum ein und es gibt immer mal wieder einen ordentlichen Schwenk in die Thrash Metalrichtung zu verzeichnen.
Das Ganze wirkt manchmal sehr brachial, aber ist trotzdem meistens sehr songdientlich gemacht, so dass wir auch hier noch ganz klar mit „No Fear of Hight“, „Escapist“, „Promiseland“ und dem überlangen Abschlusssong „Grand Awakening“ weitere Highlights haben.

Ihr merkt schon auf jeden Song bin ich nicht im Detail eingegangen, das kann man auch nicht wirklich da das neue MORTON Album definitiv keins ist zum eben Mal nebenbei hören! Jeder Song hat irgendetwas interessantes und konzeptionell sowie vom Songwriting her merkt man das man hier unglaublich viel Arbeit reingesteckt hat.
Das Album ist quasi in zwei Hälften aufgeteilt, wobei Fans des Debütalbums eher in der ersten Hälfte und Fans von etwas moderneren, härteren Power Metal eher in der zweiten Hälfte viele Hits finden werden!
Beide Fanlager finden hier auf jeden sehr empfehlenswerte Mucke und schön zu sehen und hören das Mastermind Max MORTON nach wie vor aktiv ist!

Julian