01. Birth of Light
02. Flames of Ember Dawn
03. Barque of Millions
04. The Sacred Union
05. Soldiers of Re
06. Reborn to Light
07. Feather or Heart
08. Rebellion
09. Blood and Sand
10. Farewell
Spielzeit: 43:04 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 20.02.2026 – Page: www.facebook.com/AEONGODS
Das ging fix, nur knapp 1,5 Jahre nach ihrem Debütalbum „King of Gods“ sind die Ex AETERNITAS Masterminds Alex und Anja Hunzinger mit ihrer Band AEON GODS wieder zurück und im Gepäck haben sie ihr 2. Album „Reborn to Light“.
Nach wie vor ist man hier voll im alten Ägypten unterwegs, lyrisch zwischen Fiktion, Mystic und Historie und auch in den Videos tritt die Band mit ägyptischen Pseudonymen sowie Kostümen auf!
Das nenne ich mal volle Identifikation mit der Band und der Idee dahinter.
Nach wie vor sollte das Ganze musikalisch etwas für diejenigen sein die mit MANOWAR, SABATON, GLORYHAMMER oder BROTHERS OF METAL etwas anfangen können.
Ich war sehr gespannt, ob das neue Album nur ein Abklatsch des Debüts ist oder ob man auch einen Schritt nach vorne gemacht hat?
Daher starten wir direkt mal mit dem Opener „Birth of Light“ Das Ganze ist ein recht klassischer Bombast Power Metaltrack geworden, der mit ordentlich Doublebass daherkommt.
Die symphonischen Elemente kommen hier auch nicht zu kurz, von daher bekommen die Band und Genrefans hier eigentlich genau das, was sie erwarten.
Und der Bombastanteil ist auch beim folgenden „Flames of Ember Dawn“ recht hoch. So ein bisschen bekommt man hier schon das klassische RAHPSODY OF FIRE Feeling, mag vielleicht auch am italienischen Label und der dazu passende Produktion liegen.
„Barque of Millions“ ist dann eine Powerballade die natürlich dem Gesang von Fronter Alex gut zu Gesicht steht. Ist jetzt aber auch nichts aufregendes Neues.
Auch im Mittelteil fährt die Band ihren Power Bombast Metal Weg unbeirrt weiter. „The Sacred Union“ bietet einen tollen Ohrwurmchorus, die Videosingle „Soldiers of Re“ ist ein mächtiger Banger und Groover geworden und auch „Reborn to Light“ schüttelt ordentlich den Staub aus den Boxen.
Etwas handzahmer und mehr nach Symphonic Metal mit passender Melodic tönt dann „Feather of Heart“ welches das letzte Drittel der Scheibe gut einleitet.
Hier sind die Keys auch sehr präsent, die aber schon die ganze Zeit eine sehr hervorgehobene Rolle spielen.
Zum Abschluss gibt es noch eine lyrisch zusammenhängende Trilogie die vom Gott Re handelt. „Rebellion” ist dort wieder der klassische Bombast Power Metalsong, “Blood and Sand“ ist etwas erdiger gehalten hat SABATON Anleihen und das abschließende „Farewell“ bedient dann wieder etwas mehr die Symphonic, natürlich auch mit einem passenden Ohrwurmchorus der man schon nach kurzem mitsingen kann.
Das neue AEON GODS Album macht auf jeden Fall nicht viel anderes als der Vorgänger. Ich hätte mir aber irgendwie etwas mehr einen Schritt nach vorne gewünscht, mal ein bisschen was anderes als der so typische Power Metal der mal mehr mal weniger im Bombast Bereich anzusiedeln ist.
So wird das Ganze doch sehr vorhersehbar und man weiß eigentlich was auf einen wartet und alles pendelt halt immer schön zwischen Power, Symphonic oder Melodic Metal hin und her.
Klar, das funktioniert und dürfte Genrefans auf jeden Fall auch gefallen, aber bei dem sehr übersättigten Power Metal Sektor aktuell wird es der neue Diskus schwer haben hervorzustechen!
Innovativität muss nicht immer sein, aber zu viel Standard und klassisches ist leider auch nicht immer gut, so bleibt es insgesamt bei einer soliden, ordentlichen Bewertung.
Julian






