ABSTRACTED MIND – Break Down Your Fears

Trackliste:

01. The Spark
02. Where It Begins
03. Despair
04. Eternals
05. No Light Will Ever Remain
06. Shattered Mirror
07. Rise Again
08. Who You Really Are
09. Our Memories Remain
10. The Messenger From The Stars
11. The Void

Spielzeit: 49:09 min – Genre: Symphonic Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 18.09.2026 – Page: www.abstracted-mind.com

 

Die 2020 von Sängerin Juli Hope und Gitarrist Yamil Ladner in Argentinien gegründete Band Abstracted Mind, bringt nach einigen über die Jahre veröffentlichten Videos bei YouTube nun endlich das Erstlingswerk „Break Down Your Fears“ heraus. Zuerst als reines Projekt geplant, nahm das Ganze Fahrt auf, nachdem die beiden Ihre Zelte in den Niederlanden aufgeschlagen hatten und Bassist Rutger Klijn und Schlagzeugerin Eva Levina dazukamen.

Das die beiden Bandgründer am Konservatorium in Buenos Aires eine klassische Ausbildung genossen haben, hört man der Kathedrahl-esqen Produktion zu jeder Zeit an. Episch angelegte Chöre treffen immer wieder auf grandios dunkle Momente, die einerseits durch den Glockenhellen, fast Elfengleichen Gesang von Juli Hope und die wirklich schön düsteren Growls von Yamil Ladner erzeugt werden. Uber allem liegen aber die wunderschönen Melodien, auf die Abstracted Mind zu jederzeit Wert legen und die extrem gut in die Gehörgänge gehen. Dazu kommt die perfekte Orchestrierung, die Top Bands des Genres wie Nightwish, Kamelot oder Within Temptation in Nichts nachstehen. Für eine Eigenveröffentlichung bzw.  ein Debütalbum bewegt sich „Break Down Your Fears“ bereits auf einem wirklich hohen Niveau.

Nach dem Intro „The Spark“ legt die Band mit dem bereits auf YouTube veröffentlichten „Where It Begins“ sehr anspruchsvoll los. Die Orchester Passagen werden von kraftvollen Riffs und Drums begleitet und der Song hat durch den eingängigen Refrain echtes Hitpotenzial. Klasse Start. Das folgende „Despair“ beginnt durch die Growls deutlich härter, hat aber am Ende des Tages genauso viel Eingängigkeit wie der Opener und überzeugt auf ganzer Linie. Die folgenden „Eternals“ und No Light Will Ever Remain“ kommen ebenfalls mit demselben Potenzial daher. Double Bass Drumming bestimmt das Bild bei „Shattered Mirror“. „Rise Again“ ist dann die einzige Ballade, die als vom Klavier und Gesang getragener Song beginnt, bevor zum Ende die ganze Band einsetzt. Ein unfassbar geiler Gänsehaut Track. Das ist ganz großes Kino. Eins ist für mich inzwischen völlig klar, Abstracted Mind werde ich nach diesem starken Debüt Definitiv weiter im Auge behalten.

Mit „Who You Really Are“, „Our Memories Remain“ und „The Messenger From The Stars“ kann das bisherige Level des Silberlings Gott sei Dank gehalten werden. Das Outro „The Void“ beschließt dann ein tolles Symphonic Metal Album einer Band, die jeder, der auf die oben genannten Bands steht, unbedingt antesten sollte.

Heiko Füchsel

 

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