SONATA ARCTICA – The Ninth Hour

sonata-arctica-the-ninth-hour-artworkBand: Sonata Arctica
Album: The Ninth Hour
Spielzeit: 62:07 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records 
Veröffentlichung: 07.10.2016
Homepage: www.sonataarctica.info

Nachdem ich mit dem letzten Album „Pariah‘s Child“ auch mal auf die Power Metaller von SONATA ARCTICA aufmerksam wurde, war es für mich natürlich klar das ich auch das neue Werk „The Ninth Hour“ unter die Lupe nehmen muss!
Findige und kundige Fans werden bei dem Albumtitel direkt an die „neunte Stunde“ denken, die Stunde an der laut christlichem Glauben Jesus gekreuzigt wurde. Und in der Tat referenziert das Album darauf. Die Menschheit braucht aktuell keine Bibel mehr, um zu wissen, dass sie kurz vor der „neunten Stunde“ steht, der Tageszeit, zu der Jesus am Kreuz starb. Die Zeit ist gekommen, um zu bereuen und Buße zu tun, doch nicht im religiösen Sinne, sondern in einem komplett realitätsnahen Kontext. Mit der totalen atomaren Zerstörung in greifbarer Nähe, fataler Umweltverschmutzung an der Tagesordnung und der Nachlässigkeit, die der Mensch im Umgang mit der Natur an den Tag legt, ist es kein Wunder, dass selbst den gutgelaunten Melodic Metal Finnen von SONATA ARCTICA langsam mulmig zumute wird. Und obwohl ihr Sound weiterhin von flitzenden Gitarrensoli, breiten Keyboardteppichen und Tony Kakkos unverwechselbarer Stimme geprägt ist, schimmert doch ein düsterer Weltschmerz durch ihr mittlerweile neuntes Studioalbum „The Ninth Hour“.
Dies sind die markigen Worte meiner vorliegenden Promoinfo. Und nun wollen wir uns dem neuen Album der 17 jährigen Bandgeschichte mal widmen, welches übrigens im April 2016 aufgenommen und eingespielt wurde.
Zu Beginn begrüßt uns „Closer to an Animal“. Und direkt muss ich mich wundern, ja die Nummer geht in Ordnung und ist auch eingängig, aber irgendwie kommt das Ganze doch sehr handzahm um die Ecke…da habe ich schon wesentlich bessere Opener vor der Nase gehabt!
Das anschließende „Life“ ist dann schon von einem ganz andere Kaliber, auch wenn es hier erneut eher midtempomäßig zugeht. Hier kann man schön mitgehen und den einfachen Chorus wunderbar mit trällern.
Und auch „Fairytale“ kann absolut punkten, hier drückt man auch endlich mal etwas aufs Gaspedal was die Band ja früher so ausgezeichnet hat. Definitiv eine weitere Perle der SONATA ARCTICA Spielkunst!
Sehr schön und überzeugend wenn auch vollkommen anders weil ruhiger ist auch das anschließende „We are what we are“. Hier kann natürlich Tony Kakkos mit seiner Stimme absolut punkten.
Mit dem Mittelteil bestehend aus „Till Death‘s done us apart“ und „Among the Shooting Stars“, kann man nicht komplett überzeugen, irgendwie plätschern die Nummern nur so vor sich hin ohne großartigen Höhepunkt. Besser macht man es dann mit dem, endlich mal zügig, knackigen „Rise a Night“. Eine wahre Wohltat nach den ganzen Midtempotracks zuvor!
Das abwechslungreiche „Fly, Navigate, Communicate“ indem es zumindestens im Refrain wieder zackiger zur Sache geht kann dann ebenfalls noch voll überzeugen.
Der überlange zweite Teil von „White Pearl, Black Oceans“ dürfte ziemliche Vorfreude bei so manchen Fan geschürt haben, ist doch der erste Teil ein wahrer Bandklassiker. Leider kann auch dieser Track wieder nicht vollständig überzeugen, irgendwie ist das Ganze auch sehr blutleer.
Abschließend gibt es dann noch mit „On Faultline“ ein Outro was auch nicht so richtig zu einem erstklassigen Gesamtfazit beitragen kann. 

Anspieltipps:

Hier tönen “Life”, “Fairytal”, “We are what we are”, “Rise a Night” sowie “ Fly, Navigate, Communicate” am Besten.

Fazit :

So begeistert ich doch vom letzten Album “Pariah’s Child” war so enttäuscht bin ich dann doch vom neuen Werk von SONTA ARCTICA. Die Songs kommen größtenteils nie wirklich in Fahrt und zu oft bewegt man sich hier im langsamen Balladen oder Midtempobereich! Atmosphäre und ruhige Momente also ja, Abwechslung und Geschwindigkeit nein.
Natürlich gibt es auch hier wieder einige starke Songs, die Anspieltipps beweisen das ja, aber insgesamt ist der ruhige Songanteil der auch ziemlich blutleer und nicht sehr auffallend daherkommt dann doch zu viel.
Daher leider nur eine solide Bewertung und man sollte als Fan die Scheibe auf jeden Fall vorher erstmal anchecken ob man mit der musikalischen Ausrichtung hier klar kommt!

WERTUNG:

6,5

 

 

Trackliste:

01. Closer to an Animal
02. Life
03. Fairytale
04. We are what we are
05. Till Death‘s done us apart
06. Among the Shooting Stars
07. Rise a Night
08. Fly, Navigate, Communicate
09. Candle Lawns
10. White Pearl, Black Oceans Part II – By the Grace of the Ocean
11. On the Faultline

Julian

AETERNITAS – House of Usher

aeternitas_houseofusher_cover_mascd0956Band: Aeternitas
Album: House of Usher
Spielzeit: 57:20 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Massacre Records 
Veröffentlichung: 21.10.2016
Homepage: www.aeternitas.info

AETERNITAS wurde 1999 von Anja und Alexander Hunzinger gegründet
und veröffentlichten im August 2000 ihr erstes, viel gelobtes
Konzeptalbum "requiem", das sich durch die Vielzahl der eingesetzten
Stilmittel von Klassik bis Metal, sowie den lateinischen Texten,
auszeichnete. Und diesen Stil in einem Mix mit Gothic und Symphonic Elementen behielten sich eigentlich bis heute bei.
Ab 2012 feilte man nun an dem mir nun vorliegenden neuen Konzeptalbum „House of User“ das auf der berühmten Kurzgeschichte "Der Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe basiert. In den neuen Songs entwickelten AETERNITAS einen modernen Symphonic Metal mit bombastischen Orchesterarrangements,
groovenden Rockparts und dem starken, eingängigen Gesang von Alma
Mathar und Oliver Bandmann.
Als Opener des neuen Albums tönt uns „Le Coeur“ entgegen. Düster und stimmungsvoll leitet diese Intro uns in die Platte und das Konzept ein.
Mit dem Titelsong „House of Usher“ geht es dann direkt in die Vollen. Symphonisch bahnt sich die Nummer direkt zu Beginn schon einen Weg. Der sanfte Gesang von Alma wechselt sich wunderbar mit dem kraftvollen Organ von Oliver ab und der Chorus ist dann wunderbar mit singbar. Als Opener und Dosenöffner ist die Nummer also perfekt geeignet!
„The Prophecy“ im Anschluss weiß dann ebenfalls zu gefallen auch wenn es vielleicht nicht ganz so zwingend wie der Opener ist. 
Leider können dann das harte „Roderick“, welches größtenteils von Oliver gesungen wird, die Ballade „Madeline“ und auch „Fear“ nicht vollends überzeugen. Letzteres ist zwar ganz ok, fällt im Vergleich zu den ersten Songs aber doch qualitativ ab.
Erst mit der Halbballade „The Haunted Palace“ wird das Ganze wieder besser und hiermit hat man auch direkt einen weiteren Anspieltipp parat.
Das moderne „Tears“ kann wieder nicht ganz überzeugen, das klassisch symphonische „Buried Alive“ dann wieder etwas mehr und mit dem extrem eingängigen „Can you hear the Demons“ hat man einen absoluten Ohrwurm und Perle des Genre geschaffen.
Ein ganz schönes Auf und Ab qualitativ bisher, mal schauen was uns im letzten Abschnitt der Platte so erwartet?
Mit „The Fall“ im Anschluss auf jeden Fall mal direkt den nächsten Anspieltipp, so viel ist sicher, die Nummer ist zwar komplett anders als die vorherige Perlen kann aber ebenfalls auf ganzer Linie punkten.
„Falling Star“ ist dann ganz ok, die letzten beiden Nummern „Open your Eyes“ und das abschließende „Ethelred“ schwanken dann zwischen mittelmäßig und gut hin und her.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr euch “House of Usher”, “Haunted Palace”, “Can you hear the Demons” sowie “The Fall” besonders zu Gemüte führen.

Fazit :

Eins ist mal klar, das neue AETERNITAS Album krankt an der Menge an Tracks und dazu dann noch das dort einige eher mittelmäßige Nummern dabei sind! Die Anspieltipps beweisen ja das es die Band durchaus drauf hat starke Songs zu schreiben. Wäre das Ganze dann noch etwas komprimierter mit 10 oder 11 Tracks dann würden wir hier von einem anderen Gesamteindruck sprechen. Manchmal ist weniger halt doch mehr.
So ist es eine solide Leistung geworden, nicht mehr aber auch nicht weniger!

WERTUNG:

6,5

 

 

Trackliste:

01. Le Coeur
02. House of Usher
03. The Prophecy
04. Roderick
05. Madeline
06. Fear
07. Forbidden Love
08. The Haunted Palace
09. Tears
10. Buried Alive
11. Can you hear the Demons
12. The Fall
13. Falling Star
14. Open your Eyes
15. Ethelred

Julian

BURNING POINT News

BURNING POINT stellen "Master Them All" vor!

Mit "Master Them All" präsentieren die finischen Power Metal-Veteranen BURNING POINT die erste Single aus ihrem am 25.11. erscheinenden neuen Opus "The Blaze" – dem ersten ausschließlich aus neuen Kompositionen bestehenden Album seit Sängerin Nitte Valo (ex-Battle Beast) Teil der Band ist.

ANGELS OR KINGS – Go Ask the Moon

angels_or_kings_-_gatmBand: Angels Or Kings
Album: Go Ask The Moon
Spielzeit: 52:28 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 28.Oktober 2016
Homepage:  www.angelsorkings.com

Zwei Jahre nach dem Debütalbum "Kings Of Nowhere" meldet sich die bereits in den 1980er Jahren gegründete britische Melodic Rock Truppe ANGELS OR KINGS mit Ihrem neuen Longplayer "Go Ask The Moon" zurück. Sänger Baz Jackson erinnert mit seiner Stimme mehr als einmal, an Harem Scarem Frontmann Harry Hess und überzeugt, aber nicht nur deshalb auf ganzer Linie, denn auch das Songmaterial weiß mit schönen Melodien und einer guten Produktion zu begeistern.

Melodic Rock Pur mit leichtem AOR Einschlag heißt das Motto dieser Scheibe und Songs wie "The Night´s Don´t Count", "When The Heart Is Wrong", der AOR Kuschler "On The Corner Of Love And Lost" oder die phantastische Gänsehaut Ballade "Heartbreak Railroad Company" eignen sich perfekt als Gute Laune Soundtrack für alle Freunde der gepflegt melodischen Rock Unterhaltung. Mit dem zweiten Album wissen ANGELS OR KINGS zu begeistern und ich hoffe dass uns die Engländer in zwei Jahren ein weiteres Album dieser Güteklasse vorlegen.
                                                                                                                                                                  
WERTUNG:

8

 

 

Trackliste

01. No More Faith To Lose
02. Ancient Fires
03. No Alibi
04. The Nights Don´t Count
05. When The Heart Is Wrong
06. You Better Pray
07. Breathe
08. Waiting For The Thunder
09. On The Corner Of Love And Lost
10. Heartbreak Railroad Company
11. Go Ask The Moon

Heiko Füchsel

SCARLET AURA – Falling Sky

cover-scarlet-aura_falling-skyBand: Scarlet Aura
Album: Falling Sky
Spielzeit: 47:61 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Pure Rock Records
Veröffentlichung: 07.10.2016
Homepage: www.scarletaura.net

Mit SCARLET AURA können Pure Rock Records einen der heißesten aktuellen Melodic Acts präsentieren. Die Band gewann vergangenes Jahr den Wettbewerb
“The Road To Kavarna”, stand bereits mit PRETTY MAIDS, SABATON, GOTTHARD, HELLOWEEN, ACCEPT sowie MANOWAR auf den Bühnen, die die Welt bedeuten, und hat in den letzten zwei Jahre geradezu unzählige Headliner-Positionen auf Festivals in Osteuropa.
Nun wollen SCARLET AURA, die von der Sängern Aura Danciulescu angeführt werden, der gesamten Welt ihre Klasse zeigen und haben daher ein Album mit dem Titel "Falling Sky" aufgenommen. Und dieses Debütalbum wird durch „Immortal in your Eyes“ eröffnet. Mächtige Gitarrenriffs erwarten uns direkt zu Beginn und mit treibenden Drums nimmt der Song dann Fahrt auf. Die Stimme von Fronterin Aura erinnert mich in den tieferen Passagen direkt extrem an die gute DORO und das ist hier absolut als Kompliment zu sehen! Ansonsten hat der Song einen einprägsamen Chorus der das Ganze absolut eingängig und zu einem perfekt gelungenen Opener macht.
Und auch mit Song Nummer Zwo „Colour Blind“ macht die Band keine Gefangenen sondern führt die Linie des Openers, hier etwas schneller im Midtempobereich angesiedelt, konsequent weiter.
Etwas mehr Abwechslung und wieder mehr Eingängigkeit kommt dann beim anschließenden, in den Strophen halb nach einer Ballade klingenden, „You‘re not alone“ auf. Hier hat die Band zielsicher wieder ein kleine Rockperle am Start!
Auch im nun folgenden Mittelteil geht die qualitativ hochwertige Fahrt durchs Rock Genre munter weiter. Egal ob es etwas ruhiger mit „My own Nightmare“, „Silent Tears“, abwechslungsreich und etwas radiotauglicher mit „Chasing white horses“ oder klassisch rockend mit „Shamaniac Eye“ zu geht. Alles sind tolle Rocknummern die sich absolut hören lassen können!
Einzig das dazwischen liegende „Falling Sky“ was irgendwie nicht überzeugen kann, schmälert das Gehörte hier etwas.
Mit „Fortune Teller“ und  vor allem das geile „Riding like the Wind“ im Anschluss hat man dann zwei weitere Perlen im Gepäck, bevor dann die etwas handzahmere Version fürs Radio von „Silent Tears“ die Scheibe beschließt, die jetzt nicht unbedingt noch hätte sein müssen.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr euch “Immortal in your Eyes”, “You’re not alone”, “Silent Tears”, “Fortune Teller” sowie “Riding like the Wind” genauer zu Gemüte führen.

Fazit :

Keine Frage die Vorschusslorbeeren mit denen SCARLET AURA angepriesen wurden waren absolut berechtigt! Auf ihrem Debütalbum haben sie ein tolles Rockpaket für alle Female Fronted Rock Fans geschnürt und wenn man wie mit Sängerin Aura einen kleinen DORO Klone an seiner Seite weiß, dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
Tolles Debütalbum der Band auf dem beim nächsten Mal absolut aufgebaut werden kann, denn ich glaube man ist noch lange nicht am Ende der Leistungsfähigkeit angekommen. Lasst euch die Scheibe nicht entgehen liebe Rockfreunde!

WERTUNG:

7,5

 

 

Trackliste:

01. Immortal in your Eyes
02. Colour Blind
03. You‘re not alone
04. My own Nightmare
05. Chasing White Horses
06. Falling Sky
07. Silent Tears
08. Shamanic Eye
09. Fortune Teller
10. Riding like the Wind
11. Silent Tears (Radio Edit)

Julian

POLTERGEIST – Back to Haunt

cover-poltergeist_back-to-haunt-highBand: Poltergeist
Album: Back to Haunt
Spielzeit: 52:42 min
Stilrichtung: Thrash Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records  
Veröffentlichung: 21.10.2016
Homepage: www.facebook.com/poltergeist.official

Eines der sensationellsten Comebacks der letzten Jahre dürfte für Freunde des technischen Thrashs Metal sicherlich die Rückkehr der Schweizer POLTERGEIST gewesen sein.
Mit Alben wie „Depression“ (1989) und „Nothing Lasts Forever“ (1993) haben die Mannen um Mainman V.O. Pulver (Gitarre) und André Grieder (Vocals) Klassiker
des Genres vorgelegt, die noch heute als Referenzwerke herangezogen werden.
Nun kehren sie 22 Jahre nach der Auflösung mit ihrem lang erwarteten, vierten Studioalbum zurück, das über Pure Steel Records nun veröffentlicht wird.
Technischer Thrash Metal mit melodischen Vocals, anspruchsvollem Songwriting und einer fetten Produktion ziehen sich konsequent durch die zehn neuen Tracks und sollten den Genrefans auf jeden Fall schmecken.
Direkt mit dem Titelstück „Back to Haunt“ wird das Album eröffnet und es geht gleich flott und druckvoll zur Sache. Hier kann man gleich schön die Matte kreisen lassen und der knackige Chorus dürfte bei den nächsten Liveshows schnell aus hundert Kehlen erklingen! Ein guter, rundum gelungener Opener.
Leider kann gegen diesen Opener das anschließende „Gone and Forgotten“ nicht wirklich anstinken, besser kommen da schon „Patterns in the Sky“ und auch „And so it has begun“ aus den Boxen. Der eine schnell und eingängig, der andere eher etwas stampfend, atmosphärischer aber nicht mindernd eingängiger. Sehr gut, es geht doch Jungs!
Was man sich aber beim absolut einfallslosen und runtergebretterten „When the Ships arrive“ gedacht hat weiß ich nicht, das Ding reißt einen auf jeden Fall nicht wirklich mit, und auch „The Pillars of Creation“ wirkt etwas blutleer und zahnlos.
Ab geht’s in den letzten Abschnitt der Scheibe der von „Faith is Gone“ auch leider eher mittelmäßig eröffnet wird und mit dem überlangen „Beyond the Realms of Time“ beschlossen wird. Dazwischen gibt es leider erneut nur mittelmäßige Standardkost zu hören, die auf Dauer nicht komplett überzeugen kann.

Anspieltipps:

Hier lege ich euch dieses Mal “Back to Haunt”, “Patterns in the Sky”, “And so it has begun” sowie “Beyond the Realms of Time” ans Herz.

Fazit :

Merkwürdig! Für eine Thrash Metal Band machen POLTERGEIST in den langsameren Midtempostücken eine doch sehr gute Figur. Insgesamt ist dann aber zu wenig richtig packendes dabei um sich hier großartig von andere Genre Bands bzw. deren Veröffentlichungen abzusetzen. Eher eine durchschnittliche Scheibe halt.

WERTUNG:

55

 

 

Trackliste:

01. Back to Haunt
02. Gone and Forgotten
03. Patterns in the Sky
04. And so it has begun
05. When the Ships arrive
06. The Pillars of Creation
07. Faith is gone
08. Flee from Today
09. Shell Beach
10. Beyond the Realms of Time

Julian

GRAVE DIGGER News

Gewinnt jetzt Plätze für die Weltpremiere des neuen
GRAVE DIGGER Albums "Healed By Metal"!

k1600_healedbymetalcontestAm 28.10. wird im GRAVE DIGGER Studio nahe Münster der Presse das brandneue Album „Healed By Metal“ vorgestellt, welches am 13. Januar 2017 erscheint. Ihr würdet gerne mit dabei sein, die Band auf ein Bierchen treffen und die neuen Songs hören? GRAVE DIGGER laden drei Fans + Begleitung dazu ein! Um einen der heißbegehrten Plätze zu ergattern, müsst ihr kreativ werden: Interpretiert den Albumtitel HEALED BY METAL fotographisch! Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Postet das Foto anschließend auf Facebook oder Instagram (öffentlich!) mit Hashtag #HealedByMetalContest und drückt euch selbst die Daumen. Die originellsten Ideen werden am 24.10. ausgesucht. Viel Glück!  Der Gewinn beinhaltet lediglich die Teilnahme am Event, keine Anfahrt, Übernachtung o.ä.

EDEN’S CURSE Interview

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Dieser Tage erscheint mit „Cardinal“ das fünfte Album der Melodic Metaller von EDEN‘S CURSE. Die Band hat  ja schon eine recht bewegte Vergangenheit mit einigen personellen Besetzungswechseln, so auch dieses Mal. Denn mit John Clelland und Christian Pulkkinen gab es einen neuen Schlagzeuger und Keyboarder.
Dies alles waren natürlich genug Gründe um Gitarrist Thorsten Koehne ein paar Fragen zu stellen. Lest nun seine ausführlichen und interessanten Antworten.

J.P: Hi Thorsten, vielen Dank das ich dir ein paar Fragen zu dir, EDEN'S CURSE und eurem neuen Album stellen kann. Zuerst einmal wie geht es dir und wo erwische ich dich gerade?

T.K: Hi Julian, ich danke Dir und mir geht´s bestens! Bin zuhause und bereite mich auf unsere UK Headliner Tour im November vor, d.h. Setlist proben, Pedalboard programmieren, Solos üben etc.. Im Prinzip muß man alles im Schlaf spielen können und das bedarf einiges an Vorbereitung.

J.P: Bevor wir auf die aktuellen Entwicklungen und die neue Scheibe eingehen, lass uns doch nochmal einen Blick zurück werfen. Wie zufrieden seit ihr im Nachhinein mit eurem letzten Album „Symphony of Sin“? Wie nahmen die Fans das Album so an? Man hört ja das es eines der erfolgreichsten der Bandgeschichte war?

T.K: Oh absolut! SOS war zum damaligen Zeitpunkt das beste Album daß wir machen konnten und wir waren extrem zufrieden damit und sind es auch heute noch. Generell würden wir nie etwas aufnehmen und geschweige denn veröffentlichen mit dem wir nicht 100% zufrieden sind. Unsere Prämisse war immer uns mit jedem Album zu verbessern und zu steigern wobei das natürlich in vieler Hinsicht passieren kann. SOS hat fantastische Songs auf die wir nach wie vor stolz sind und unsere Fans lieben das Album. Ich glaube viele Songs sprachen den Leuten einfach aus der Seele und hatten eine emotionale Tiefe die es vielleicht so vorher von uns noch nicht zu hören gab. SOS war ein songwriterisch gereiftes Album und somit ein voller Erfolg für uns als Musiker.

J.P: Kommen wir zu erst mal auf die neuen Personalien zu sprechen. Denn es hat sich mal wieder etwas an eurer Bandbesetzung geändert. Mit John Clelland und Christian Pulkkinen gibt es neue Leute am Schlagzeug und den Keys. Erzähl mal warum kam es dort zu einer Änderung, wie lief die Trennung ab und wo habt ihr die neuen Spitzenjungs gefunden?

T.K: Vielen Dank, die Jungs sind wirklich spitze! Nun, John Clelland ist ja nicht mehr ganz so neu und war ja bereits auf unserem letztjährigen Live Album "Live With The Curse" zu hören. Unser erster Drummer Pete Newdeck verließ damals EC um sich mehr auf seine eigene Band Tainted Nation und seine Tätigkeit als Produzent zu konzentrieren was wir auch völlig nachvollziehen konnten und so gab es auch keine Probleme beim Split. Wir kannten John schon länger als exzellenten Drummer der Band Code Of Silence die Paul Logue damals produzierte und somit war er unsere erste Wahl als es darum ging einen Nachfolger für Pete zu finden. Die Trennung von unserem SOS Keyboarder Steve Williams verlief ähnlich. Er wollte sich mehr auf die Re-Union seiner ehemaligen Band Power Quest konzentrieren die auch musikalisch mehr das war worauf er Lust hat. Auch bei Ihm gab es keine Probleme und wir sind nach wie vor befreundet. Wie haben dann aber länger nach einem neuen Mann gesucht und sind eher durch Zufall über´s Internet auf Christian "Chrism" Pulkkinen aus Finnland gestoßen. Wir sahen verschiedene YouTube Videos von ihm und waren begeistert von seinem technischen Können und haben ihn dann einfach mal kontaktiert um zu sehen ob er Lust hätte bei uns mitzumachen. Er war wiederum begeistert von unseren Alben und Songs und wir merkten auch das er persönlich gut zu uns passt also mussten wir dann nicht mehr lange überlegen.

J.P: Um das Thema Personalien abzurunden lass uns noch auf euren Sänger Nikola kurz eingehen. Er gab ja auf dem letzten Album seinen Einstand und aus meiner Sicht scheint er nun so richtig in der Band angekommen zu sein und auch die Fans scheinen richtig warm mit ihm geworden zu sein. Wir beurteilst du seine Rolle in der Band und seine Entwicklung?

T.K: Nik ist ein unglaublich guter Sänger und er hat soviele Facetten in seiner Stimme und kann wirklich alles singen, was bei einer Band wie EC mit ihren vielen verschiedenen Einflüssen auch wichtig ist. Als Frontmann steht er natürlich im Zentrum des Geschehens auf der Bühne und deswegen ist es wichtig das er auch optisch und als Performer gut rüber kommt. All diese Sachen schafft Nik mit Bravour und er versteht es das Publikum mitzureißen. Von seiner Entwicklung her hat er sich, wie ich finde, auf dem neuen Album nochmal gesteigert und seine Gesangsperformance ist absolute Weltklasse. Es kommt dazu das wir inzwischen auch gemeinsam getourt und so einiges erlebt haben und er sich wirklich vollkommen in die Band integriert hat.

J.P: Kommen wir jetzt mal zu eurem neuen Album „Cardinal“. Im Vergleich zum letzten Album wo siehst du hier die Unterschiede? Zu lesen war ja schon das ihr technisch nochmal was drauf packen wolltet.

T.K: Oh ja, die technische Seite ist mit Sicherheit ein Aspekt und zum anderen ist "Cardinal" auch einfach heavier und mehr "Metal" als sein Vorgänger. Das war auch etwas daß wir für´s neue Album von Anfang an so wollten. Es sollte auf jedenfall härter werden als alles was wir vorher gemacht haben., einfach weil wir selber auch Bock drauf hatten. Der technische und etwas progressive Einschlag kam dann im Laufe der Produktion mehr und mehr dazu. Ich habe im Vorfeld sehr viel an den Demos gearbeitet und da ich als Gitarrist selber auf die etwas frickligeren Sachen stehe habe ich die auch wo es passte mit eingebaut. Alles natürlich immer im Hinblick darauf das wir die Sachen live auch noch reproduzieren können. Was denke ich geblieben ist sind die eingängigen Hooks und Melodien für die wir bekannt sind und ohne die ein Song auch nur halbsoviel Wert ist. Das ist es was im nachhinein den Leuten im Kopf bleibt. Ich glaube wir haben eine gute Mischung aus Melodie, Härte und technischer Verspieltheit gefunden und das Album wird nie langweilig.

J.P:  Von wann bis wann ist denn das Album genau entstanden? Geht bei euch viel über das Internet vom Songwriting und von den Aufnahmen her, oder wie läuft bei euch genau das Songwriting ab?

T.K: Insgesamt haben wir so ungefähr 2 Jahre an den Songs gearbeitet, aber immer wieder auch mit Unterbrechungen dazwischen. Ich kann mich erinnern das Paul und ich schon während der SOS UK Tour im Mai 2014 erste Ideen für neue Songs ausgetauscht haben. Die letzten Aufnahmen waren dann so im April/Mai diesen Jahres zu Ende, also fast genau 2 Jahre. Dazu muß man sagen das Paul, ich und auch Pete ständig an irgendwelchen neuen Ideen basteln. Vieles kommt dann erstmal in die Schublade und bei passender Gelegenheit vielleicht wieder zum Vorschein. Auch für "Cardinal" gibt es viele Songs die wir nicht genommen haben, die aber eventuell auf zukünftigen Alben landen könnten. Bedingt dadurch das wir alle in verschiedenen Teilen der Welt leben passiert vieles natürlich über´s Internet, also e-mail, Facebook oder Skype. Wir haben glücklicherweise alle eigene Studios zuhause in denen wir arbeiten können. Meist hat also jemand eine Grundidee für einen Song und gemeinsam wird dann daran weitergearbeitet indem wir mp3s oder WAV Dateien austauschen. Das geht solange bis wir eine finale Demoversion eines Songs haben mit der wir alle glücklich sind und die dann quasi nur noch "richtig" aufgenommen werden muß. Bis es soweit ist fliegt da aber schon so einiges durchs Netz.


J.P: Richtig stark finde ich die Eröffnungssongs „Prophets of Doom“, „Sell your Soul“, und „The Great Pretender“. Lange habe ich nicht mehr eine so überzeugende Albumeröffnung gehört! Willst du uns ein bisschen was über diese Songs erzählen? Hast du auch Songfavoriten auf dem neuen Album?

T.K: Hey vielen Dank! Wir denken ja immer noch im Sinne eines Albums d.h. die Reihenfolge der Songs von Anfang bis Ende ist uns sehr wichtig. Sie muss einen Spannungsbogen erzeugen und einen gewissen "flow" haben die den Hörer auf eine Reise nimmt, wie bei einem guten Film. Gerade die ersten 3 Nummern sind sehr wichtig um den Hörer sofort mitzureißen und zu zeigen was ihn erwartet. POD war natürlich unser "wir sind zurück" Metal-Song und musste richtig abgehen, deswegen auch die konstante Doublebass von den Drums und ein super speedy Gitarrensolo. SYS dann als Kontrast fast schon ein Pop-Song aber mit einer unglaublich starken Ohrwurm Melodie im Refrain und dem ersten Gitarre/Keyboard Duell von mir und Christian. TGP dann als Mid-Tempo Heavy Track mit einem der, wie ich finde, besten Gitarren Riffs in der Geschichte von EC und einem weiteren Ohrwurm Refrain aus dem Hause Logue/Newdeck. Was einen Songfavoriten betrifft ist das natürlich immer schwer zu sagen. Gerade auf Cardinal finde ich alle Songs wirklich gleich stark. In Hinblick aber auf unsere anstehende Tour freue ich mich schon besonders "Find My Way" live zu spielen. Einer unserer besten Songs überhaupt.

J.P: Laut der Promoinfo hat euer ehemaliger Drummer Pete Newdeck ja auch seinen Anteil am Album geleistet. Finde ich eine sehr interessante Kombi, er spielt nicht mehr bei euch, ist aber weiterhin im Hintergrund für euch aktiv. Wie kam es denn dazu?

T.K: Pete war und ist ein sehr großer Bestandteil vom EC Sound. Er ist nicht nur ein sehr guter Drummer sondern auch ein fantastischer Songwriter und Sänger. Was viele z.B. nicht wissen von ihm sind jast alle Chor Arrangements und Backing Vocals auf den meisten unserer Songs. Gerade was das schreiben von Refrains und eingängigen Melodien betrifft ist er absolute Weltklasse und es haut mich immer um mit was für tollen Ideen er auf den Demos ankommt. Es gab während und auch nach seinem Ausscheiden aus der Band nie Probleme mit ihm und wir sind nach wie vor beste Freunde. Paul, Pete und ich waren immer das EC Songwriting Team und das haben wir auch nach Pete´s Split so weiter geführt. Außerdem macht es Pete, genauso wie uns, einfach Spaß an guten Songs zu arbeiten, egal ob die für EC oder seine eigene Band sind.

J.P: Thorsten wie geht es denn jetzt bei EDEN'S CURSE weiter? Ist eine Tour in Planung?  Was steht für dich persönlich als Nächstes an, bist du vielleicht noch in anderen Bands aktiv, die demnächst etwas Neues raus bringen?

T.K: Yep, es wird auf jeden Fall Tourneen und Live Shows geben! Wir haben mit "Cardinal" unser bisher stärkstes Album im Gepäck und das wollen wir natürlich soviel es geht live präsentieren. Eine UK Headliner Tour Ende November ist bereits fest und die Dates sind raus. Desweiteren sind wir gerade dabei eine größere Tour für Februar 2017 zu planen. Sobald alles in trockenen Tüchern ist gibt´s auch da die genauen Dates. Darüber hinaus wollen wir 2017 soviele Festival Shows wie möglich spielen. Was mich selber betrifft gibt es tatsächlich noch 2 weitere Projekte in die ich ab Dezember dieses Jahr involviert bin, doch ist es im Moment noch etwas zu früh um mehr zu verraten. Es wird auf jeden Fall nicht langweilig, das ist sicher! 🙂

J.P: Vielen Dank Thorsten für deine Zeit und für die interessanten Antworten! Ich wünsche euch für die Zukunft nur das Beste. Die letzten Worte gehören natürlich dir.

T.K: Hey lieben Dank Julian. und beste Grüße von mir an´s Rock Garage Team und an unsere fantastischen Fans die das hier lesen! Ich bin sicher Euch wird unser neues Album gefallen und ich hoffe viele von Euch auch bald live und auf Tour zu sehen…Stay Cursed !!

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EDEN’S CURSE – Cardinal

EdensCurse_Cardinal_Booklet.inddBand: Eden‘s Curse
Album: Cardinal
Spielzeit: 62:23 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 14.10.2016
Homepage: www.edenscurse.com

Dieser Tage erscheint mit „Cardinal“ das fünfte Album der Melodic Metaller von EDEN‘S CURSE. Die Band hat schon eine recht bewegte Vergangenheit mit einigen personellen Besetzungswechseln hinter sich, so auch dieses Mal. Denn wir begrüßen mit John Clelland (CODE OF SILENCE) einen neuen Schlagzeuger und mit Christian Pulkkinen (ADAMANTRA) einen neuen Keyboarder. Aber keine Angst liebe Pete Newdeck Fans, der ehemaliger Schlagzeuger steht der Band weiterhin als Songwritingunterstützung zur Verfügung was er auf dem neuen Album direkt unter Beweis gestellt hat!
Die beiden Masterminds Paul Logue (Bass) und Thorsten Koehne (Gitarre) beschreiben das neue Album als das bisher technisch anspruchsvollste und kraftvollste der Bandgeschichte. Den extrem erfolgreichen Vorgänger „Symphony of Sin“ zu toppen war ebenfalls eine schwierige Angelegenheit, den sich die Band aber gerne gestellt hat. Ob das Ganze gelungen ist, werden wir nun zusammen herausfinden. 
Der Opener „Prophets of Doom“ macht auf jeden Fall schon mal direkt richtig Laune, denn härtetechnisch haben die Jungs hier gleich mal zwei Schippen im Vergleich zum letzten Album draufgelegt! Ein geiler Track als Einstieg!
Das schon vorab veröffentlichte „Sell your Soul“ begegnet uns dann direkt im Anschluss und auch hier haben wir es mit einem absoluten Ohrwurm ganz im Stile von EDEN‘S CURSE zu tun. Die neue Härte sucht man hier aber vergebens.
Diese ist dann aber beim folgenden „The Great Pretender“ wieder absolut mit am Bord. Ich würde mal sagen der Track ist eine gesunde Mischung aus seinem Vorgänger und dem Opener und wandert daher ebenfalls direkt auf unsere Hitliste.
Den Weg in den Mittelteil bestreiten „Messiah Complex“ und „Find my Way“ die zwar auch nicht schlecht sind, aber leider zu keiner Zeit an die vorherigen Melodic Metalperlen heran kommen!
Technisch sehr anspruchsvoll mit instrumentalen Slapeinlagen zu Beginn tönt dann „Kingdom of Solitude“ aus den Boxen bevor hier so richtig die Sau rausgelassen wird! Hier merkt man den Jungs ihre Spielfreude wirklich zu jeder Zeit an.
Schnell und sehr melodisch kommt dann wieder „Utopian Dreams“ um die Ecke und landet aufgrund seiner extremen Haltwertzeit ohne Probleme auf unserer Hitliste.
Bei den letzten fünf Songs sind die absoluten Glanzlichter definitiv „Rome‘s on Fire“ und „Saints and Sinners“. Das Balladenduett „Unconditional“ mit Liv Kristine ist zwar toll gesungen ist, war aber auch x Mal schon so irgendwo zu hören.
Mit dem abschließenden, eher in die episch, atmosphärische Ecke, gehende „Jericho“ wird dann ein gutes, abwechslungsreiches neues EDEN‘S CURSE Album fein abgerundet.

Anspieltipps:

Hier sind auf jeden Fall “Prophets of Doom”, “Sell your Soul”, “The Great Pretender”, “Utopian Dreams” und “Saints and Sinners” sehr empfehlenswert.

Fazit :

Auf jeden Fall probieren die Jungs von EDEN’S CURSE auf ihrem neuen Album “Cardinal” mal etwas Neues und man ist wirklich vom Songmaterial her sehr anspruchsvoll unterwegs. Das zeugt vom Mut und Einfallsreichtum der Band!
Die neuen Mitglieder integrieren sich ohne Probleme und man hat auch wieder viele bockstarke Melodic Metalsongs an Bord.
So ganz in die Höchstnote geht es dieses Mal nicht, dafür ist der ein oder andere zu gewöhnliche Song mit drauf, aber das ist absolut kein Hals und Beinbruch und auch etwas Meckern auf hohem Niveau, denn die Kaufempfehlung gibt es natürlich trotzdem und ist immer noch absolut verdient!

WERTUNG:

8,5

 

 

Trackliste:

01. Prophets of Doom
02. Sell your Soul
03. The Great Pretender
04. Messiah Complex
05. Find my Way
06. Kingdom of Solitude
07. Utopian Dreams
08. This is our Moment
09. Rome‘s on Fire
10. Unconditional (feat. Liv Kristine)
11. Saints & Sinners
12. Jericho

Julian