COMMUNIC News

COMMUNIC unterschreiben bei AFM!

Hochkarätiger Neuzugang bei AFM Records: Die norwegische Prog Metal-Macht COMMUNIC hat soeben einen Vertrag mit dem Hamburger Label geschlossen.
Derzeit arbeitet die Band am Nachfolger ihres 2011er Albums "The Bottom Deep". Mit einer Veröffentlichung darf im Herbst gerechnet werden.
Seht hier die Videomessage:

STAMINA -System of Power

Band: Stamina
Album: System of Power
Spielzeit: 46:36 min
Stilrichtung: Melodic/Progressive Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 24.02.2017
Homepage: www.facebook.com/staminaitalianband

2014 mit ihrem letzten Album „Perseverance“ hatte ich das letzte Mal Kontakt mit dem italienischen Melodic/Progressive Metallern von STAMINA. Das Album war noch nicht komplett der ganz große Wurf, hatte durchaus aber interessante Ansätze zu bieten! Nun ist man mit dem neuen Label Pride & Joy Music im Rücken zurück auf der Bildfläche und hat das neue Album „System of Power“ im Gepäck. Mal schauen ob man sich im Vergleich zum letzten Album steigern konnte und für Fans von Bands wie SYMPHONY X, ROYAL HUNT oder ANGRA ordentliches Futter geboten wird?
Als Opener fungiert schon mal „Holding On“ welches direkt mit flinken Gitarrenriffs und Keyboardtönen beginnt. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Song zu einem flotten Midtemposong der auf jeden Fall mit seinem einprägsamen Refrain so richtig punkten kann.
Der Opener passt auf jeden Fall schon mal perfekt ins musikalische Bild!
Etwas härter, aber nach wie vor schön melodisch, geht es dann beim anschließenden „Must be blind“ zur Sache. Auch diese Nummer landet direkt auf der Hitliste. Dicht gefolgt übrigens vom nächsten Song „One in a Million“ der der bislang überzeugendste Track auf der Scheibe ist. Hier greift die Band qualitätsmäßig ganz oben ins Regal!
Wesentlich vielschichtiger und auch länger ist dann das folgende „Undergo“ welches ganz locker die 7 Minuten Marke überspringt. Hier zeigt die Band eine sanftere, epische Seite von sich die ihr auch absolut gut zu Gesicht steht.
Bis jetzt muss man ganz klar festhalten, haben wir eine ordentliche Steigerung im Vergleich zum letzten Album, mal schauen ob das auch so bleibt?
Naja alles ist im zweiten Teil der Platte nicht so überzeugend wie die bisherigen Songs, aber auf jeden Fall gibt es auch hier die ein oder andere Perle zu entdecken!
Zum Beispiel der Titeltrack „System of Power“ der eine ordentliche Mischung aus Progressivität, Härte und Melodic bereithält oder das abschließende „Portrait of Beauty“ welches sanfter aus den Boxen kommt aber dafür auch richtig schön eingängig ist.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Holding On”, “Must be blind”, “One in a Million”, “Undergo” sowie “System of Power” näher anhören.

Fazit :

Na also! Ohne Probleme schaffen es STAMINA dieses Mal ihr Punkteergebnis vom letzten Mal zu steigern und einen ganzen Punkt mehr zu ergattern!
Ganz in die ganz hohen Punkteränge geht es zwar auch dieses Mal nicht, dafür sind ein paar zu wenig Songs an Bord und auch zum Ende der Platte kann man das Qualitätsniveau nicht ganz halten, aber was ja nicht ist kann ja noch werden!
Man ist auf jeden Fall auf einem guten Weg und sollte mit dem neuen Album die alten Anhänger zufriedenstellen und auch den ein oder anderen neuen Fan begeistern können.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Holding On
02. Must be blind
03. One in a Million
04. Undergo (Black Moon Pt 2)
05. Love was never meant to be
06. System of Power
07. Why
08. Portrait of Beauty

Julian

CRYSTAL VIPER- Queen pf the Witches

Band: Crystal Viper
Album: Queen of the Witches
Spielzeit: 43:25 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 17.02.2017
Homepage: www.crystalviper.com

CRYSTAL VIPER aus Polen gehören mit Sicherheit zur Speerspitze der female fronted Heavy Metalbands aktuell. Aufgrund Gesundheitsproblemen von Fronterin Marta Gabriel musste man nach dem letzten Konzeptalbum „Possession“, was bei uns übrigens nicht komplett überzeugen konnte, eine kleine Pause einlegen.
Nun ist man aber endlich mit dem neuen Album mit dem markigen Titel „Queen of the Witches“ zurück auf der Bildfläche und möchte uns den Staub aus den Boxen pusten! Der Silberling ist erneut ein Konzeptalbum geworden rund um Hexen und dem Bösen und wurde mit einem Cover aus den Schmiede von Andreas Marschall veredelt.
Als Opener begegnet uns der markige Titel „The Witch is Back“. Ein Schrei von Fronterin Marta und ab geht die wilde, klassische Heavy Metalfahrt mit treibenden Drums und krachenden Riffs. Mit an Bord ist logischerweise ein simpler und eingängiger Chorus, von daher können wir hier ein dicken Harken hinter dem ersten Anspieltipp setzen!
Der nächste absolute Anspieltipp erwartet uns an dritter Position mit dem langsamen Stampfer „When the Sun goes down“ welcher ordentliche MANOWAR Anleihen besitzt.
Nach der langsamen Ballade „Trapped Behind“ kreisen wieder sehr amtlich die Metalhämmer bei „Do or Die“, „“Burn my Fire burn“ und „Flames and Blood“ welches den Mitteilteil sehr gut abschließt.
Zu Beginn der letzten Abschnitts wird uns dann mit „We will make it last forever“ ein tolles Duett zwischen Marta und Steve Bettney von SARACEN präsentiert welches den Qualitätspegel ganz klar nach oben ausschlagen lässt!
Und auch der offizielle Abschluss „Rise of the Witch Queen“ wird der Fanschaar definitiv munden! Hier zeigt die Band wieder ihre ganze Oldschool Heavy Metalstärke.
Als Zusatz gibt es dann noch zum Schluss den GRIM REAPER Coversong „See you in Hell“ mit auf die Ohren, wo man auch nicht viel falsch machen kann. Einfach eine gute Umsetzung des Ganzen!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall muss ich euch hier “The Witch is Back”, “When the Sun goes down”, “Do or Die”, “We will make it last forever” und “Rise of the Witch Queen” nennen.

Fazit :

Nach dem letzten doch eher schwachen Konzeptalbum „Possession“ ist man nun mit “Queen of the Witches” endlich wieder zurück im richtigen, qualitativ hochwertigen Oldschool Heavy Metal Fahrwasser!
Marta und ihre Mannen dürften mit dem neuen Album eine Menge alter Fans wieder glücklich machen und versöhnen.
So kann es bitte weitergehen! Ganz klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Witch is Back
02. I fear no Evil
03. When the Sun goes down
04. Trapped Behind
05. Do or Die
06. Burn my Fire burn
07. Flames and Blood
08. We will make it last forever
09. Rise of the Witch Queen
10. See you in Hell (GRIM REAPER Coverbonussong)

Julian

Metal Crash Festival News

"Metal Crash" feiert seine Premiere

Tagesfestival am Samstag, 7. Oktober, in der Hessenhalle Gießen


Gießen wird um ein Metal-Event reicher: Das Metal Crash-Festival feiert am Samstag, 7. Oktober, seine Premiere in der Hessenhalle in Gießen. Mit dabei sind die Bands Primal Fear, Kissin' Dynamite, Mystic Prophecy, Rebellion, Spitefuel und Mercury Falling.

Mit Primal Fear, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bandbestehen feiern, steht eine der erfolgreichsten deutschen Power-Metal-Bands auf der Bühne des Metal Crashs. Anlässlich des Bandjubiläums erwartet die Fans in Gießen ein stimmungsvolles Best-Of-Set, das neben Klassikern auch mit neuem Material aufwartet.

Die Hardrocker von Kissin' Dynamite gehören ganz klar zu den aufstrebenden deutschen Bands. Gerade in der jüngsten Vergangenheit hat die Gruppe aus Baden-Württemberg einen rasanten Aufstieg gefeiert – es gibt nahezu kein renommiertes Metal-Festival, bei dem es ihr Name noch nicht ins Line-Up geschafft hat.

Mystic Prophecy haben sich in den vergangenen Jahren einen Namen in der weltweiten Metalszene gemacht. Mit ihrem dynamischen und kraftvollen Heavy Metal, der sich an Bands wie "Accept", "Judas Priest", "Exodus" oder "Testament" orientiert, gelten Mystic Prophecy schon lange nicht mehr als Geheimtipp.

Rebellion bringen Lokalkolorit mit aufs Festival – die Gießener Band um Tomi Göttlich (Ex-Grave Digger) gehört zu den etabliertesten Bands des Power Metals. Wer die Band schon einmal live gesehen hat, weiß, dass ihre Shows trotz mehrerer Besetzungswechsel nur so vor Energie strotzen. Umso schöner, dass die Gruppe einmal wieder zum Heimspiel ansetzt.
 
Die frisch gegründeten süddeutschen Heavy-Rocker von Spitefuel stehen für epische Melodien, die auf beinhart rockende Riffs, mächtige melodische Refrains und eine facettenreiche und durchdachte Gitarrenarbeit treffen.

Eröffnet wird das Festival schon am Nachmittag von Mercury Falling. Die Fuldaer bieten eine Kombination aus Heavy Metal und Dark Melodic Rock. Auch Mercury Falling blicken bereits auf eine 20-jährige Bandgeschichte zurück, in der sie das Publikum mit ihrer Mischung aus harten Metal-Krachern, verspielten Heavy-Rock-Nummern und balladesken Songs stets begeisterten.

Beginn & Tickets:

Einlass zum Metal Crash am 7. Oktober ist ab 16 Uhr, Beginn ist bereits um 16.30 Uhr. Tickets zum Preis von 42,90 Euro (inklusive Gebühren) an allen an AD Ticket/Reservix angeschlossenen VVK-Stellen oder unter www.adticket.de.

 

XANDRIA – Theater of Dimensions

Band: Xandria
Album: Theater Of Dimensions
Spielzeit: 74:36 Min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 27.01.2017
Homepage: www.xandria.de

Ich muss zugeben, dass ich die deutsche Symphonic Metal Band XANDRIA in den letzten Jahren musikalisch aus den Augen verloren habe und die Truppe nur aufgrund der zahlreichen Wechsel hinterm Mikrophon wahrgenommen habe. Umso gespannter war ich als mir das neue Album "Theater Of Dimensions" zwecks Besprechung ins Haus flatterte.

Der Opener "Where The Heart Is Home" beginnt leicht düster verhalten um sich mit Streichern, harten Gitarrenriffs, orchestralen fast gregorianischen Chören in einen grandiosen Bombast Metal Song zu verwandeln. Was für ein perfekter Einstieg! Das mit keltischen Einflüssen gespickten "Death Of The Holy" überzeugt trotz Double Bass Drumming mit einem Ohrwurm Refrain. Mit "Forsaken Love" nimmt die Band erstmals den Fuss vom Gas und liefert einen Song der Extraklasse ab. Diese Verbindung aus Pop mit Symphonischen Elementen hätten Within Temptation nicht besser hinbekommen. Über allem thront die einzigartige Stimme von Dianne van Giersbergen, die jedem Song den passenden Stempel aufdrückt.

Als wenn das alles noch nicht ausreicht haben XANDRIA mit Henning Basse (Ex Metallium), Ross Thompson, Björn Strid (Soilwork) und Zaher Zorgati (Myrath) einige Prominente Gastsänger an Bord, die sich mit der niederländischen Sängerin spannende Duelle hinterm Mikro liefern und so weitere Höhepunkte abliefern.

Weitere Anspieltipps von mir, sind die traurige, aber keinesfalls kitschige Ballade "Dark Night Of The Soul", das Bombast Monster "When The Walls Come Down" wo Dianne van Giersbergen mit Ihrem Sopran Gesang mehr als einmal Hühnerhaut erzeugt und das die CD abschließende 14 Minutenlange "A Theater Of Dimensions". Hier haben XANDRIA noch mal so richtig, fett, episch aufgefahren.

Ohne Wenn und Aber haben XANDRIA mit "Theater Of Dimensions" eine Scheibe abgeliefert, die alle Anhänger dieser Musikrichtung begeistern wird. Für mich jetzt schon das Symphonic Metal Album des noch jungen Jahres 2017, denn diese Leistung bewegt sich auf Champions League Niveau ist meiner Meinung nach sehr schwer zu übertreffen.

Chapeau! Well Done XANDRIA!

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Where The Heart Is Home
02. Death To The Holy
03. Forsaken Love
04. Call Of Destiny
05. We Are Murderers (We All)
06. Dark Night Of The Soul
07. When The Walls Come Down
08. Ship Of Doom
09. Ceili
10. Song For Sorrow And Woe
11. Burn Me
12. Queen Of Hearts Reborn
13. A Theater Of Dimensions

Heiko Füchsel

CRYSTAL VIPER News

CRYSTAL VIPER "When The Sun Goes Down" Videoclip!

Fans der polnischen Heavy Metal-Band CRYSTAL VIPER können sich nicht nur auf ein brandneues Studioalbum freuen – die Truppe um Sängerin/Gitarristin Marta Gabriel wird ab Ende März auch livehaftig auf deutschen Bühnen zu bewundern sein (zusammen mit den Label-Kollegen Bloodbound). Wer dem neuen Longplayer der Polen schon sehnsüchtig entgegenfiebert, der findet in Form des neuen Videoclips "When The Sun Goes Down" einen weiteren Teaser.

Am 17. Februar erscheint "Queen Of The Witches", das nach fast vierjähriger Pause die Rückkehr von CRYSTAL VIPER markiert. Das von Bart Gabriel (Cirith Ungol, Hexx, Mythra) produzierte Album wird als CD und weißes Vinyl erhältlich sein. Der legendäre deutsche Künstler Andreas Marschall konnte für die Erstellung des Coverartworks gewonnen werden, Gastauftritte von Ross The Boss (ex-Manowar), Jeff Dunn (Venom/Venom Inc.) aund Steve Bettney (Saracen) runden das neue CRYSTAL VIPER-Werk ab.
Vor der Tour mit Bloodbound spielt die Band am 18. Februar eine Headliner-Comeback-Show beim Heavy Metal's Calling Festival in München, einen Monat später geht es dann zusammen mit den Labelkollegen BLOODBOUND auf Tour.

SINNER News

SINNER: Lyric Video zu "Battle Hill"!

Die deutsche Hard'n'Heavy-Legende SINNER veröffentlicht am 31. März das neue Album "Tequila Suicide". Als ersten Vorgeschmack pröäsentiert die Band nun ein Lyric Video zum Song "Battle Hill".

Auf SINNER ist Verlass: Auch wenn Bandboss mit zahlreichen anderen Aktivitäten (man nenne nur Primal Fear, das „Rock meets Classic“ Projekt und Voodoo Circle) stets viel beschäftigt ist, so findet er doch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auch immer wieder die Zeit, mit SINNER neue Alben zu produzieren und auf Tour zu gehen. Zuletzt war dies 2013 der Fall, als dem 2011er „One Bullet Left“ Album mit „Touch Of Sin 2“ eine Neueinspielung von SINNER-Klassikern der 80er folgte.
„Tequila Suicide“ ist nun aber wieder ein ganz frisches, aus neuem Songmaterial bestehendes Album, das von Mat Sinner und Dennis Ward (Co-Produzent) produziert wurde. Einerseits ist „Tequila Suicide“ natürlich (und alles andere wäre Frevel gewesen) typisch SINNER, aber beinhaltet auch kleine Überraschungen wie den „Sinner Blues“, eine bluesige Rockballade von feinster Qualität.
Starke Songs paaren sich auf „Tequila Suicide“ mit einem mächtigen und doch homogenen Sound, der keinerlei Wünsche offen lässt. Zahlreiche hochkarätige Gastmusiker (u.a. Gus G von Ozzy Osbourne & Firewind, Ricky Warwick (The Almighty und Thin Lizzy) und Pete Lincoln (Sailor, Sweet) ließen es sich nicht nehmen, Teil des Albums zu werden. SINNER – die deutsche Hard’n’Heavy-Legende ist zurück!

BLOODBOUND News

BLOODBOUND: "Battle In The Sky" Videoclip!

Die schwedischen Power Metaller BLOODBOUND sind am 24. Februar mit ihrem brandneuen Studioalbum "War Of Dragons" zur Stelle.
Zum als erste Single ausgekoppelten "Battle In The Sky" ist nun auch ein Videoclip online.

Nicht wenige Szenebeobachter zeigen sich über die enorme Entwicklung der Power Metaller BLOODBOUND erstaunt. Nicht, dass man den Schweden je ihre Qualität absprechen wollte; aber einen derartigen Popularitätsschub, wie ihn die Truppe seit ein paar Jahren erfährt, sah man nicht kommen. Dabei sind das die Früchte harter Arbeit, denn seit Festigung des Line-Ups vor gut 5 Jahren (nach Einstieg von Sänger Patrik Johansson) ist der Schweden-Sechser auch vermehrt livehaftig auf Europas Bühnen zu bewundern. Tourneen mit HammerFall, U.D.O.und zuletzt Sabaton machten BLOODBOUND selbst zu einer festen Größe. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Band zum neuen Album „War Of Dragons“ erstmals selbst als Headliner touren wird.
„War Of Dragons“ stellt erneut einen wichtigen Schritt für BLOODBOUND dar. War schon das letzte Album „Stormborn“ (2014) bombastischer angelegt, so wird diese Entwicklung auf dem neuen Longplayer rasant vorangetrieben. Hier darf die Beschreibung „rasant“ durchaus wörtlich genommen werden, denn „War Of Dragons“ verbindet den auf „Stormborn“ eingeschlagenen Weg mit speedlastigerem Songmaterial. Dass dabei weder Melodie von Hymnenhaftigkeit zu kurz kommen, zeigt deutlich, wie sehr BLOODBOUND in den gut 10 Jahren seit ihrem Debüt „Nosferatu“ gereift sind – und wie gut sie ihre Stärken kennen.
Johansson brilliert mit seinem schneidenden Organ und unterstreicht, warum er zu den besten Sängern der Szene gezählt wird, die Keyboards von Fredrik Bergh setzen mehr denn je bombastische Akzente und insgesamt macht es den Eindruck, als hätten sich BLOODBOUND im Laufe der Jahre einfach perfekt aufeinander eingespielt.

EDENBRIDGE – The Great Momentum

Band: Edenbridge
Album: The Great Momentum
Spielzeit: 54:48 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Steamhammer.SPV
Veröffentlichung: 17.02.2017
Homepage: www.edenbridge.org

Ein absoluter Perfektionist seines Fachs ist mit Sicherheit Lanvall der Mastermind der österreichischen Symphonic Metalband EDENBRIDGE! Der Mann hat es absolut drauf mitreißende und packend inszenierte Alben zu schreiben und mit seiner kongenialen (Gesangs)partnerin Sabine Edelsbacher hat er seit dem Jahr 2000 8 Studioalben eingespielt die wahrlich nicht von schlechten Eltern waren!
Das letzte „The Bonding“ erschien 2013 und räumte fast überall tierisch ab! Von daher konnte man sehr gespannt sein ob das neue, dieser Tage erscheinende Werk „The Great Momentum die Qualität des Vorgängers halten oder sogar noch übertreffen kann. Vorab wird es auf jeden Fall als mit das härteste und chorreichste der Band bezeichnet.
Das klingt doch schon mal alles sehr vielversprechend, horchen wir nun direkt mit dem Opener „Shiantara“ in die neue Scheibe rein. Nach einer kleinen, instrumentalen Einleitung nimmt die Nummer ordentlich Fahrt auf und begeistert im weiteren Verlauf durch das Wechselspiel zwischen harten Riffs und tollen Melodien ganz so wie man es von der Band gewohnt ist! Erster Hit, check.
Nach dem etwas langatmigen und nicht so wirklich zur Sache kommenden „The Die is not cast“ gibt es dann mit dem abwechslungsreichen „The Moment is Now“, der Gänsehautballade „Until the End of Time“ und dem harten aber auch melodischen „The Visitor“ die nächsten Ohrwürmer.
Danach ist „Return to Grace“ ganz in Ordnung und kratzt scharf an der nächsten Empfehlung, „Only a Whiff of Life“ kommt nicht so wirklich in Schwung und verhalt ziemlich unspektakulär.
Zum Abschluss der Platte erwarten uns dann aber noch zwei absolute Schwergewichte mit „A Turnaround in Art“ und „The Greatest Gift of All“ wobei letzteres mal eben ganz locker die 12 Minuten Marke überspringt! Hier bekommt der Fan viel geboten und der vorletzte Song kann hier ganz knapp im Vergleich den Qualitätssieg einfahren.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall muss ich hier “Shiantara”, “The Moment is Now”, “Until the End of Time”, “The Visitor” und “A Turnaround in Art” nennen.

Fazit :

Das neue EDENBRIDGE Album ist auf jeden Fall eines der härtesten der Bandgeschichte! Da hat die Promoinfo nicht zu viel versprochen. So ein bisschen geht das Ganze aber zu Lasten der Leichtigkeit und Eingängigkeit des letzten Albums. Aber trotzdem kommen Fans der Band und des Genre hier immer noch voll auf ihre Kosten und insofern gibt es auch die dementsprechende, hohe Benotung!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Shiantara
02. The Die is not cast
03. The Moment is Now
04. Until the End of Time
05. The Visitor
06. Return to Grace
07. Only a Whiff of Life
08. A Turnaround in Art
09. The Greatest Gift of All

Julian

GHOST AVENUE – Impact

Band: Ghost Avenue
Album: Impact
Spielzeit: 51:49 min
Stilrichtung: Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Pitch Black Records  
Veröffentlichung: 03.02.2017
Homepage: www.ghostavenue.com

Seit 2013 hat man nichts mehr von den Norwegern von GHOST AVENUE gehört. Dort erschien nämlich ihr letztes, selbstbetiteltes Album. Nun kehren die Jungs mit ihrem dritten Album „Impact“ zurück auf die Bildfläche und versuchen sich das erste Mal an einem Konzeptalbum über eine Alien Invasion und den Kampf der Menschen auf der Erde dagegen.
Und ganz getreu nach der 3. Album Regel Make it or break it, wird sich wohl nun zeigen wo der Weg der Band hingeht! Das letzte Album konnte nicht komplett überzeugen, mal schauen ob der Silberling dieses Mal bessere Noten einfährt.
Mit dem Titelstück „Impact“ geht es direkt los. Nach einer kleinen Anlaufphase rockt die Nummer gut los und durch den treibenden Groove bekommt man recht schnell Zugang zu dem Song. Als Opener ist das Ganze recht gut gelungen, die Mega Ohrbombe ist es jetzt aber noch nicht geworden.
Auch das folgende „Escape“ tönt ganz gut aus den Boxen, kann aber leider auch nicht komplett überzeugen. Aber immerhin ist hier schon mal eine kleine Steigerung zu beobachten!
Endlich richtig überzeugend sind dann die nächsten beiden Tracks „The Prison“ und „Time Traveller“. Hier kann man sowohl die Heavy als auch die Melodic Fans zufrieden stellen und zeigt das doch noch nicht Hopfen und Malz verloren sind.
Und siehe da auch „Affection“ entpuppt sich als ziemlich brauchbarer Hit.
Leider ist damit das Strohfeuer schon wieder vorbei, denn bei den nächsten Songs kommt man dann leider nicht mehr über Durchschnittsware hinaus!
Mit dem verklingen des letzten Tons von „The Ace“ fragt man sich dann wo ist hier die Weiterentwicklung geblieben?

Anspieltipps:

Hier kann ich euch “The Prison”, “Time Traveller” und “Affection” ans Herz legen.

Fazit :

Schon das letzte Album hatte mich damals ja nicht so recht überzeugt, die Songqualität war einfach zu schwankend und die Tracks bewegten sich alle im drögen immer gleichen Midtempobereich. Und genau dasselbe Problem haben wir eigentlich auch hier!
So springt dann insgesamt nur eine durchschnittliche Bewertung für das wegweisende 3. Album heraus.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Impact
02. Escape
03. The Prison
04. Time Traveller
05. Affection
06. Dancing with the Devil
07. Construction
08. The Edge of Darkness
09. Collateral Damage
10. The Ace

Julian